Dienstag, 26. Dezember 2017

Father Hunwicke spricht...

auf seinem blog liturgicalnotes über Traditionen um Allgemeinen und Weihnachtstraditionen im Besonderen.....hier geht´s zum Original: 


                    "TRADITIONEN, WEIHNACHTSTRADITIONEN...."
"Die Tradition hat nicht lange gebraucht, um sich kurz vor Weihnachten zu etablieren, PF beschimpft die Römische Kurie wegen ihrer Mängel- polymeros kai polytropos- wie der Hebräerbrief es "In die" für den Weihnachtsmorgen ausdrückt. Eher als die Weihnachtsansprache der Queen ans Empire und die Melodie von Rudolph the Red-nosed Reindeer würden wir das furchtbar vermissen, sollte es einmal nicht mehr passieren.

In diesem Jahr beschränkte sich die übliche päpstliche Boshaftigkeit jedoch auf einen einzelnen, eher einsamen Absatz, der ihr ein deutlich oberflächliches Erscheinungsbild gab.
Hat da jemand etwas Paracetamol in den päptlichen Kaffee getan?  (Es handelt sich natürlich um die Passage, die alle normalen blogs kommentiert haben). An anderen Stellen der Rede gibt es einige wirklich gute Sätze. 
Ich wähle, das was PF schon ziemlich früh über das Amt des Diakons gesagt hat. (Ich hoffe, daß Kardinal Burke und die anderen Kardinal-Diakone aufmerksam zugehört haben.) Aber zuerst ein bißchen lokalen Hintergrund.

Regelmäßige Leser dieses blogs werden meine Irritation darüber kennen. wenn gutmeinende Menschen den abgegriffenen alten historischen und sakramentalen Unsinn (in den 60-ern sehr beliebt und in diesem und jedem anderen Jahrzehnt völlig unabgeschwächt) daß es die Aufgabe des Diakons ist, den Armen und Bedürftigen und Kranken und Benachteiligten in der christlichen Gemeinschaft und darüber hinaus zu helfen. (Irgendwer hat diesen Unsinn vor kurzem in einen Kommentar über diesen blog eingefügt....machen Sie sich keine Sorgen,  ich weiß daß er das nur getan hat, um mich zu ärgern! Ich weiß, wo er wohnt!) 
Neuere Leser, die Wert darauf legen, können die Suchmaschine benutzen, um eine Artikelreihe zu finden, die ich über dieses spezielle Thema geschrieben habe. Mir fehlt die Energie. das alles hier zu wiederholen- nicht einmal als brandneue Weihnachtstradition!

Dieses Jahr hat PF-oder wer immer seinen Entwurf für ihn aufgeputzt hat- einige Zitate authentisch frühchristlicher Schriften eingefügt, die eine sehr klare Erklärung dafür geben, was die wahre, traditionelle Aufgabe des Diakons innerhalb der kirchlichen Dienstes ist.

Also Ehre wem Ehre gebührt, Viva il Papa!  Ich hoffe, daß Kardinal Sarah diesen Hinweis aufnimmt und aus dem Weihegebet für Diakone des modernen Pontificale Romanum das ermüdende alte 1960-er Gewäsch, das in den so turbulenten Jahren, die dem Konzil folgten, grob in das schöne alte Römische Gebet eingefügt wurde und seine Länge einfach mal so verdoppelte.

[Ich frage mich, ob Kardinal Sarah unter denen ist, an die PF dachte, als er sagte, sie hätten noch ein ganz kleines bißchen Zeit bis zur bevorstehenden Botschaft der Entlassung....oder "ausgegrenzt" -delicatamente allontanate- wie wir heute sagen....]

Quelle: liturgicalnotes, Fr.Hunwicke

 

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