Donnerstag, 14. Dezember 2017

Kardinal Brandmüller: Ist man Traditionalist, wenn man glaubt, daß der Satz des Pythogoras immer noch gilt?

Diane Montagna hat für LifeSiteNews Kardinal Walter Brandmüller interviewt
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Der Artikel trägt folgenden Titel und beginnt so:

"DIE KIRCHE VERRÄT DAS EVANGELIUM, WENN SIE DIE POLITIK GOTT VORZIEHT: KARDINAL BRANDMÜLLER"
"Je mehr die Kirche sich in Politik engagiert und die Wahrheit Gottes, Gnade und Sünde beiseite läßt, umso mehr verraten wir das Evangelium" hat Kardinal Brandmülle, einer der vier dubia-Kardinäle gesagt.
Montagna erinnert dann daran, daß Brandmüller, emeritierter Präsident des Päpstlichen Komitées für Geschichtswissenschaften, in einem kurzen Interview mit der Italienischen Zeitung "IlGiornale", in dem es besonders um den Versuch ging, Luther wieder in die Katholische Kirche einzuführen,  festgestellt hatte, daß ein hochrangiger Vertreter des deutschen Protestantismus in einem Interview zum 500. Jahrestag der Reformation während mehr als 20 Minuten Gott oder Jesus kein einziges mal erwähnte und daß es wirklich an die Nerven gehe, zu sehen, daß in der Katholischen Kirche politische Belange Gott vorgezogen werden.

Auf die Frage, ob die Lobpreisung von Luthers Reformation als ein "Ereignis des Hl. Geistes" durch den  italienischen Bischof Nunzio Galantino "etwas übertrieben gewesen sei" antwortete Kardinal Brandmüller, daß in kulturell katholischen Ländern "Luther und die Reformation oft als ein exotisches- und deshalb- faszinierendes Phänomen betrachtet werden" habe dann aber hinzugefügt, daß man, bevor man eine derartige Meinung äußere, besser daran täte, die Dinge eingehender zu studieren."
Auf die Frage, was er von einem Lutherdenkmal an prominenter Stelle der Paul VI-Aula halte ( wie es während des Treffens von Papst Franziskus mit 1000 deutschen Lutheranern und Katholiken in Lund vorgeschlagen worden war) habe Brandmüller indirekt geantwortet "Die Meinungsverschiedenheiten zwischen den verschiedenen Formen des Protestantismus- und davon gibt es viele- und dem Katholischen Glauben begrifft die Grundlagen selbst. 
Z.B. die Konzepte von Glauben, Sakramenten, Gnade und der Kirche der Protestantischen Lehre stehen in scharfem Gegensatz zum Katholischen Glauben-(....)".

Und auf die Frage nach den doktrinalen Grenzlinien, die -trotz der Gerüchte von einer im Vatican geplanten"ökumenischen Messe"- Luthertum und Katholizisu immer noch trennten- habe Brandmüller gesagt, daß die volle Christliche Einheit auf der klaren Wahrheit beruhen müsse. was Messe ist, nämlich die "Feier der Mysteriums des Eucharistischen Opfers" wie es zuletzt in Sacrosanctum Concilium beim II.Vaticanischen Konzil gelehrt wurde.

Und schließlich als er gefragt wurde, ob solche "rigiden Positionen" nicht nur "traditionalistisches Gegrummel" sei, habe Kardinal Brandmüller gewitzelt: "Bin ich ein traditionalistischer Grummler, wenn ich überzeugt bin, daß der Satz des Pythagoras immer noch wahr ist?"

Quelle:    LifeSiteNews, Diane Montagna

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