Freitag, 20. April 2018

Father Hunwicke spricht

bei liturgicalnotes über die Sondermission Msgr. Sciclunas in Chile und die Nichtveröffentlichung seiner Ergebnisse-
Hier geht´s zum Original:   klicken

                           "VERANTWORTLICHKEIT"
"Man muß Msgr. Scicluna ein Kompliment für den ausführlichen Bericht (über den sexuellen Mißbrauch in Chile), den er in so kurzer Zeit und - wie es aussieht - ohne Hilfe eines Sekretärs erstellt hat. Und nachdem er am Anfang seiner Mission operiert werden mußte.

In der angelsächsischen Welt der Unternehmensverantwortung - wäre zumindest eine redaktionell bearbeitete Zusammenfassung veröffentlicht worden im Gegensatz zu PF´s Brief an die Chilenische Bischofskonferenz. (Unglücklicherweise wurde die "Story" aktuell als unsere eigenen Medien sich ein bißchen über die Möglichkeit eines Weltkrieges sorgten.)

Eines der Opfer, die - bis sie aufgab - Mitglied von PF´s Päpstlicher Mißbrauchs-Kommission war, kommentierte: " Jetzt muß der Fokus auf den Opfern liegen, die durch seine Worte schwer verletzt worden sind; dann muß es eine Verantwortlichkeit geben."

Leider muß ich sagen, daß ihre brutalen Worte eine unbequeme aber einfach unvermeidliche Wahrheit ausdrücken. Man hat uns nicht gesagt, was Msgr. Scicluna über die Weitergabe des fünfseitigen Briefes herausgefunden hat, den ein Opfer Kardinal O´Malley  gab und von dem Seine Eminenz garantiert, daß er ihn persönlich PF ausgehändigt habe.
Aber unkorrigierter Stand der Dinge ist, als ob PF sich nie die Mühe gemacht hat, den Brief zu öffnen und zu lesen; oder daß er ihn gelesen hat und dann seinen gesamten Inhalt vergessen habe, so umfassend, daß er anschließend die Fassung verlor und anfing die Frager anzuschreien (er sagte, er benötige "Beweise" die er noch nicht erhalten habe ... ein Wort das dann zum Beweis wurde).

Hier wir die Forderung nach Verantwortlichkeit unwiderstehlich.





Wir haben einen Römischen Pontifex, der sich durch seine endlose Logorrrhoe zum Gespött gemacht hat. Es sieht so aus, als sei er unfähig ohne Äußerungen zu leben; Äußerungen die (ungleich den Worten seiner intellektuell begabteren Vorgänger) oft durch lebhafte aber obskure Angriffe rätselhaft werden, und offensichtlich oft gegen jenen Klerus gerichtet, der seine Selbsteinschätzung nicht teilt.
Seine "lehramtlichen" Dokumente ersetzen Klarheit durch unergründliche Unbegrenztheit.
Aber in manchmal überwindet eine mehr als trappistische Verschwiegenheit die zwanghafte Geschwätzigkeit.
Kardinäle überreichen ihm formell Dubia oder Intellektuelle schicken ihm eine "Filial Correction"; er bemüht sich nicht einmal zuzugeben. daß er ihre Kommunikation empfangen hat.  Er weigert sich.... hier zeigen sich wundervolle Renaissance-Hof-Gebräuche --- "ihnen eine Audienz zu gewähren."
Mißbrauchopfer  übermitteln ihm - durch die Hand eines Kardinals - lange und detaillierte Berichte ihres Mißbrauchs. Es herrscht absolutes Schweigen, während sie warten....und warten ...und warten und die Jahre vergehen ohne Trost für ihre Qual.

Es ist ein etabliertes Muster.
Natürlich kann ein Römischer Pontifex nicht alles lesen, was ihm irgendwer in die Hand drückt. Aber in den vorhergehenden Pontifikaten bewahrte der Pontifex eine bestimmte formale Distanz und es gab Mechanismen-stellt man sich vor- durch die die Korrespondenz angemessen und auf der richtigen Ebene gehandhabt wurde. Und wenn es Fehler gab, wie es sie in jedem menschlichen Unternehmen gibt, wurden die, die dafür verantwortlich waren, zur Rechenschaft gezogen.
Aber PF scheint solche Arbeitsmechanismen vermieden zu haben. Offenbar zieht er das Lob für seinen falschen Populismus allem anderen vor. Er ist es, der für die Fehler verantwortlich ist, wenn das Geld woanders hingeht, hätte er das früher erklären müssen.

Die PF scheint solche Arbeitsmechanismen jedoch vermieden zu haben. Offenbar zieht er es vor allem vor, Lob für seinen falschen Populismus zu erhalten. Er ist also nach eigener Wahl für die Fehler verantwortlich. Wenn der Dollar woanders aufhört, hätte er das früher erklären sollen.

Unser Allerheiligster Erlöser hat manchmal mit fast bergoglianischer Klarheit gesprochen (Mth. 23)
Aber es gibt nicht viele Hinweise, daß er Kritiker oder Fragende üblicherweise behandelte, indem "er den Bergoglio machte": d.h. indem er ihnen mit keiner Silbe antwortete; und mitten im Lärm wortlos von ihnen wegging

In der angelsächsischen Geschäftswelt, würde ein Geschäftsführer, der sich so benimmt - taktvoll entfernt werden. Oder vielleiht auch nur entlassen ohne viel Zeit auf den Takt zu verschwenden.
Ein Bergoglio würde als Direktor einer öffentlichen englischen Schule nicht überleben.
Sie lachen über mich? Denken Sie darüber nach.

Ja, die Dame hatte Recht. Zuerst muß der Fokus auf die gelegt werden, die gelitten haben.

Dann Verantwortlichkeit.

Gibt es niemanden mehr im Vatican, mit dem nous und der parrhesia, um PF in einfachem Spanisch zu erklären, was in der wirklichen und praktischen Welt Verantwortlichkeit bedeutet?

Fußnote: Ich empfehle Ihnen das demnächst verfügbare "Diktator Papst" von Henry Sire. Ich finde es überzeugend und zwingend. Wenn die Tatsachen über dieses Pontifikat bekannter wären....."

Quelle: liturgicalnotes, Fr.J.Hunwicke 

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