Sonntag, 22. April 2018

M. Tosatti zur causa Alfie Evans

"In den möglicherweise letzten Stunden im Leben des kleinen Alfie Evans meldet sich noch einmal Marco Tosatti bei Stilum Curiae zu Wort und zitiert aus dem Brief eines Priesters, der einen ähnlcihen Fall betreut hat.
Hier geht´s zum Original: klicken

"ALFIE. EIN PRIESTER SCHREIBT UNS: NUR DER VATICAN KANN IHN RETTEN."

"Es könnten die letzten Stunden im Leben von Alfie Evans sein.Wenn nicht irgendetwas Aufsehenerregendes geschieht, das dem Kleinen die Möglichkeit gibt, woandershin gebracht zu werden- weit weg vom Alder Hey-Krankenhaus.
Das -im Gegensatz zu dem, was die Bischöfe von England und Wales schreiben und denken (aber ist es nicht besser zu schweigen, als schwarz auf weiß ) nicht so aufmerksam dabei zu ein scheint, dem "besten Interesse" des Kleinen zu dienen.
Jedenfalls nach dem, was man in diesem Artikel lesen kann.

In diesen Stunden haben wir einen Anruf aus weiter Ferne erhalten, von einem Priester, der sich in der Vergangenheit -mit glücklichem Ausgang- um einen ähnlichen Fall wie den von Alfie Evans gekümmert hat. Sicher in jenem Fall gab es die Vorurteile, Interessen und Prinzipien, die Alfie Evans Fall jetzt umgeben noch nicht.

Die Meinung dieses Priesters ist sehr einfach. In der aktuellen Situation ist die einzige Möglichkeit die Hand, die Alfies Leben beenden will, zu hindern, ein Eingreifen des Heiligen Stuhls,
Der könnte in einem autonomen Akt, dem kleinen Alfie und seinen Eltern Kate und Thomas Evans die Vaticanische Staatsbürgerschaft verleihen.
Und als Konsequenz natürlich diplomatische Schritte einleiten, um sich aktiv um diese seine drei Bürger, die zur Zeit in Groß Britannien leben, zu kümmern.
Auch eine laizistische Regierung - nehmen wir Italien- können das tun: aber das müßte der Ministerrat tun, es müßte interpretiert werden und das würde lang dauern und die Dinge noch mehr komplizieren.
Und wurde gesagt, ich weiß nicht auf welcher Grundlage- daß innerhalb der Leoninischen Mauern über diese Möglichkeit gesprochen wurde.

Das wäre sicher eine aufsehenerregende, verstörende Geste, außerhalb jeder bürokratischen Praxis. Aber wer, wenn nicht dieses Pontifikat. das sich so außerhalb der Schemata und der starren Regeln präsentiert- fern von überkommenen Gewohnheiten, könnte den Mut haben, das zu tun?"

Quelle: Stilum Curiae, M. Tosatti
 

Keine Kommentare:

Kommentar posten

Mit dem Posten eines Kommentars erteilen Sie die nach der DSGVO nötige Zustimmung, dass dieser, im Falle seiner Freischaltung, auf Dauer gespeichert und lesbar bleibt. Von der »Blogger« Software vorgegeben ist, dass Ihre E-Mail-Adresse, sofern Sie diese angeben, ebenfalls gespeichert wird. Daher stimmen Sie, sofern Sie Ihre email Adresse angeben, einer Speicherung zu. Gleiches gilt für eine Anmeldung als »Follower«. Sollten Sie nachträglich die Löschung eines Kommentars wünschen, können Sie dies, unter Angabe des Artikels und Inhalt des Kommentars, über die Kommentarfunktion erbitten. Ihr Kommentar wird dann so bald wie möglich gelöscht.