Sonntag, 27. Mai 2018

Marco Tosatti & Super-Ex zum gegenwärtigen italienisch-deutschen Verhältnis

Super Ex hat Marco Tosatti wieder einen Brief geschrieben, den der uns bei Stilum Curiae lesen läßt. Hier geht´s zum Original:  klicken
Vorsicht:  für deutsche Gemüter, die den Wortmeldungen unserer Granden aus ÖRM und Politik noch glauben und vertrauen, harter Tobak! Und nach den Wahlen in Italien auch ein Fall von "wie man in den Wald hinein ruft...."


"SUPER EX: SALVINI TUT GUT DARAN, DEM DEUTSCHEN DIKTAT ZU WIDERSTEHEN. DAS SOLLTE BERGOGLIO AUCH TUN..."

Super Ex (Ex der Bewegung für das Leben, Ex von Avvenire, Ex von .... aber nicht Ex-Katholik) das entdecken wir heute- ist auch kein Ex-Italiener: beim Geschehen in unserem Lande interessiert ihn die Politik leidenschaftlich.
Während ihn die Schlacht zwischen Fremdbestimmten oder Fremdsensiblen und den an den Urnen für ein Ministeramt gewählten Namen wütend macht, präsentiert uns Super-Ex ein altes (Italien und Deutschland) betreffendes Thema: den Drang Letzterer zu erobern und den legitimen Wunsch der Ersteren, nicht verschlungen zu werden, wie arrogant und mächtig sie auch seien.
Erinnern Sie sich an den März 1821?
"Daß er dem Deutschen nie gesagt hat "geh hin und ernte, wo du nicht gesät hast" "Italien gebe ich dir"  Auch in der Kirche, leider.

Lieber Tosatti,
stellen wir uns einen Fall vor: Paolo Savona hat einen jüdischen Nachnamen. Ich weiß niicht, ob es so ist, aber es gefällt mir, zu denken, daß die Kraft mit der er Deutschland herausfordert auch daher stammt. Durch eine - sagen wir- so gefühlte Kenntnis der Geschichte dieses Landes , seines Willens zur Hegemonie, der seit Jahrhunderten Europa bedroht. Savona erinnert daran. daß Deutschland im I. und II. weltkrieg versucht hat, den Kontinent militärisch zu erobern, ein Ziel, das es auch heute - mit Hilfe der Wirtschaft und Geldpolitik -verfolgt. Sehr wahr, besonders nach dem II. Weltkrieg war es so.

Seit wann hassen uns die Deutschen? Vielleicht seit einigen Jahrtausenden, angesichts dessen, daß es Rom nie gelang die Germanen zu zivilisieren und sie waren es. die der Römischen Zivilisation einen Todesstoß versetzten ( die- soviel ist wahr, das Mögliche zur Selbstzerstörung getan hatte).





Aber der Hass von heute- der Matteo Salvini zu Recht sagen läßt "deutsche Zeitungen und Politiker beleidigen die Italiener als Bettler, Faulenzer, Steuerhinterzieher, Schmarotzer und Undankbare -so platzte Slavini heraus- und wir sollen einen Wirtschaftsminister wählen, der ihnen paßt ? Nein Danke" - hat jüngere Wurzeln im Protestantismus von Martin Luther.

Luther war die barbarische und gewalttätige Revolution gegen die Latinität, die Katholizität, die Kultur. Er war ein rauer, vulgärer Mensch, der Rom als Todfeind der deutschen Nation identifizierte. Er war es, der den deutschen Nationalismus entstehen ließ, der Europa soviele Schwierigkeiten einbrachte. Er war es, der mit präzedenzloser Aggressivität die Juden verfluchte und die Italiener, letztere schuldig, Katholiken zu sein. Es waren seine spalterischen und sektiererischen Predigten , aus denen der erste große Krieg entstand, der Europa in Brand setzte, lange vor dem I. und II. Weltkrieg : der 30-jährige Krieg.

An ihn werden wir - was den Antikatholizismus -und besonders den Antisemitismus-durch Theoretiker des Absoluten Staates wie Georg W.F. Hegel und so wütende Nationalisten iwe Johann Gottlieb Fichte erinnert.

Salvini tut gut daran, sich dem deutschen Diktat entgegenzustellen. Er täte gut daran, sie (wie Alcide De Gaspari ----) daran zu erinnern, daß Dante, Thomas von Aquin, Franziskus von Assisi und Mischelangelo - um nur die zu nennen- sehr viel mehr wert sind als Karl Marx, Georg Hegel und dieser -im wahrsten Sinne- Verrückte Friedrich Wilhelm Nietzsche.

Ach, wie  schön wäre es, wenn wir auch in der Kirche jemanden hätten, der in der Lage ist, den deutschen Sirenen zu widesrtehen!  Ist Bergolgio vielleicht nicht der bewaffnete Arm Karl Rahners, der  Kardinäle Karl Lehmann, Reinhard Marx und Walter Kasper?  Ist er vielleicht bei seiner täglichen Demolierung der Dogmen nicht der würdige Erbe Martin Luthers?"



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