Dienstag, 22. Mai 2018

Marco Tosatti zur causa FFI


Marco Tosatti kommentiert bei Stilum Curiae den aktuellen Stand der Dinge in der causa FFI. Der ist durch die (wohl der Klage der Betroffenen geschuldeten) Rücknahme von teilweise schweren Beschuldigungen gegenüber Ordensmitgliedern und Unterstützern der FFI gekennzeichnet.
Diese in einem Buch enthaltenen Beschuldigungen waren einer der Hauptgründe für die Kommissionierung der FFI und den sehr unfreundlichen Umgang mit den Ordensangehörigen und ihren Unterstützern. Die Autoren dieses Buches haben sich inzwischen für ihre Behauptungen entschuldigt- aber der noch unabsehbare Schaden ist angerichtet.
Hier geht´s zum Original: klicken


"FFI. DIE GROSSE ANKLÄGERIN ENTSCHULDIGT SICH FORMAL: SIE HAT UNWAHRES ÜBER DIE LAIEN GESCHRIEBEN. "

"Während sich das fünfte Jahr der Kommissionierung der FFI dem Ende nähert, ohne daß man bis jetzt eine mögliche Lösung für dieses außergewöhnliche Geschehen erkennen kann, das gemeinsam mit anderen "imperialen" Handlungenan der Grenze zur Willkür (siehe den Malteser Orden) als eines der Makel dieses Pontifikates bleiben wird, den man als wichtiges Faktum im Lügen-und Vereumdungsgebäude, die diese Geschichte vergiftet haben, festhalten wird.

Loredana Volpi. die Nichte des ersten Kommissars, Pater Fidenzio Volpe, zusammen mit Mario Castellano Co-Autorin des Buches "Wahrheit und Gerechtigkeit für Pater Fidenzio Vopli. Ein dunkles Ereignis im Pontifikat von Papst Franziskus", hat zugegeben, unbewiesene Dinge mit diffamatorischem Inhalt gegenüber den Verantwortlichen der Laienvereinigungen, die die FFI und Pater Stefano Manelli, der das 85. Lebensjahr vollendet hat und immer noch unter dem von Vatican angeordeneten Arrest steht, geschrieben zu haben.

Im gemeinsam mit Mario Castellano ( gestützt auf seine Rolle als Berater des verstorbenen Kommissars Volpi und Paters Alfonso Bruno, einem der Hauptgegner und Ankläger von Pater Stefano Maria Manelli und Anführer der Fronde, die versucht hat sich der Leitung des Ordens zu bemächtigen) wurde gesagt: "... in Wirklichkeit wurde das Institut als Atrappe für die Camorra benutzt: die beiden neuen Vertreter der Vereinigungen- die bereits erwähnten Rocco Alfonso Saviano und Claudio Circelli sind der Polizei bekannt und besonders der Antimafia, als Camorra-Verdächtige und ihr Lebensstil ist offensyichtlich zu aufwendig um durch die Einkommen erklärt zu werden, die sie angegeben haben...."




Die Repräsentanten der Unterstützer-Vereinigungen, Saviano und Circelli, haben die Autoren verklagt.
Der Volpi war es gelungen, vom regierenden Pontifex empfangen zu werden und ihm eine Kopie des Buches zu überreichen. Um zu vermeiden, daß die Anklage ihren weiteren Verlauf nimmt- mit evidenten schwerwiegenden Konsequenzen-hat Loredana Volpi beschlossen, zu einer Übereinkunft mit den angegriffenen Personen zu kommen. Die Volpi plant einen Entschuldigungsbrief zu schreiben, der auch in den Zeitungen "Il Mattino" und "Repubblica" veröffentlicht und an den Pontifex geschickt wird, dem die Volpi eine Kopie des Buches, das die fraglichen Behauptungen enthält geschenkt hatte.

In dem Brief bietet Loredana Volpi "formale Entschuldigungen" für die im Buch verwendeten Begriffe und Bezeichnungen an. "Es ist absolut sicher, daß die benutzten Formulierungen keine Daseinsberechtigung hatten, weil sie nicht wahr sind und deshalb als unnötig und absolut ungerechtfertigt betrachtet werden müssen. Im Licht all dessen erneuere ich Ihnen gegenüber meine formale Entschuldigung für mein beklagenswertes und ungerechtfertigtes Verhalten und informiere Sie, daß ich sie auch an die Presse senden werde, die sie auch im Internet veröffentlichen werden, damit die Wiedergutmachung des verursachten Schadens angemessen verbreitet wird.

Im Gegenzug haben die Verleumdeten die Klage zurückgezogen.

Noch einmal muß man feststellen, wie sehr die Kommissionierung, für die nie eine klare Begründung gab ( die erste Kommissionierung folgte einer "lefevbrianischen Abweichung"), die eine an Berufungen blühende Kongregation zerstörte, von einer Flut von Beschuldigungen, "Enthüllungen" von früheren jahrzehntealten unbewiesenen Beschuldigungen begleitet wurde, für die der Magistrat eine Archivierung vorschreibt.
Außerdem eine Masse verbaler Angriffe und verleumderischer Unterstellungen (einschließlich gegenüber verblüfften Journalisten oder entschiedenen Kritikern dieses Vorgehens), die nur die überraschen konnte, die die wirtschaftlichen Auswirkungen der Geschichte ignorieren wollen.
Der Vatican und die Fronde-Brüder haben versucht, Hand an das Vermögen der FFI zu legen, aber sie wurden durch ein Eingreifen der Justiz gehindert.
Der Papst hat den ebenfalls kommissionierten weiblichen Zweig des Ordens verboten, man weiß nicht warum,  unter der Gerichtsbarkeit der Apostolischen Signatur, die auf autokratische Weise den Einspruch der Nonnen blockierte.  Eine häßliche Geschichte im Inneren einer häßlichen Geschichte.
Deren Ende man noch noch nicht erkennen kann. Die gerade beendete Transaktion- in Bezug auf die im Buch enthaltenen Behauptungen- deren Coauto eine gegenüber Pater Manelli sehr aktive Person ist- kann nur einen dunklen Schatten auf die Glaubwürdigkeit der Partei der Fronde werfen."

Quelle:



 

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