Sonntag, 26. August 2018

Explosiv: Erzbischof Viganò fordert den Rücktritt von Papst Franziskus

Was Steve Skojec da bei OnePeterFive veröffentlicht, ist nicht weniger als eine Bombe mit erheblicher Sprengkraft, die dem us-amerikanischen Mißbrauchsskandal eine ganz andere Dimension verleiht und schlagartig den Papst und seine engsten Berater ins Fadenkreuz rückt.
Das Statement Erzbsichofs Viganòs würde bedeuten, daß das Urteil des Pontifex über die Kleriker, die den Mißbrauch vertuscht haben, (caca)  auch auf ihn zutrifft
Es wird sich zeigen müssen, wieviel von Viganós präzisen Anschuldigungen wahr ist.
Hier geht´s zum Original:  klicken

FRÜHERER PÄPSTLICHER NUNTIUS: PAPST FRANZISKUS WUSSTE VON MCCARRICK, DECKTE IHN "BIS ZUM BITTEREN ENDE"

In einem 11 Seiten starken öffentlichen Statement hat Erzbischof Carlo Maria Viganò, der frühere päpstliche Nuntius in den USA, explosive Behautpungen aufgestellt-über Kenntnis und Komplizenschaft sowohl von Papst Franziskus als auch der Kardinäle Wuerl, Sodano, Bertone und Parolin bzgl. des von Kardinal Theodore McCarrick begangenen Mißbrauchs.

Viganò behauptet, daß Papst Benedikt XVI Sakntionen gegen Kardinal McCarrick  verhängt hatte "ähnlich denen jetzt von Papst Franziskus angeordneten." Nach Diane Mongagna von LifeSiteNews  die am 25.August  eine englische Übersetzung von Viganòs Statement in einem Bericht präsentierte

(dem alle folgenden Ausschnitte entnommen sind) "hat Viganò persönlich mit Franziskus kurz nach seiner Wahl 2013  über die Schwere des Mißbrauchs durch McCarrick gesprochen."

Im Bewußtsein, daß der Papst kurz nach seiner Wahl über die üblen Taten McCarricks informiert wurde, unternahm Viganò den präzendenzlosen Schritt, seinen Rücktritt zu fordern,

"Obwohl er wußte, daß er [McCattick] ein korrputer Mann ist," sagt Viganò "hat er ihn bis zum bitteren Ende gedeckt." 

Montagna schreibt, daß der frühere Niuntius sagt, daß trotz seiner Warnungen "Franziskus fortfuhr " ihn zu decken" und nicht nur "die Sanktionen, die Papst Benedikt über ihn verhängt hatte, nicht in Erwägung zu ziehen" sondern McCarrick "zu seinem vertrauten Berater" gemacht zu haben, der ihm half eine Reihe von Bischöfen in den USA zu ernennen, einschließlich der Kardinäle Blaise Cupich von Chicago und Joseph Tobin von Newark. 




Erzbischof Viganò schließt auch die Kardinäle Sodano, Bertone und Parolin in die Vertuschungsaktion  mit ein und besteht darauf,daß verschiedene andere Kardinäle und Bischöfe-einschließlich Kardinal Donald Wuerl, der Nachfolger McCarricks als Erbischof von Washington sehr wohl unterrichtet waren. 

"Ich selber habe das Thema mehrmals bei verschiedenen Gelegenheiten bei Kardinal Wuerl aufgebracht und mußte sicher nicht ins Detail gehen, weil mir sofort klar wurde, daß er sich ihrer vollkommen bewußt war" schreibt er.
Kardinal Wuerls "kürzliche Äußerungen, daß er nichts davon wisse....sind absolut lächerlich, Er lügt schamlos." 

"Kardinal Wuerl, der sich des fortwährenden Missbrauchs durch Kardinal McCarrick und der über ihn von Papst Benedikt XVI verhängten Sanktionen wohl bewußt war, erlaubte ihm, indem er die Anordnungen des Papstes ignorierte, in einem Seminar in Washington zu wohnen. Indem er das tat, hat er weitere Seminaristen gefährdet" stellt er fest. 

Viganò, der sein fortgeschrittenes Alter und die Befehle seines Gewissens anführt, stellt fest, daß er glaubt, verpflichtet zu sein die Wahrheit über diese Angelegenheit zu offenbaren, weil "die Korruption die Spitze der Kirchenhierrarchie erreicht hat." 
Der frühere Nuntius schreibt: 

"Um die Schönheit und die Heiligkeit des Gesichts der Braut Christi wiederherzustellen, das auf furchtbare Weise durch so viele abscheuliche Verbrechen entstellt ist und wenn wir die Kirche wirklich aus diesem stinkenden Sumpf befreien wollen, in den sie gefallen ist, müssen wir den Mut haben, die Kultur der Geheimhaltung niederzureissen und öffentlich die Wahrheit zu bekennen, die wir versteckt gehalten haben. Wir müssen die Verschwörung des Schweigens niederreissen, mit der die Bischöfe und Piriester sich selbst auf Kosten ihrer Gläubigen geschützt haben, eine Verschwörng des Schweigens, die in den Augen der Welt drohen, die Kirche wie eine Sekte aussehen zu lassen, eine Verschwörung des Schweigens, die dem bei der Mafia vorherrschenden nicht so unähnlich ist.
"Was immer ihr im Dunklen gesagt habt....soll von den Dächern verkündet werden." 

Viganò behauptet, daß er ein Memo über die Dokumente geschrieben habe, die McCarricks  illegale  Aktivitäten als Delegierter für Päptliche Repräsentationen im Dezember 2006 betreffen.

"Ich habe an meine Vorgesetzten geschrieben" sagt Viganò, "Kardinal Tarcisio Bertone und den Substituten Leonardo Sandri, daß die Fakten, die McCarrick von (Pater Gregory) Littleton (von Charlotte, NC) zugerechnet wurden, so schwerwiegend und so abscheulich waren, daß sie beim Leser Verblüffung, das Gefühl von Ekel, tiefer Sorge und Bitterkeit hervorriefen und daß sie die Verbrechen begingen, Seminaristen zu verführen, verkommene Handlungen von Seminaristen und Priestern zu verlangen.wiederholt und gemeinam mit anderen Leuten- die Verspottung junger Seminaristen in Gegenwart zweier anderer Priester, die versuchten, den Verführungen des Erzbsichofs zu widerstehen, Absolution für die Komplizen bei diesen verkommenen Handlungen zu erteilen, sakrilegisches Feiern der Eucharistie mit den selben Priestern zu zelebrieren, nachdem solche Taten verübt wurden." 

Viganò sagt, er habe sein Memo damit beendet, gegenüber seinen Vorgesetzten zu wiederholen, daß er "denke, es sei nötig, so bald wie möglich einzugreifen und Kardinal McCarrick den Kardinalshut wegzunehmen und ihn den vom Kanonischen Recht  vorgesehenen Sanktionen zu unterwerfen, die auch eine Zurückversetzung in den Laienstand beinhalten." 

Viganò sagt, daß Papst Benedikt in der Tat Sanktionen über McCarrick verhängte: er mußte das Seminar verlassen, in dem er wohnte und ihm wurde verboten, öffentliche Messen zu feiern oder an öffentlichen Treffen teilzunehmen, Reden zu halten und zu reisen und wurde angewiesen ein Leben in Gebet und Buße zu führen- Beschränkungen, die McCarrick durch den damaligen päsptlichen Nuntius in den USA Pietro Sambi übermittelt wurden. 

Im Hinblick auf das Wissen Kardinal Wuerls über seinen Vorgänger stellt Viganò fest, daß er persönlich "mehrmals das Thema mit ihm -bei verschiedenen Gelegenheiten angesprochen habe" und er "sicher nicht ins Detail gehen mußte, weil mir sofort klar war, daß er volle Kenntnis davon hatte." 
Wuerls kürzliche Behauptung er habe nichts von den illeglen Aktivitäten McCarricks gewußt, nennt Viganò "absolut lächerlich", "Der Kardinal" behauptet Viganò "lügt schamlos und weist seinen Kanzler, Msgr. Antonicelli an, ebenfalls zu lügen." 

Viganò sagt auch, daß sein "Gewissen fordert" die Fakten bekannt zu geben, die er "persönlich erlebt hat", die das Wissen des Papstes über die McCarrick-Affäre betreffen- Fakten die eine "dramatische Bedeutung haben, die er als Bischof- der die kollegiale Verantwortung für die universale Kirche teilt" nicht verschweigen kann. 
"Ich sage hier aus" sagt Viganò "bereit das unter Eid zu wiederholen und Gott als meinen Zeugen anzurufen." 

Und Viganò erzählt die Geschichte, wie er kurz nach seiner Wahl bei einer Privataudienz mit Franziskus sprach. Viganò sagt:

"[Der] Papst fragte mich auf hinterlistige Weise: "wie ist Kardinal McCarrick?" Ich habe ihm völlig klar geantwortet und wenn Sie wollen mit großer Naivität :
"Heiliger Vater, ich weiß nicht, ob Sie Kardnal McCarrick kennen, aber wenn Sie die Bischofskongregation fragen, dort gibt es ein so dickes Dossier über ihn. 
Er hat Generationen von Seminaristen und Priestern korrumpiert und Papst Benedikt hat ihn angewiesen, sich in ein Leben von Gebet und Buße zurückzuziehen." 
Der Papst machte nicht die leiseste Bemerkung über meine wirklich schwerwiegenden Worte und zeigte keinerlei Ausdruck von Überraschung, weil er die Sache schon seit einiger Zeit kannte und er wechselte sofort das Thema. 
Aber was war dann das Ziel des Papstes, als er mich fragte: "wie ist Kardinal McCarrick?" 
Er wollte ganz klar herausfinden, ob ich ein Verbündeter von McCarrick war oder nicht." 

Viganò fährt fort: 

"Es war auch klar, daß McC arrick  seit der Zeit der Wahl von Papst Franziskus- jetzt von allen Einschränkungen befreit- sich frei fühlte, dauernd zu reisen, Vorträge zu halten und Interviews zu geben. In gemeinsamem Bemühen mit Kardinal Rodriguez Maradiaga wurde er zum Königsmacher in der Kurie und den USA und der für die Beziehungen zur Obama-Administration meistgehörte Berater. So kann man sich erklären, daß der Papst Kardinal Burke in der Bischofskongregation sofort durch Wuerl ersetzte, nachdem er ihn zum Kardinal gemacht hatte. 
Durch diese Ernennungen war jetzt die Nuntiatur in Washington bei der Ernennung der Bischöfe aus dem Bild."

[...] 

"Sogar in der tragischen McCarrick-Affäre war das Verhalten von Papst Franziskus kein anderes, Er wußte spätestens sein dem 23. Juni 2013, daß McCarrick ein Serientäter war. 
Obwohl er wußte, daß er ein korrupter Mann war, deckte er ihn bis zum bitteren Ende; er machte sich sogar McCarricks Rat zu eigen, der sicher nicht durch gesunde Ziele und durch die Liebe zur Kirche inspiriert war." 

Viganò sagt, daß sich in den USA ein "Chor von Stimmen erhebt, besonders der gläubigen Laien, dem sich kürzlich mehrere Bischöfe und Priester angeschlossen haben, der fordert, daß alle, die durch ihr Schweigen das kriminelle Handeln McCarricks gedeckt haben oder ihn benutzten, um ihre Pläne, Ambitionen und Macht in der Kirche zu befördern, zurücktreten sollten" 
Und um den Punkt zuende zu bringen, zitiert er den Papst selbst:

" 2018 sagte Papst Franziskus diese Worte: "Jeder ist schuldig wegen des Guten, das er getan haben könnte aber nicht tat...Wenn wir dem Bösen nicht entgegen treten, füttern wir es schweigend. WIr müssen da eingreifen, wo da Böse sich ausbreitet; weil das Böe sich da ausbreitet, wo kühne Christen fehlen, die dem Bösen entgegentreten." 
Wenn das als für jeden Gläubigen zutreffend betrachtet wird, um wieviel wichtiger ist es dann für den Obersten Hirten der Kirche, der im Fall von McCarrick nicht nur dem Bösen nicht entgegentrat, sondern sich selbst mit dem Bösen verband, weil wußte, daß jemand zutiefst verdorben ist. 
Er befolgte den Rat eines Mannes, von dem er wußte, daß er pervers ist und hat so durch seine oberste Autorität das Böse, das von McCarrick verübt wurde, exponentiell vermehrt. Und wieviele andere schlechte Hirten unterstützt Franziskus immer noch bei ihrer Zersörung der Kirche! 
Franziskus widerruft den Auftrag, den Christus Petrus gab, seine Brüder zu stärken. 
Tatsächlich hat er sie durch sein Handeln geteilt, sie in die Irre geführt und die Wölfe ermutigt,  fortzufahren die Schafe der Herde Christ zu  zerreissen.

In diesem extrem dramatischen Augenblick für die univerale Kirche muß er seine Fehler anerkennen und- in EInhaltung des verkündetetn Prinzips der Null-Toleranz- muß Papst Franziskus der Erste sein, der den Bischöfen und Kardinälen, die McCarricks Mißbräuche gedeckt haben, ein gutes Beispiel gibt, und gemeinsam mit ihnen allen zurücktreten. 

Viel mehr Namen hoher Kleriker, von denen Viganò behauptet, daß sie von McCarricks Mißbrauch wußten, werden in dem Statement erwähnt. einschließlich Bischof Paul Bootkoski von Metucehen, Erzbischof John Mysers von Newark und die Kardinäle Pietro Parolin,, Leonardo Sandri, Fernando Filoni und Angelo Becciu.

Für detaillliertere Informationen, lesen Sie bitte das gesame Statement bei LifeSiteNews: klicken "

Quelle: OnePeterFive, Steve Skojec, LifeSireNews, Diane Montagna

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