Dienstag, 11. September 2018

Fundstück

Erzbischof Georg Gänswein hat bei der Vorstellung von Rod Drehers Buch "Die Benedikt-Option" in Rom zur aktuellen Situation der Kirche Klartext geredet und den Mißbrauchsskandal als das 9/11 der Kirche bezeichnet. Gefunden haben wir das Statement des Erzbischofs bei CNA.
Hier geht´s zum Original:  klicken  mit dem Titel

"Erzbischof Gänswein über das "Nine-Eleven" der katholischen Kirche und die Benedikt-Option"


Quelle: CNA, EB G.Gänswein

Kommentare:

  1. Gleichsetzungen mit anderen zeitlichen Ereignissen sind meist fragwürdig und zudem wenig erhellend, so auch hier. Man mag „nine/eleven“ auf die Mißbrauchsfälle beziehen, man kann es auch getrost bleiben lassen. Meiner Auffassung nach wäre „9/11“ - so man denn überhaupt mit Gleichsetzungen arbeiten möchte - eher auf das II. Vatikanum samt sog. „Liturgiereform“ anwendbar. Dann käme man auch auf den Grund, warum nur noch 9,8 Prozent der Gläubigen sich am Sonntag einen gestalteten Kreativ-Event antun...
    Fragwürdig scheint mir zudem, die Mißbrauchsfälle („die aktuelle Krise“) als „letzte Prüfung“ zu bezeichnen, „durch die die Kirche hindurch muß“ vor der Wiederkunft Christi.
    Die Mißbrauchsfälle mögen durchaus ihren Anteil am „großen Abfall“ haben, doch dann spricht die Bibel vom Auftritt des Antichrist und seiner Herrschaft. Haben die Höchstwürdigen Herren eine andere Bibelausgabe oder scheuen Sie das Thema?

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    1. Nun er setzte ja die Missbrauchsfälle nicht mit der letzten Prüfung gleich, sondern zitiert einen den es daran erinnert.
      Prinzipiell finde ich es aber sehr gut, dass man sich wieder mit den sogenannten "letzten Dingen" beschäftigt. Weil davon haben wir ja schon lange nichts mehr gehört.
      Wobei schon Romano Guardini irgendwo (ich meine in "Der Herr") beklagt, dass die eschatologische Dimension der Kirche innerhalb der Kirche keinen mehr interessiert

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