Mittwoch, 12. September 2018

Interview mit George Neumayer zum Mißbrauchsskandal in den USA

Dr. Maike Hickson hat für Lifesitenews den Autor und Journalisten George Neumayr interviewt, der stark an der medialen Aufarbeitung der aktuellen Mißbrauchskrise teilnimmt- und in der Diözese Washington, der Diözese Kardinal Wuerls, zur persona non grata geworden- mit Hausverbot in der Kathedrale von Washington -quasi steckbrieflich dokumentiert. Für noch nicht  Abgehärtete: cavete_ das Interview enthält ziemlich schockierende Details.
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"GEORGE NEUMAYER: KARDINAL WUERL DECKT SOGAR JETZT  EINEN PRIESTER, DER EINEN TEENAGER IN EINEM WHIRLPOOL MISSBRAUCHTE."

In einem vor kurzem geführten Telefoninterview hat der Journalist und Buchautor George Neumayer viele Details über seine laufende Untersuchung über die Korrpution Kardinal Donald Wuerls und Kardinal Theodore McCarricks, Wuerls Vorgänger, enthüllt.

Neumayr, Autor von "Der Politische Papst" hat mit vielen Insidern der Erzdiözese Washington D.C. gesprochen, die über das Verhalten ihres Erzbischofs entsetzt sind.

In diesem Interview zeigt Neumayr, daß er persönlich die Bestätigung aus Quellen, die Kardinal Wuerl nahe stehen, erfahren hat, daß Kardinal Wuerl genau über das Beuteverhalten McCarricks gegenüber Seminaristen informiert war."

Er berichtet auch, daß es Quellen gibt, die behaupten, daß Kardinal Wuerl selber homosexuell ist.

Außerdem deckt Neumayr auf, daß Wuerl aktuell Fr. Betasso, einem 2011 wegen der Belästigung eines 18-Jährigen- als er nackt mit ihm im Whirlpool eines Country-Clubs saß- Verurteilten, Unterschlupf in seiner Erzdiözese gewährte.

"Wuerl versteckt sich jetzt hinter verlogenem Legalismus und leugnet jede Verantwortung dafür, seine Herde vor "Pater Whirlpool" zu beschützen, sagt Neumayr und fügt hinzu. "Ich weiß aus Quellen, daß prominente Mitglieder der Kanzlei über das Problem dieses "Pater Whirlpools" alarmiert waren und nichts dafür getan wurde, ihn aus der Erzdiözese zu entfernen."




Interview mit George Neumayr vom 10. September 2018: 

Maike Hickson:
"Welches sind die Hauptvorwürfe die kürzlich gegen Kardinal Donald Wuerl im Hinblick auf seine Rolle im Hinblick auf seine Rolle als Bischof von Pittsburgh erhoben werden? Sie haben vor kurzem Richard Sipe zitiert, der Ihnen berichtete, daß Kardinal Wuerl selber homosexuell ist. Haben Sie zusätzliche Beweise, daß er aktiver Homosexueller sein könnte? "

George Neumayr:
Schauen Sie in das Tim Bendig-Zeugnis. Das war ein Seminarist in Pittsburgh unter Donald Wuerl und in seiner ....hat er Gerüchte wiederholtm die er von Seminaristen über die Homosexualität Donald Wuerls gehört hatte, bessonders daß Wuerl einen Freund im Seminar hatte. Das ist mir von mehreren an diesem Zeugnis Beteiligten bestätigt worden. Und diese Quellen haben mir auch gesagt, daß Bendigs Wiederaufnahme dieser Gerüchte eine Rolle bei der Beschleunigung der Regellung dieses Falles gespielt hat. Der Fall ist nie vor Gericht gekommen, weil er 1993 eine Regelung mit der Erzdiözese erzielte und Stillschweigen verssprochen hat.

Hickson:
Welches sind die Vorwürfe gegen Wuerl in seiner Position als Erzbsischof von Washington D.C.?

Neumayr:
Die Menschen müssen wissen, daß Kardinal Wuerl zur Zeit einem Teenager-Mißbraucher erlaubt, innerhalb der Erzdiözese zu wirken. Es geht um einen Mönch der Unbeschuhten Karmeliten, namens Fr. Emmanuel Betasso. Katholiken aus D.C. haben sich- wie mir von gut platzierten Quellen berichtet wurde- bei der Kanzlei über diesen Priester beschwert, der 2011 verhaftet wurde, weil er mit einem 18-jährigen männlichen Teenager im Whirlpool "fummelte". Dieser Priester hatte mit dem Teenager nackt in eiem Whirlpool in einem Countr-Club in Milwaukee, Wisconsin , gesessen.

Ich weiß, daß Fr. Betasso früher in diesem Jahr in einer Annonce nach einem Exerzitienhaus gesucht. Wuerl versteckt sich jetzt hinter verlogenem Legalismus und leugnet jede Verantwortung dafür, seine Herde vor Pater "Whirlpool" zu schützen. Ich weiß aus meinen Quellen, daß prominente Mitgleieder der Kanzlei wegen des Problems mit diesem Pater "Whirlpool"  alarmiert waren und daß nichts getan wurde, um ihn aus der Erzdiözese zu entfernen. Dennoch hat Wuerl- wie wir uns erinnern- Fr. Marcel Guarnizo aus der Erzdiözese Moskow trafversetzt, weil er einer lesbischen Frau die Hl. Kommunion verweigert hatte. Guarnizo war wie Betasso ebenfalls Gastpriester. Das zeigt, daß Wuerl Gastpriester entfernen kann, wenn er will.

Hickson:
Gibt es bis jetzt irgendeinen Priester aus der Erzdiözese Wahington, der willens ist über das Fehlverhalten seitens Kardinal Wuerls im Hinblick auf Fälle sexuellen Mißbrauchs und ihrer Vertuschung?

Neumayr: 
Ein Priester hat seinen Rücktritt verlangt. Am 26. August- am Ende der Predigt im Schrein des Allerheiligsten Sakramentes in Washington, D.C. hat Father Percival L. D´Silva Wuerl aufgefordert, zurückzutreten und bekam standing ovations. Und dann jetzt, gerade erst gestern, hat James Garcia, Diakon in der Kathedrale des Hl. Matthäus in Washington D.C.  den Rücktritt Wuerls verlangt und gesagt, er würde Wuerl nie wieder bei seinen Messen helfen.

Hickson:
Wie schätzen Sie die offensichtliche Entscheidung von Papst Franziskus ein, Kardinal Wuerl nicht aus seiner Diözese zu entfernen?

Neumayr:
Das ist augenscheinlich eine Schande. Er hätte vor drei Jahren den pro forma-Rücktrittswunsch Wuerls akzeptieren sollen, dieses Rücktrittsgesuch sammelt auf dem Schreibtisch des Papstes Staub an und er hat das Band zu diesem offensichtlichen Scharlatan und heterodoxen Betrüger nicht durchschnitten. Der hat die Gläubigen seit Jahrzehnten mit auf eine Reise genommen. Zum Beispiel hat Wuerl lautstark der Position von Kardinal Raymond Burke zur Verweigerung der Kommunion für öffentliche Verteidiger der Abtreibung widersprochen. Wuerl kam auch Papst Franziskus bei der Verteidigung seines Dokumentes "Amoris Laetitia"zu Hilfe.

Hickson:
Viele Beobachter versuchen mehr Fakten über ein mögliches Versagen im Hinblick auf den McCarrick-Fall herauszufinden, aber würden Sie nicht sagen, daß er bereits jetzt sein Versagen und sein Komplizentum bewiesen hat, indem er Wuerl nicht aus einem aktuellen Amt entfernt?

Neumayr: 
Dieser Papst ist Experte darin schlechte Bischöfe zu schützen und das Schlechte dieser Bischöfe nimmt manchmal die Form von Belästigung an- wie im Fall von McCarrick oder manchmal die Form annimmt kollegial zu sein, um McCarricks Belästigungen zu verbergen. Donald Wuerl wußte sej wohl, daß McCarrick unter der Seminaristen Beute suchte und er hat nichts getan, um die Seminaristen zu schützen. Erzbsichof Viganòs Brief zeigt das. Viganò hat Wuerl einen "schamlosen Lügner" genannt. Der Papst schützt zahllose Vertuschungskünstler innerhalb des Episkopats. 

Hickson: 
Haben Sie Ihre eigene Bestätigung für die Teile des Viganò-Berichts- besonders für diek die seine Behauptung über das Wissen von Papst Franziskus und Vertuschung des McCArricks-Skandals? 

Neumayr: 
ja ich habe gut-platzierte Quellen in der Nähe von Kardinal Wuerl, die mit klar gesagt haben, daß Wuerl direkte Kenntnis von den sexuellen Avancen hatte, die McCarrick Seminaristen machte. Auch habe auch mit einem persönlichen Freund von Kardinal Wuerl gesprochen, der sagte, daß "Kardinal Wuerl genau wußte, daß McCarrick seine Opfer unter Seminaristen suchte." Wir wissen auch aus dem Zugeständnis der Kanzlei von Washington D.C., daß Wuerl ein Event absagte, an dem  McCarrick und Seminaristen beteiligt waren. Die behaupten unplausibel, daß Wuerl nicht gewußt habe, warum er dieses Ereignis absagen  mußte, nachdem Viganò, der  damalige Apostloische Nuntius in den USA interveniert hatte. Fragt sich irgendwer im Hinblick auf diese mangelnde Transparenz, warum Viganò Wuerl einen "schamlosen Lügner" nennt? 

Hickson:
Was sagen Sie über die zukünftige Entwicklung in dieser Mißbrauchskrisse voraus, besonders im Licht der Tatsache, daß die Nachrichtenagentur der US-Bischöfe jetzt einen Brief aus dem Jahr 2006 veröffentlicht hat, der einige Behauptungen von Erzbischof Viganò bestätigt.


Neumayr: 
Die Empörung der Laien und der Öffentlichkeit im Allgemeinen wird anwachsen und wir werden sehr wahrscheinlich mehr Staatsanwälte seheb, die auch die Fälle päderasten-schützende Bischöfe u ntersuchen. Donald Wuerl wird als der Kardinal Bernard Law des Jahres 2018 eingehen, Wuerl hofft auf den "goldenen Fallschirm" in einen Ruhestand im Vatican. Aber die Laien sind so wütend, daß es nicht verwundern würde, wenn die Schnüre dieses goldenen Fallschirms von den Laien durchschnitte würden.

Hickson: 
Dürfen wie Sie um einen Schlußkommentar bitten? 
Neumayr: 
Ich habe den festen Vorsatz die Wahrheit über die Korruption Donald Wuerls zu sagen. Wenn er sich engarieren will, das werde ich auch tun.

Quelle: lifesitenews, M.Hickson 

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