Dienstag, 28. Mai 2019

Der Mars-Osservatore kommentiert die Wahlen und den Zustand der Kirche

Marco Tosatti hat wieder Post vom Osservatore Marziano bekommen und veröffentlicht die bei Stilum Curiae. Der Mars- Beobachter kommentiert die Europa-Wahlen vom 26. Mai und Äußerungen des amtierenden Papstes am Weltflüchtlingstag.
Hier geht´s zum Original:   klicken

"DER MARS-OSSERVATORE ÜBER DEN PAPST, WAHLEN, MIGRANTEN. KEINE ANGST VOR DER KIRCHE BERGOGLIOS, MAN WIRD ATHEIST."

Liebe Stilumcurialisten, der Osservatore Marziano hat den Text des Interviews des amtierenden Pontifex´ zum Weltflüchtlingstag im Messagero gelesen. Und hat sich zu einigen Überlegungen über den Zustand der heutigen Kirche inspirieren lassen. 

Lieber Tosatti, 
hier im Mars-Observatorium geht es objektiver zu, man ist weniger in eure Affären und Parteienstreitereien verwickelt und deshalb habe ich eine Vision, die Euch ungewöhnlich erscheinen wird. Ich habe bei "ANSA" gelesen- ich berichte unter dem link darüber- und möchte Euch sagen, was wir im strategischen Sinne von diesen Wahlen halten, dann werde ich abschließend die Überlegungen Eures Papstes kommentieren. 

Zuerst -sind die "starken Kräfte". die in Europa in den letzten 10 Jahre dominierten erodiert und diese Erosion verschlechtert die Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich. Das wird auch dank der konservativen Souveränismusparteien in Italien geschehen. Jetzt ist Italien in Europa stärker und wenn es kann- wird es neue Gleichgewichte aushandeln.




Die Einwanderung -würde man sagen- kommt in Quarantäne. Es ist wahr, daß der Souveränismus gewonnen hat, aber definitionsgemäß kann er nicht vereinheitlicht werden, sondern muß jetzt mit einer europäischen Politik reifen. Es stimmt, daß der grüne Umweltschutz gewonnen hat, aber ich verrate Ihnen ein Geheimnis: hinter diesem Umweltschutz verstecken sich industrielle Umfelder, reines Business, -wie in Deutschland- von konservativen Kreisen gemanagt. Das sind nicht mehr die "alten Grünen"; endlich wird klar, wer hinter Gretchen stand und steht, bestaunt wegen der Kraft der Bilder, die sie hervorrufen konnte. Es handelt sich um ein neues Umweltschutzgeschäft, Wirtschaftsbusiness (Autos, Technologie etc.) 

Jetzt sprechen wir vom Fall der Erklärungen von Bergoglio -unten. Die politische Partei Bergoglios hat absolut und überall verloren - sowohl in Italien als auch in Europa. Triumph der verhaßten Souveränisten. Triumph des verhaßten Salvini. Seine Kandidatin Emma Bonino am Ende. Die Umweltthesen wurden von den Kapitalisten übernommen, um damit Geschäfte zu machen. Die erhoffte Migration wird eingefroren. Bergoglio erklärt gegenüber Ansa (s.u.)  daß man der Angst vor den Migranten nicht nachgeben darf, oder man wird Rassist. Was antworte ich vom Mars aus, indem ich Bergoglio paraphrasiere.
Daß man nicht der Angst vor der Kirche Bergoglios weichen darf, oder man wird Atheist.
Wetten wir, daß die Bergoglio-Mannschaft sich ab sofort nur noch mit China beschäftigen wird? Ihr werdet sehen...."
Osservatore Marziano

                                                                *     *     *     *

Hier einige Texte, die die Nachrichtenagentur ANSA veröffentlicht hat:

"Es handelt sich nicht nur um die Migranten: es handelt sich auch um unsere Ängste" sagte der Papst beim Weltflüchtlingstag zum Messagero, "Das Problem ist nicht, Zweifel und Ängste zu haben" erklärt er, "das Problem ist, wenn die unsere Art zu denken und zu handeln bedingen, bis zu dem Punkt, uns intolerant, verschlossen und vielleicht auch- ohne es zu merken- rassistisch. Und so nimmt uns die Angst den Wunsch und die Fähigkeit, dem anderen zu begegnen, dem Menschen, der anders ist als ich; sie nimmt uns eine Möglichkeit, dem Herrn zu begegnen."

"Es geht nicht nur um die Migranten: es geht um unsere Menschlichkeit", Sagt der Papst anläßlich des Weltflüchtlingstages zum Messagero, "Das, was den Samariter - einen den Juden gegenüber Fremden- antreibt, stehen zu bleiben, ist das Mitleid, ein Gefühl, das man nicht nur auf der Ebene der Vernunft erklären kann. Das Mitleid berührt die empfindlichsten Saiten unserer Menschlichkeit, und erzeugt das dringende Bedürfnis, uns für den, den wir in Schwierigkeiten sehen, "zum Nächsten zu machen," stellte Franziskus fest.
..."Wir machen keine Politik und haben keine opportunistische Botschaft, die gefällt, aber als Bischöfe müssen wir das Evangelium Christi verkünden" in dem "das Annehmen des anderen, der Migranten, der Abgedrängten ein zentraler Punkt ist. Ich kann kein anderes Evangelium predigen als das von Christus."

Quelle: Stilum Curiae, M. Tosatti, ANSA



  

 

 

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