Mittwoch, 8. Mai 2019

Fr.Hunwicke spricht

bei liturgicalnotes heute über die Lehrautorität des Papstes und die Voraussetzungen für die päpstliche Unfehlbarkeit und seine diesbezüglichen Sorgen.
Hier geht´s zum Original:  klicken

                          "COMMON SENSE"
Hier ein alter post von 2014 -zusammen mit seinem alten thread.

"Ich halte es für das Beste, wenn der Hl. Vater fürderhin seine Äußerungen auf formale Texte beschränken würde, die die angemessenen und verantwortlichen Römischen Dicasterien passiert haben. Wenn er wünscht, als privater Theologe einige Ansichten zu äußern. sollte er das- wie es Professor Ratzinger tat-formal und ausdrücklich ankündigen.

Die gegenwärtige Situation darf einfach nicht so weitergehen."

Ich füge jetzt ...2019...die folgende Antwort auf den thread hinzu.
Die illustre und notwendige Lehrautorität des Römischen Pontifex gilt nicht für ihn als Individuum. Sie gehört ihm als Bischof auf dem Stuhl des Hl. Petrus, Rom. Deshalb argumentiert der Sel. John Henry Newman, daß das, was einige Päpste gesagt oder unterschrieben haben, nachdem sie in Byzantinischen Gefängnissen zusammengeschlagen worden waren, kein Problem für die Lehre der päpstlichen Unfehlbarkeit darstellen. So ein Papst hat nicht als Bischof von Rom- umgeben vom Rat der Presbyter seiner Synode vorstädtischer und besuchender Bischöfe- gesprochen. 

Ich habe argumentiert und argumentiere noch, daß ein Papst-wenn er als Papst handeln will,  nicht als launenhaftes Individuum handeln kann.  Dieses Privileg hat er in dem Augenblick verloren, in dem er seine Wahl annahm. 

Ich denke, daß ich mit den Sorgen recht hatte, die ich in diesem Pontifikat früh gefühlt habe."

Quelle: Liturgicalnortes, Fr. J. Hunwicke


Kommentare:

  1. Wie recht er doch hat! Schon bei den ersten Worten als PF hatte ich ein mulmiges Gefühl. Wenig später hatte PF bei mir seinen Zweitnamen "verdient": Franziskus der Schwätzer. Ich stimme darüber überein, daß er sein Pontifikat als eine Art Privatveranstaltung zu begreifen scheint.

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    1. Die Sache ist einfach die, der Papst kann sein Amt begreifen wie er will, begreift er es falsch, ist das was er sagt nicht gültig.
      Das gilt für Leute wie Josef Ratzinger denen klar ist, was ihre private theologische Meinung ist, und das vorher auch schreiben, (Vorrede zu den Jeusbüchern z.B) und das gilt auch für Päpste die sich für solcherlei feinen Unterschiede nicht die Bohne zu interessieren scheinen. Es ist aber vielleicht der ungewollte Effekt des gegenwärtigen Pontifikats, dass es uns an diese gewichtigen Unterscheidungen erinnert, dass nämlich ein Papst auch gewaltigen Unfug reden kann, wie es der allererste ja auch schon getan hat, wie man in der Schrift nachlesen kann.

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