Sonntag, 5. Mai 2019

Marco Tosatti spricht Klartext mit den Kritikern des Offenen Briefes

Marco Tosatti läßt bei Stilum Curiae sein virtuelles alias eine gesalzen Replik auf die Kritik des "para-vaticanischen"  Vatican-Insider-Autors Salvatore Cernuzio- am Offenen Brief an die Bischöfe und Kardinäle der Hl. Katholischen Kirche formulieren.
Hier geht´s zum Original: klicken

"VATICAN INSIDER UND DIE HÄRESIE. PEZZO GROSSO SCHLEUDERT EINEN OFFENEN BRIEF GEGEN DIE "ANONYMEN GNOSTIKER", DIE  SICH SELBST KATHOLIKEN NENNEN"

Liebe Stilumcurialisten,
An diesem Sonntagmorgen bieten wir Ihnen eine überwältigende ironische Antwort von Pezzo Grosso auf einen Artikel des para-vaticanischen Organs "Vatican-Insider" über den in den letzten Tagen an die Bischöfe geschickten Offenen Brief mit der Bitte zu untersuchen, ob die Äußerungen, Taten und Auslassungen des amtierenden Pontifex nicht in das Feld der Häresie gehörten
Dem, was Pezzo Grosso in seiner schneidenden Ironie schreibt, können wir nur eine Bemerkung hinzufügen. Wenn unter den Unterzeichnern viele sind, die -vielleicht aus Altersgründen- keine Stellungen in kirchlichen Einrichtungen haben, ist das ein Grund, den der Autor des Artikels, der in Rom lebt und den Vatican frequentiert, kennen sollte.
Und das ist: wer in den vergangenen Jahren dort eine Beschäftigung hatte und den Mut besaß, irgendeine Kritik vorzubringen, entweder "enthauptet" oder Ziel einer Serie unglaublicher persönlicher Angriffe wurde--zum Teil von der Meute der Journalisten,die sich der Nähe zu den Heiligen Pantoffel erfreuen. Im Inneren der heiligen Palazzi gibt es ein Klima der Angst und der Spionage, so daß keiner mehr wagt, irgendetwas zu sagen, aber auch nicht angesichts der Behauptungen, die die scharfen Ohren und fleißigen Zungen der Kirchen-Stasi berichten, zu lächeln oder zu nicken.
Deshalb sind die, die sich erlauben können, zu sprechen- auch die, die das nicht können, offensichtlich Personen ohne Amt. Aber nicht ohne Augen, Gewissen, Gehirn oder Mut.
Etwas, was man nicht immer über die Schreiber der Regime-Presse sagen kann.

Lieber Tosatti, 
mein Kommentar ist ein Offener Brief an die "anonymen Gnostiker" (Paraphrase der "anonymen Christen" Karl 
Rahners) -Salvatore Cernuzio, der für Vatican Insider auf infantile Weise auf einen Artikel von Rodari in Repubblica antwortet.  
Fast definiert er den jüngsten Offenen Brief als einen Angriff von Rentnern auf anderer Rentner.  Eine Infantile Verteidigung die demaskiert werden muß. Als ich gelesen habe, dachte ich, daß La Stampa (eine seriöse, gut geführte Zeitung) Vatican Insider bald aus den selben Gründen schließen könnte, aus denen der Papst den Osservatore Romano schließen könnte. 




Aber analysieren wir Cernuzios Artikelchen, um das Niveau derer zu verstehen, die die sog. Traditionalisten verfolgen. Um den Offenen Brief, der an die Bischöfe gerichtet wurde, damit sie etwas tun, zu diskreditieren, hat unser Cernuzio den Wert dieser Bitte verstärkt und stellt ihn nach fünf weiteren, sehr prestigeträchtigen Bezugnahmen auf dieses Pontifikat ans Ende. Die fünf anderen Referenzen waren die Dubia, die Correctio Filialis, 
das Dokument von Kardinal Müller, das Dokument von Msgr. Carlo Viganò und schließlich (und seltsamerweise hat Cernuzio das vergessen) den Essay von Benedikt XVI, die die Nerven der "Nicht-Traditionalisten" gereizt haben, also der "anonymen Gnostiker"  -um immer noch Karl Rahner zu paraphrasieren.
Gut, der Wert dieses jüngsten Offenen Briefes an die Bischöfe beweist besonders dieses: immer mehr gut unterrichtete Katholiken- nicht unbedingt berühmte Theologen- sind durch das Verhalten des Papstes und seiner (bezahlten und unbezahlten) "nicht-traditionalistischen" Unterstützer besorgt und verwirrt. 

Aber versteht Cernuzio nicht, daß man nicht unbedingt ein berühmter Theologe sein muß, um zu spüren, daß es ein gnostisches Projekt zur Auslöschung des Katholischen Glaubens gibt? 
Und daß deshalb Katholiken des guten Willens, von geringerem Ruhm, ohne Ruhm und vielleicht sogar - Horror! - im Ruhestand, ihren Hirten schreiben und um ihr Eingreifen bitten? Man muß nicht unbedingt ein Cornelius Fabro sein, um zu verstehen, daß die Kirche von Karl Rahner die Kirche Christi erobert.

In der Absicht diesen jüngsten Offenen Brief zu diskreditieren, klagt Cernuzio, daß unter den Unterzeichnern keine Kardinäle und Bischöfe sind. Potzblitz Cernuzio - lies erstmal die Kommentare! Der breif richtet sich speziell an die Bischöfe , der kann nicht von Kollegen unterschrieben werden.

Wer weiß, warum Cernuzio in seinem Artikel so viel Platz verschwendet, um sich mir der armen Maria Guarini und ihrem Lebenslauf abzugeben, ohne sich auf die Anregung à la Msgr. Schneider einzugehen.

Und am Ende gibt er sich selbst der Lächerlichkeit preis, indem er behauptet, der Brief sei nur Frucht des Grolls von Anti-Bergoglio-Rentnern (z.B. Prof. Paolo Paolucci) gegen Rentner-Freunde Bergoglios  (wie Kard. Coccopalmero, na gut, der....) .Mit einer Reihe zusammengefaßter Zitate, präsentiert in der Absicht die Unterzeichner zu widerlegen- tut Cernuzio nichts anderes, als an die wahren und begründeten Motive für den Brief zu erinnern. 

Dieser Brief, lieber Cernuzio und liebe "anonyme Gnostiker" ist nur die sechste Bitte und sicher nicht die letzte, Gerade weil er von unbekannteren Menschen unterschrieben wurde, sollte er noch mehr beunruhigen. Wegen dieses Briefes kann man verstehen, daß sich der ungehörte Schrei derer, die immer besorgter sind- auf alle Ebenen erstreckt.  Und diese Besorgnis erreicht jetzt die unbekannteren, einfacheren Katholiken, immer mehr Jugendliche. des Evangeliums. 

Der nächste Bitt-Brief wird bon ihnen kommen, das ist sicher. Und der nächste wird von den katholischen Immigranten kommen, wenn es welche gibt. Daß sollte Sie beunruhigen, weil solange die Herausforderer Kardinäle waren, konnte man über die "Mächtigen" gegen den Papst sprechen. Jetzt müßt ihr anerkennen, daß ihr (die ihr wahrscheinlich nur zu Weihnachten und zu Ostern zur Hl. Messe geht)  die leeren Kirche, die leeren Beichtstühle , die verzweifelten guten Hirten nicht seht. 


Und dann ende ich mit einem Hinweis an Ihre Intelligenz und Vernunft, wenn die Ihnen geblieben sind. Es ist nicht nötig, ein berühmter Tenor oder Bariton zu sein, um "der Wolf! der Wolf!" zu schreien.Es genügt Angst und eine Stimme zu haben. Erwarten Sie weitere Briefe, andere Stimmen, die schreien und weil sie vielleicht mit Gregorianischen Gesängen im Hintergrund schreien, könnten Sie versucht sein, sie als traditionalistische Pharisäer zu verachten.

Aber überlegen Sie;  Soe sind nicht länger als Progressisten oder Modernisten klassifizierbar, Sie zeigen, daß Sie nur "Anonyme Gnostiker" (immer im Sinn von Karl Rahner) sind. 

Pezzo Grosse, katholisch, apostolisch, römisch 

Quelle: Stilum Curiae, M. Tosatti 

   

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