Mittwoch, 28. August 2019

Sandro Magister nennt Ross und Reiter bei der lange geplanten Abwicklung des JP-II-Institutes, Fortsetzung

Fortsetzung von hier und hier 

"CHRONIK DER EREIGNISSE DIE DAS JOHANNES PAUL II INSTITUT IN ROM BETREFFEN" 
(von Diane Montagna für LifeSite News, 20.6.19) 

15. August 2016 
Papst Franziskus ernennt Erzbischof Vincenzo Paglia zum Großkanzoler des Johannes Paul II Institutes für Studien zu Ehe und Familie. Msgr. Pierangelo Sequeri wird dann zum Präsidenten ernannt.

8. September 2017 
Papst Franziskus promulgiert das Motu Proprio "Summa Familiae Cura" -was zur Folge hat, daß das Päpstliche Johannes Paul II Institut aufhört zu existieren und er ersetzt es durch das "Päpstliche Theologische Institut für die Wissenschaften von Ehe und Familie". Das Motu Proprio stellt fest, daß die alten Statuten gültig bleiben, bis die neuen Statuten etabliert sind. 
Das Dokument wird nur Tage hach dem Tod von Kardinal Caffarra herausgegeben. 
Weil er wohl über Jahrzehnte der führende Experte der Kirche für Ehe und Familie war, erteilte ihm Papst Johannes Paul II das Mandat, das Institut zu gründen. 
Die Gründung des Institutes sollte am 13. Mai 1981 bei der mittwöchlichen GEneralaudienz des Hl. Vaters angekündigt werden. Wegen des Mordversuchs an Papst Johannes Paul II wurde die Apostolische Konstitution des Institutes "Magnum Matrimonii Sacramentum" statt dessen an 7. Oktobwe 1982 , dem Fest Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz verlündet. 
Bei der Gelegenheit wurde das Institut auf besondere Weise der Obhut der Allerseligsten Jungfrau Maria unter ihrem Titel "Unsere Liebe Frau von Fatima" anvertraut

18. September 2017 
Bei einem Treffen der Institutsleitung in Rom versicherten Erzbischof Paglia und Präsident Sequeri den Professoren, daß die neuen Statuten zusammen mit dem Zentralrat entwicketl werden würden.

6. Juni 2018
Während des Treffens der Generalversammlung des Institute in Rom  (bestehend aus
festangestellten Professoren, einigen nicht fest angestelltn Professoren, dem Präsidenten und dem Generalsekretär) stellte Präsident Pierangelo Sequeri - der auf Anweisung von Erzbischof Paglia handelte- die neuen Statuten, die kein Mitglied des Zentzralrates je zuvor gesehen hatte, zur Diskussion.
Eine unmittelbare Folge diese Statuten war, daß alle Professoren sofort suspendiert würden. Die Statuten wiesen auch zu einer Reduzierung der Zusammenarbeit der Professoren an. 
Aller Professoren respektierten sofort respekt-aber kraftvoll und stellten fest, daß diese Statuten inakzetabel seien und forderten, daß der Zentralrat an den Vorschlägen für neue Statuten mitarbeiten sollten, damit es Kontinuität zu den alten,1982 von Papst Johannes Paul II bei Gründung des Institutes angeordneten Statuten gäbe. 



20. Februar 2019
Präsident Pieraneglo Sequeri fordert alle Professoren des Institutes auf,  ihm Vorschläge für Kurse im kommenden akademischen Jahr (2019-2020) einzureichen. damit die Studienordnung (Ordo) für das Jahr erstellt werden konnte. 

Ende März 2019 
Neue, von einem Komitee in Zusammenarbeit mit Präsident Sequeri sei 2018 (10 Monaten) erarbeiteten Statuten wurden Erzbischof Paglua ausgehändigt, der über jeden unternommenen Schritt unterrichtet war. Präsident Sequeri sagte den Professoren mehrmals, daß die von ihnen vorgeschlagenen Statuten bedacht werden würden.

10. April 2019
Msgr Sequeri stellt beim Treffen des Zentralrates in Rom fest, daß der von der Kommission vorbereitete Entwurf für die Statuten an die internationalen Sektionen geschickt würden, damit diese sie mit Korrekturen und Vorschlägen versehen nach rom zurück schocken könnten, bevor der Internationale Rat des Institutes ( ein internationales Treffen, das Ende Juni stattfindet) dem endgültigen Entwurf zustimmt, der der Vaticanischen Kongregation für die Erziehung  überreicht wird.
Es gab keine solche Zustimmung vom Internationalen Rat des Institutes. Es ist möglich, daß Präsident Sequeri  -der im Auftrag seiner Vorgesetzten handelte- dachte, daß es die geben würde. 

15. Mai 2019
Bei einem weiteren Treffen des Zentralrates in Rom stellt Msgr. Sequeri fest, daß der International Rat des Institutes der erste Gesprächspartner bei den Konsultationen über die neuen Statuten sein sollte. Es hat keine solchen Konsultationen gegeben. 

20. Mai 2019 
Die Professoren in Rom erhielten einen Brief mit der Abnkündigung der Lehrveranstaltungen für 2019-2020 für alle vom Institut angebotenen Programme - approbiert von Msgr. Srequeri und Erzbischof Paglia. 
Die Programme umfassten: Master-Studiengänge über Ehe und Familie, in Bioethik, in Sexualität und Fruchtbarkeit (Italienisch und Französisch), Masterstudienjgänge in Familienberatung, in Familienpastoral, den kurzen Kursus über die permanente Ausbildung von Priestern, und Lizenziat und Promotion.

27. Mai 2019
Die Liste der Kurse aller Programme, die das Institut anbietet (mit den Namen der mit dem Unterricht beauftragten Professoren) wird veröffentlicht. Die Broschüre gibt bekannt, daß die Einschreibung für das Akademische Jahr 2019- 2020 beginnt. Die Broschüre enthält auch das Psychologie-Praktikum für Priester, das im November 2019 beginnen sollte. 
(Siehe die Broschüre online - hier)

1. Juni 2019
Die Registrierung für die Kurse des Akademischen jahre 2019-2020 ist eröffnet (Siehe Studienordnung S. 167 online - hier) 
Anfang Juni wurden auch die Kurs-Beschreibungen für die Master- und Diplom-Programme online zugänglich gemacht  ( hier und hier). Sie zeigen, daß die die speziellen Kurse von Msgr, Melina, Prof. Grygiel und anderer JP II-Professoren für das Akademische Jahr 2019-2020 geplant waren. 

16. Juni 2019
Die Zeitung des Vaticans, der "Osservatore Romano" veröffentlicht einen Artikel, in dem angerkündigt wird, daß doe Statuten für das JP II-Institut vom Großkanzler, Erzbischof Vincenzo Paglia und der Kongregation für Erziehung angenommen wurden.  
Die Professoren am JP II-Institut waren von der Zustimmung zu den neuen Statuten nicht informiert worden und erfuhren alles darüber aus den Medien. Der Text der Statuten wurde dem Osservatore Romano nicht zur Verfügung gestellt.

22. Juli 2019 
Alle Professoren des JPII-Institutes erhielten ihre Suspendierung von der Lehrtätigkeit im Institut- Sie erhielten auch (erstmals) eine Kopie der neuen Statuten, nur um zu sehen, daß die "neuen" Statuten viele der Punktre enthielten, die Msgr, Sequeri (auf Anordnung Erzbischof Paglias) im Juni 2018 präsentiert hatte, die aber von den Professoren abgelehnt worden waren. 12 Monate lang wurden die Professoren in dem Glauben gelassen, daß sie an der Formulierung der neuen Statuten beteiligt würden- was sie nicht wurden. 
Präsident Sequeri fährt weiterhin fort, öffentlich zu verkünden, daß die neuen Statuten "in Kontinuität" zu denen 1982 unter Papst Johannes Paul II angeordneten stehen, Msgr, Sequeri stellt auch öffentlich fest;  
"Die Zustimmung zu den Statuten und der Studienordnung ist das Ergebnis eines dreijährigen Prozesses und Dialogs, die in den Haupotquartieren und den 12 Unterabteilungen und angeschlossenen Zentren mit der Kongregatio n für die Katholische Erziehung begonnen wurden. 
Die Professoren widersprechen kräftig. 

Die neue Studienordnung hat alle fünf Masterprogramme -zusammen mit dem Kursus für die dauerhafte Formung der Priester abgeschafft. 

Die einzigen Programme, die von der ursprünglichen Studienordnung ( die Ende Mai 2019 von Großkanzler Paglia und Präsident Sequeri angenommen worden war- s.o.) sind das Diplom- und Promotionsprogramm. 

23. Juli 2019
Monsignore Livio Melina und Professor José Noriega erhalten das Kündigungsschreiben das sie aus der Lehre am neuen Institut auf folgender Grundlage entläßt:

- Msgr. Melina wird mitgeteilt, daß der auf Wunsch von Papst Johannes Paul II. eingerichtete Lehrstuhl für fundamentale Moraltheologie, der erstmals von Kardinal Carlo Caffarra besetzt war,
abgeschafft wurde.

- Prof. Noriega wird mitgeteilt, daß seine Position als Generaloberer seiner religiösen Gemeinde nicht mit der Position eines ordentlichen Professors am neuen Institut vereinbar ist.

Weder Msgr. Melina und Prof. Noriega erhielten vorher eine  Mitteilung zu diesen Gründen und erhielten daher keine vorherige Möglichkeit, sich zu verteidigen oder die Entscheidung des Großkanzlers anzufechten.

24.Juli und danach
Sieben weitere Professoren (Stanislaw Grygiel, Maria Luisa Di Pietro, Monika Grygiel, Vittorina Marini, Jaroslaw Kupczak, Sergio Belardinelli und Przemyslaw Kwiatkowski) erhalten das Kündigungsschreiben für ihre Lehrstellen.


Einige erfahren, daß ihre Kurse aus wirtschaftlichen Gründen gestrichen wurden. Einigen wird auch mitgeteilt, daß das Institut hofft, in Zukunft einen Kurszyklus anbieten zu können, aber denselben Professoren wird nicht mitgeteilt, daß sie ihre Positionen am neuen Institut behalten können."

Quelle: LifeSite News, D. Montagna, Settimo Cielo, S. Magister, 

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