Freitag, 13. September 2019

Fr. Hunwicke spricht

heute bei liturgicalnotes. über einige Bemerkungen des amtierenden Pontifex über die "Altkatholiken" -wenn der damit vielleicht auch andere Zeitgenossen meinte, als die Gruppe, die nach dem I. Vaticanischen Konzil in Erscheinung trat.
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"ER  HAT RECHT!"
"PF hat kürzlich einige interessante Bemerkungen gemacht.

Er räumt ein, dass diejenigen, die ihn offen kritisieren, denen vorzuziehen sind, die sich auch in der Kurie verdeckt über ihn beschweren. Es ist ein Fortschritt für sein Verständnis, daß er weiß, wie weit verbreitet die Kritik derer ist, die sie murmeln, während sie ihren Kopf unter der Brüstung halten.

Seine Äußerungen zu den "Altkatholiken" sind historisch gesehen ein bisschen verfremdet; Diese bestimmte Sekte existierte vor Vatikan I. Aber seine Beobachtung, daß ihre schismatische Mentalität zu Heterodoxie und Heteropraxie führte ... "Jetzt ordinieren sie sogar Frauen!" ... ist gut gemacht.

Es ist für nichts eine Lösung, die Einheit der einen Kirche so zu belassen, daß sie nicht berührt wird. Der einzige "Widerstand", der irgendetwas wert ist, ist der Widerstand derjenigen, die der Wahrheit, die uns gegeben wurde, treu sind, während sie in voller Gemeinschaft mit der Kirche von S. Peter bleiben.

Übrigens finde ich es ermutigend, daß der Tonfall von PF impliziert, daß er die „Ordination“ von Frauen zu priesterlichen Diensten für übermäßig schwach hält.

Aber ich möchte hinzufügen, daß der erste große Unterschied zu den Disziplinen der lateinischen Kirche, den die "Altkatholiken" nach dem Vatikan I. machten, darin bestand, daß sie den obligatorischen Zölibat abschafften.

Das ... ich denke Sie werden mir zustimmen ... ist es wert, darüber nachzudenken."

Quelle : liturgicalnotes, Fr.J.Hunwicke. 






 

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