Samstag, 24. Oktober 2020

Tosatti / Msgr. ICS : Was die Kirche lehren soll

Marco Tosatti veröffentlicht bei Stilum Curiae eine Überlegung von Msgr. ICS zu den Äußerungen von Papst Franziskus zu "eingetragenen homnosexuellen Partnerschaften"  , die für so viel Aufsehen gesorgt haben.
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"MSGR. ICS ERINNERT UNS: DAS SOLL DIE KIRCHE LEHREN" 

Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae, oich empfehle Ihnen herzlich diese wenigen Zeilen von Msgr. ICS zu lesen und zu bedenken. Die uns in einem ruhigen und prägnanten Stil an einige grundlegende Wahrheiten erinnern, die man immer im Auge behalten sollten, egal auf welcher Stufe der Hierarchie man sich befindet. Gute Lektüre. 

§§§

                                 DAS SOLL DIE KIRCHE LEHREN  
"Die Äußerungen von Papst Franziskus über zivile Partnerschaften und die vorhersehbaren und gebuchten Interpretationen von Pater Spadaro haben zu Überlegungen moralischer Art geführt, die ich Ihren Lesern gern anbieten möchte- mit Bezug zu dem, was die Kirche die Gläubigen lehren muß, wenn sie Kirche ist. 

1. Die ungeordneten Leidenschaften sind für die Gesellschaft wie ein Virus, es soll nicht zu ihnen ermutigt werden, sie sollen mit Mitgefühl und Zuneigung korrigiert werden. Sie sollen auch vergeben werden, wenn Reue gezeigt wird.
Je nach Situation muß zur Keuschheit ermutigt werden, der Sexualtrieb soll in einer vom Schöpfer gewollten Ordnung eingeornet werden; um nach der Ursünde die Versuchungen zu überwinden,ist der asketische Kampf unverzichtbar,. Der Körper darf nicht den Geist beherrschen und die Keuscheit - so lehrt der Hl. Paulus- ist die Frucht des Geistes, ohne Keuschheit kann es keine Nächstenliebe geben, weil diese menschliche Liebe -an die dieses Pontifikat so oft erinnert- sich selbst korrumpiert. 

Johannes Paul II hat erklärt, daß die Nächstenliebe (aus sich heraus) spirituelle und übernatürliche Fruchtbarkeit generiert, die vom Hl. Geist kommt,:

DAS SOLL DIE KIRCHE LEHREN

2. Der Körper des Menschen muß respektiert werden, weil er dazu bestimmt ist, aufzuerstehen, seine Würde ist eine uns anvertraute Gabe vorausgenommener Ewigkeit. Wir müssen für das in diesem Pontifikat so gepriesene "gemeinsame Haus" viel besser sorgen. Der Hl. Kyrill empfiehlt, den eigenen Körper, der ein Tempel des Hl. Geistes ist, zu repsktieren, den man nicht durch Unzucht beflecken sollte, und der, wenn das geschehen sollte durch Buße gereinigt werden muß.



Der Hl. Paulus schreibt (I. Kor. 6, 20)  "Denn um einen teuren Peis seid ihr erkauft worden. Verherrlicht Gott in eurem Körper." 

DAS SOLL DIE KIRCHE LEHREN

3. Über die Ehe: die moralische Gesundheit eines Volkes ist an die Gesundheit der Ehe gebunden. Wenn die korrumpiert oder in Unordnung gebracht wird, wird die Gesellschaft krank. Die Ehe ist ein Ideal, das von Christus den Gatten, Mann und Frau, vorgegeben wird. Die erste menschliche Realität die Jesus heiligen wollte, war eine Ehe. In Familiaris Consortio erklärt der Hl. Johannes Paul II, daß im Sakrament der Ehe ein Mann und eine Frau sich vereinen sollen, um Nachwuchs zu zeugen, 

DAS SOLL DIE KIRCHE LEHREN

Wenn die Kirche etwas anderes lehrt, beziehen Sie sich auf die drei Punkte, die ich Ihnen in dieser Überlegung angeboten habe- aus Liebe, Mitleid oder welchem menschlichen Gefühl auch immer irrt die Kirche und führt in die Irre. 
Man kann das Falsche nicht heiligen. 

Auch darf man das Falsche nicht aus Sentimentalität vertuschen. 

Auch darf man das Sakrament der Ehe und die Institution Familie nicht in Unordnung bringen.
Wenn die Kirche das tut- macht sie einen Fehler. 

Und sie veranlaßt dazu, Fehler zu machen."

MSGR.ICS 

Quelle: Stilum Curiae, M. Tosatti, Msgr. ICS


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