Sonntag, 2. Mai 2021

Fr. Hunwicke spricht....

heute zu Beginn des Marien-Monats bei liturgicalnotes über die theologische Begründung für die Bezeichnung der Hl. Jungfrau als "Vermittlerin aller Gnaden" in der byzantischen Orthodoxie. 
Hier geht´s zum Original:  klicken

                         "MARIENMONAT MAI (1)"

Ich plane während dieses Marien-Monats eine Passage aus einer Predigt noch einmal zu veröffentlichen- Stück für Stück (weil es ein sehr dichtes Stück rhetorischer Byzantinischer Theologie ist und das sorgfältige Studium sich lohnt), weil ich fühle, daß sie -aus byzantinischem Gesichtspunkt- erklärt, warum Unsere Liebe Frau als Vermittlerin aller Gnaden angesehen werden sollte. Autor war der Hl. Gregor Palamas, der einmal als Verteidiger der theologischen Orthodoxen Tradition gegen den Lateinischen Irrtum betrachtet wurde. 

Gerade so wie allein durch [Maria] Christus zu uns kam, auf Erden gesehen wurde und unter den Menschen weilte- er, der vor ihr für alle unsichtbar war- bis zum endlosen Zeitalter- lange vor der göttlichen  Aufklärung- vor jeder Offenbarung göttlicher Mysterien und jeder Art spiritueller Gabe- was von niemandem ohne sie erfaßt werden konnte. Sie war es, die zuerst die Fülle von ihm empfing, der alle Dinge erfüllt, und ihn allen erfassbar machte, indem er jedem kraftvoll austeilte, gemäß dem Maß der Reinheit eines jeden; so daß sie die Schatzkammer (Tamieion) und Kontrolleurin ( Prytanis) des Reichtums der Gottheit ist.

Ich begrüße Kommentare, sowohl zur Theologie als auch zu meinem Versuch, das hoch manirierte Griechisch in ein verständliches und dennoch getreues Englisch zu übersetzen. 

Unerklärlicherweise läßt die Vaticanische Liste der Marien-Schreine der Welt vom vergangenen Freitag ihren großen Schrein von Tinos aus. Oder ist das "da confermare" (zu bestätigen) Italienisch für Tinos?" 

Quelle: liturgicalnotes, Fr.J.Hunwicke

 

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