Mittwoch, 14. Januar 2026

Das Mosaikporträt Papst Leos XIV

Wie Mario Galgano bei vaticannews berichtet, hat die Fabbrica di San Pietro (die Dombauhütte) das offzielle Porträt-Mosaik, das in Sankt Paul vor den Mauernin die Porträtgalerie der Päpste eingefügt wird, fertiggestellt. Hier geht´s zum Original:  klicken

MOSAIK-PORTRÄT VON LEO XIV FERTIGGESTELLT

Die Werkstätten der Bauhütte von Sankt Peter (Fabbrica di San Pietro) haben jetzt ein ganz besonderes Kunstwerk vorgestellt: das offizielle Mosaik-Porträt von Papst Leo XIV. Damit folgt der Vatikan einer antiken Tradition, nach der jeder gewählte Pontifex einen festen Platz in der Porträtgalerie der Basilika Sankt Paul vor den Mauern erhält. Vor der Generalaudienz hat sich Papst Leo XIV. das Porträt genauer angeschaut.

Gut acht Monate nach dem Beginn des Pontifikats von Leo XIV. gab das vatikanische Mosaikstudio den Abschluss der Arbeiten bekannt. Das Projekt wurde auf Wunsch des Erzpriesters der Basilika Sankt Paul vor den Mauern, Kardinal James Michael Harvey, durchgeführt. Das kreisrunde Mosaik, ein sogenanntes Tondo, hat einen Durchmesser von 137 Zentimetern und reiht sich in die historische Serie der Papstbildnisse ein, die bis auf den Apostel Petrus zurückreicht.

                  Antike Technik und handwerkliche Präzision


Die Herstellung des Bildnisses legt Zeugnis vom Fortbestehen handwerklicher Meisterschaft im Vatikan ab. Das Mosaik wurde auf einer Metallstruktur mit Glasuren und Goldtönen gefertigt. Dabei wandten die Künstler die „Technik des geschnittenen Mosaiks“ an, bei der jede einzelne Fliese (Tessera) präzise in Form gebracht wird. Befestigt wurden die Steinchen mit dem traditionellen ölhaltigen Stuck, dessen Rezeptur seit Jahrhunderten im Vatikan überliefert wird.



                                       Papst Leo XIV. und Kardinal Harvey, Erzpriester von St. Paul vor den Mauern   (@Vatican Media)


Grundlage für das Mosaik war ein Ölgemälde des Meisters Rodolfo Papa. Dieser Entwurf, ein Öl auf Leinwand in den exakten Maßen des späteren Tondos, wurde eigens für die Umsetzung in das Mosaik-Medium konzipiert. Während das fertige Mosaik bald seinen Platz in der Basilika findet, wird der gemalte Entwurf dauerhaft in der Sammlung der Fabbrica di San Pietro aufbewahrt, wo die gesamte Serie der Papstporträts dokumentiert ist. 

                                Einzug in die Papst-Galerie 

Der nächste Schritt ist die Anbringung des Werks in der Basilika Sankt Paul vor den Mauern. Das Porträt von Leo XIV. wird im rechten Seitenschiff, unmittelbar neben dem Bildnis seines Vorgängers Franziskus, platziert. In einer Höhe von etwa 13 Metern wird es dort für Pilger und Besucher sichtbar sein und die lückenlose Kette der Nachfolger Petri symbolisieren.

Leo XIV. ist nach offizieller Zählung der 267. Papst der katholischen Kirche. Eine weitere wichtige Galerie mit Papstbildnissen wird im Altieri-Schloss in Oriolo Romano außerhalb von Rom gezeigt."


Quelle: M. Galagno, vaticannews


           

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