Donnerstag, 31. Oktober 2013

Prunk und Protz - gerade auch am Reformationstag

Es hat heute gar kein Hallo Wien gebraucht, wenn man sich gruseln wollte. Dazu reichte es, die diversen Medien nach Berichten zum Klosteraufenthalt von Bischof Tebartz-van Elst anzusehen und sich dann in die Tiefen der Foren zu wagen.
Besonders die klugen Leute im SPON kamen dann mit so klugen Vorschlägen, dass der Bischof doch besser in ein Franziskanerkloster hätte gehen sollen, anstatt in so ein prunkiges Benediktinerkloster...
Ja, dann bin ich mal auf die Suche gegangen, weil ich ja selbst mal wissen wollte, was jetzt in einem Franziskanerkloster so anders ist als in einem Benediktinerkloster (wenn man mal von der Farbe der Kutten und dem weltberühmten Weißbier absieht).
Da wir den Bischof ja nicht aus Bayern vertreiben wollen, habe ich dann mal hier angefangen:

Screenshot Startseite Vierzehnheiligen
Wenn man dann auf der Startseite auf 3-D Ansicht klickt, ist man erst mal einfach nur überwältigt und kann sich einfach nur freuen:

Screenshot Startseite Vierzehnheiligen 3D-Animation

Man kann dann via Mausklick durch die ganze Kirche manövrieren und sogar vom Turm aus die Landschaft anschauen. 

Aber ich warne alle linken Kirchenhasser: Das ist ein Balthasar Neumann-Bau und somit extremes Augenpulver und für Linke Neidhammel oder Bischof-jagende Journalisten absolut ungeeignet. 

Wir ersehen daraus, dass der Limburger Bischof nicht umziehen muss und im Kloster Metten bleiben kann. Wir versichern ihm weiter unser Gebet und wünschen ihm einen erholsamen Aufenthalt in Kloster Metten am Fuß des Bayerischen Waldes. 

Hobbypauperismus in der kirchensteuerreichen deutschen Kirche

Den Hobby-Pauperisten in Limburg, den Heuchlern und Menschenjägern der deutschen Journaille (die sich jetzt vor dem Kloster Metten versammeln), den Feinden gelungener Architektur und last but not least seinen "Brüdern" im Amte, die in trauter Kollektivarbeit einen Bischof, ohne zu zögern, vorverurteilten- die sonst aber jedem Massenmörder und Kinderschänder die Unschuldsvermutung zubilligen- zur Erinnerung:

"Es gab jemanden, der mit Worten beanstandete, daß die Füße Christi mit dem kostbaren und wohlriechenden Nardenöl gesalbt wurden: „Warum hat man dieses Öl nicht für dreihundert Denare verkauft und den Erlös den Armen gegeben?“ Es war Judas Iskariot, der das sagte. Und wir wissen, wie die Geschichte weiterging …“

Dazu wäre noch zu sagen, daß wohl nicht alle der oben Angesprochenen wissen, wer das war,dieser Judas I. und was er getan hat. Einige aus der schreibenden und talkenden Zunft haben sich jedenfalls bei dieser letzten der Anti-Tebartz-Kampagnen klar für den diesjährigen Darwin-Award qualifiziert.

Mitblogger Thermometer hat Lesenswertes über den Beitrag, den der Focus zur Limburger  Menschenhatz geleistet hat, geschrieben und dem Herrn Kubicki eine kleine Geschichtslektion -auch über die Wurzeln seiner eigenen Partei-erteilt, die der wohl dringend nötig hatte  klicken

und elsa hat zu dieser sehr informativen Zusammenfassung der Medientätigkeit in der causa Limburg bei kath-net verlinkt:  klicken

Kloster Metten ...

Hier soll sich laut Auskunft des Abtes Wolfgang M. Hagl der Bischof Tebartz-van Elst aufhalten.
Es kommen aber bald auch:

Auch der Bayerische Rundfunk hat bereits einen Radio Beitrag gebracht und man kann sich vorstellen, dass sich einige Paparazzi bereits auf dem Weg befinden, um den Bischof "abzuschießen".

Normalerweise kann man ja auf der Strecke Landshut-Deggendorf an Sonn- und Feiertagen die Pferdchen ordentlich laufen lassen, so dass es normalerweise viel Spaß macht, mal kurz von München aus Richtung Deggendorf zu fahren... Morgen werden sich aber wahrscheinlich die Fahrzeuge diverser Kamerateams, Reporter, Fotografen  zwischen dem Münchner Flughafen und Deggendorf stauen, so dass ich gar nicht in Versuchung komme, in die gleiche Richtung zu fahren und die Kamerateams und Fotografen zu fotografieren. Ich hoffe dann, dass der BR ebenfalls mit einem Kamerateam dort ist und wir heute noch einen TV-Bericht bekommen.

Ich hoffe außerdem, dass es im Kloster genügend Zimmer gibt, damit die Presseleute nicht nur das Kloster belagern, sondern dort auch übernachten können. Ich hoffe noch mehr, dass es der Abt des Klosters nicht versäumt, die Meute zum Gebet einzuladen. Vielleicht kommt ja dadurch der eine oder andere zur Einsicht. Ganz hoffnungslos ist die Lage also nicht.

Was lange vor Halloween war

Wir haben, weil es heute wieder soweit ist, zur Erinnerung an eines der christlichen Vorläuferfeste unseren Beitrag aus dem vorigen Jahr noch einmal hervorgeholt.

"Weil uns morgen  das exzessiv geschmacklose und bis in Letzte kommerzialisierte Fest des Grauens, der wildgewordenen Horrorkürbisse -kurzum Halloween- ins Haus steht, sei hier einmal auf eine seiner uralten- leider so pervertierten- Wurzeln  hingewiesen:  das "Su mortu mortu"  auf Sardinien, das zu Allerseelen begangen wird.
An Allerseelen ziehen die Kinder Sardiniens als Stimmen und Stellverteter der Seelen der Verstorbenen von Haus zu Haus, klopfen an und bitten im Namen der Toten "su mortu mortu" um eine möglichst süße Gabe- um ihrer zu gedenken und die Zeit im Fegefeuer zu versüßen.
Seit jeher bekamen die Kinder je nach Reichtum oder Armut der Gegend Rosinen, Mandeln und Walnüsse  und auch Gebäck ( "Ossus de mortù", hartes Mandelgebäck in Knochenform)
Das Ethnologische Institut der Insel bemüht sich nach Kräften um die Erhaltung dieses alten Brauchtums und der blogger von Cantuale Antonianum, dem ich den Hinweis auf su mortu mortu verdanke, wundert sich, wieso die Kirche, die das heidnische Treiben an Halloween so beklagt und verurteilt, hier nicht mitzieht.
Das Institut setzt seine Hoffnung auf die Kinder als die jüngsten Träger und Bewahrer der Tradition und verteilte deshalb Säckchen mit dem traditionellen Inhalt und einem erklärenden Begleittext an die Kleinen."

Dazu ein leider nur in Intalienisch verfügbares Video

Entscheidung in Limburg

Hallo Wien oder Reformationstag?

Limburg feiert. Sie wissen nur noch nicht was. Am liebsten wären sie ihren Bischof ja gleich losgeworden, doch jetzt hat der Papst dem aufgebrachten Mob einen Strich durch die Rechnung gemacht. Der Bischof erholt sich, während man in Limburg erst mal Ruhe hineinbringen will.
Wer's glaubt! Die Limburger wollen sich doch die Party nicht nehmen lassen und deshalb fährt man beim Feiern in diesem Jahr zweigleisig. Wie man hier sehen kann, brachte die Entscheidung aus Rom einige Wisinikiler zu einer Spontandemo auf dem Domplatz zusammen.

Ausdrucksstarke Halloween-Party in Limburg: Limburger
demonstrieren für die Nutzung des Diözesanen Zentrums
als Partymeile. Das Bild von den Proben gibt's hier
© Eigenproduktion mit Inspiration von Huffington Post und Bildmaterial von
 
Raimond Spekking via Wikimedia commons (Dom) und MANSOUR DE TOTH 
via Wikimedia Commons (Kürbisse)
Die Huffington Post hat ja die Herren letztens schon beim "Proben" für den großen Auftritt "erwischt", aber so richtig gruselig kommen sie halt nur bei ihrem Halloween-Auftritt rüber.... Um mehr Menge vorzutäuschen, schleppten sie sogar noch ein paar Pappkameraden an - aber wie gesagt - sie sind enttarnt. Lassen wir sie also weiterfeiern - in Limburgs Altstadt soll es ja eine Menge guter Kneipen geben.

Letzte Gerüchte besagen allerdings, dass das neue Diözesane Zentrum der Limburger dieses Jahr der zentrale Veranstaltungsort für die Limburger Hallo Wien-Party werden soll. Denn die Limburger wollen den "feudalen Herrschaftssitz" jetzt auch einmal für sich haben.

Wer weiß, wie lange das noch geht. Wie man nämlich kürzlich der einschlägigen Presse entnehmen konnte, wird über die künftige Nutzung des Zentrums inkl. der Bischofswohnung jetzt verstärkt nachgedacht. Die veröffentlichten Ergebnisse des Brainstormings haben die Limburger so erschrocken, dass sie das Anwesen doch lieber beschützen wollen. Wann die ersten Lichterketten geplant sind, ist allerdings noch nicht bekannt. Wir bleiben aber am Ball.


Donnerstag ist Veggie Day

Damit der Grünen Unfug nicht vergessen werde:

Mittwoch, 30. Oktober 2013

Mannesmut vor Fürstenthronen, Kirchensteuer und Entweltlichung, ein Rundumschlag

Angeregt durch die Diskussion hier drunter (Dank an Dorothea), Elsas Klartext und den Artikel von Frischer Wind, habe ích mir weiterführende Gedanken um den Komplex "Arme Kirche" gemacht.
Je nun könnte man sagen, es wird uns seit Jahrzehnten um die Ohren gehauen, allerdings von Leuten, die da einfach unglaubwürdig sind und die, obwohl sie selber gut dotierte Kirchenpöstelchen haben, nix besseres zu tun haben, als normalen Leuten ein schlechtes Gewissen zu machen, ob der sauer verdienten Brötchen.
Adalbert Seipold hat das schon Anfang der 60er in einer Geschichte verarbeitet: es geht um einen Professor und Priester, der im Dom die Fastenpredigt hält und den Luxus seiner Zeit, also Auto, Kühlschrank und Fernseher geißelt.
Der Herr Professor hat natürlich ein gutes Auto, einen Kühlschrank und eine funkelniegelnagelneue TV- Anlage. Angeregt durch seine Predigt schenkt ihm der Arbeiter X sein kleines Auto, die Mutter Y schleppt ihren Kühlschrank herbei und das Ehepaar Z bringt den kleinen Fernseher vorbei; was den Herrn Professor bei seiner Heimkehr zum Ausruf verleitet "Wer hat denn das Gerümpel in die Auffahrt gestellt?!"
Hier habe ich mir schon mal Gedanken über den Komplex gemacht.
Ich gestehe, seit ich denken kann, werden in der Kirche Symbolhandlungen gesetzt, verbale Solidaritätsaktionen gestartet und sich fremdgeschämt, was das Zeug hält.
Ich persönlich frage mich schon lange, wo denn in all den Zeichen die Realität ist?

Besuch

Die Besuche aus der Bayrischen Heimat bei Papa emeritus Benedetto reißen nicht ab, gestern kam die Capella Vocale Prien. Der Chor aus Prien am Chiemsee gab dem Emeritus vor seinem Alterswohnsitz im Vatican, Mater Ecclesiae, ein kleines, etwa halbstündiges Konzert, u.a. auch mit Werken aus der Feder von Bruder Georg.
Sichtlich gerührt habe er sich bei allen Chormitgliedern - besonders aber bei Chorleiter Rainer Schütz bedankt. Heute nahm der Chor an der Generalaudienz von Papst Franziskus teil.
Hier geht´s zum Foto  und zum Bericht der PNP :   klicken

Wer will noch mal - wer hat noch nicht?

Jetzt also auch Frau Böhm - ja genau Frau Angela Böhm, das ist die, die den damaligen "Pauli-Bespitzelungsskandal" aufdeckte und der es damit gelang, mit dem inszenierten Hype (an dem sich die Kollegen gerne und ausgiebig beteiligten) den bayerischen Ministerpräsidenten abzusägen. Dass es am Ende weder eine Bespitzelung gab, und die Frau Pauli ganz großartig gescheitert ist, ist bekannt.
Trotzdem scheint Frau Böhm diesen Zeiten nachtrauern ... war ja auch prima so mit Lob und Preisen überschüttet zu werden.
Das möchte die Dame natürlich gerne öfter erleben und so hat sie sich mal wieder auf die Suche begeben. Und wo ist sie fündig geworden? Genau!
Und es bietet sich ein Aufspringen auf einen fahrenden Zug an... aber Limburg ist ja nun zu weit weg von München und mit Schlagzeilen aus der Hessischen Provinz kann man die Käufer an den Kiosken oder Verkaufsautomaten nicht locken.
Und Schlagzeilen gegen Protz und Prunk? In München? Gute Frau, wo leben Sie? kann man da nur fragen: In Zamdorf**) am Rande der Stadt im Industriegebiet im Hochhaus, wo es so schrecklich ungemütlich ist. Nix los dort, außer ein paar Edelbordellen, die sich auf den Dachterrassen der umliegenden Industriebetriebe angesiedelt haben und von denen des nachts die roten Lämpchen leuchten...... Ahuiiii!

Und so kommt es nun, dass Frau Böhm uns mit ihrem Artikel einen neuen Hype bescheren wollte, aber uns erst mal zeigt, dass sie seit ihrer Verbannung an den Stadtrand offenbar die Orientierung in München verloren hat.
© Screenshot aus obigem AZ-Artikel

Die stummen Hunde

-aus gegebenem Anlass den Hirten im Bischofsamt gewidmet....
Gefunden bei  Elsa in einem Kommentar von "Frischer Wind" -Dank dafür!  klicken

"Man redet heute viel von der prophetischen Aufgabe der Kirche. Das Wort wird manchmal mißbraucht. Aber wahr ist doch, daß die Kirche sich nie einfach mit dem Zeitgeist liieren darf.

Sie muß die Laster und Gefährdungen einer Zeit ansprechen; sie muß den Mächtigen ins Gewissen reden, aber auch den Intellektuellen, denen auch, die banausisch und gemütlich an den Nöten einer Zeit vorbeileben wollen und so fort.

Als Bischof fühlte ich mich verpflichtet, mich dieser Aufgabe zu stellen. Zudem waren die Defizite zu offenkundig: Ermüdung des Glaubens, Rückgang der Berufungen, Sinken des moralischen Standards gerade auch unter den Menschen der Kirche, zunehmende Tendenz zur Gewalt und vieles andere.

Mir klingen immer die Worte der Bibel wie der Kirchenväter im Ohr, die die Hirten mit großer Schärfe verurteilen, die wie stumme Hunde sind und, um Konflikte zu vermeiden, das Gift sich ausbreiten lassen. Ruhe ist nicht die erste Bürgerpflicht, und ein Bischof, dem es nur darauf ankäme, keinen Ärger zu haben und möglichst alle Konflikte zu übertünchen, ist für mich eine abschreckende Vision."

aus: Joseph Kardinal Ratzinger, Salz der Erde, Christentum und katholische Kirche an der Jahrtausendwende; Ein Gespräch mit Peter Seewald, Seite 67

Was wurde eigentlich aus den Ablassbriefen?

Wenn man sich in diesen Tagen durch die diversen MSM klickt und dort die Kommentare der üblichen Forenpöbler liest, kann man entweder sofort auf einen "anderen Kanal" klicken oder sich über die mal mehr oder weniger kreativ hervorgebrachten immer gleichen Texte amüsieren. Heute war mir irgendwie nach amüsieren und dann bin ich auch schnell bei SPON fündig geworden. Da schreiben dann die üblichen, dass ihnen die Kirche ihr Geld wegnimmt - und das schon mindestens seit den Kreuzzügen. Mei, müssen diese SpOn-Schreiber alle alt sein - oder wahrscheinlich sind sie alle Buddhisten, die schon mehrere Leben hinter sich haben. Deshalb waren sie auch immer mittendrin statt nur dabei. Heute konnte so ein Zeitreisender wundersames aus dem Mittelalter und der Lutherzeit berichten. Der wusste nämlich, dass "die Kirche den Leibeigenen das Geld geraubt habe...". Also ich bin ja in Hessen zur Schule gegangen und da haben wir im Geschichtsunterricht gelernt, dass die Leibeigenen arm waren. Wo hatten die nun aber das Geld her, dass die Fürstbischöfe ihnen das rauben konnten? Naja, vielleicht findet sich mal ein Historiker und klärt uns darüber auf. Evtl. kriegt er ja sogar einen Sendeplatz beim ZDF ...

Zuviel Ehrgeiz in Frankfurt?

Frag doch mal die Maus!


Dienstag, 29. Oktober 2013

Aus der Geriatrischen Abteilung

Unsere Seniorengruppe Wir-sind-verwirrt, die früher unter ihrem Künstlernamen Wir-sind-Kirche auftrat und vielen unter den Älteren noch bekannt sein dürfte, hat sich im Kampf um das Lebensrecht Ungeborener positioniert. Wo? Das wüßte sie wohl selber gern. Da die entgegengesetzten Standpunkte sie augenscheinlich verwirrt haben, möchte sie vorsichtshalber beide einnehmen.
Einerseits lobt und unterstützt sie die Estrela-Studie der EU ( vom Europäischen Parlament an die Ausschüsse zurückverwiesen ) die ausdrücklich ein Recht auf Abtreibung fordert und die Europäische Bischofskonferenz alarmierte und kritisiert die katholischen Lebensschützer( da fragt sich der Leser, von welcher Kirche, die sie zu sein behauptet, da wohl die Rede ist)  wg."einer irreführende Kampagne"-andererseits sagt sie, es könne kein Recht auf Abtreibung geben und betont die Schutzwürdigkeit des ungeborenen Lebens.
Dieses entschiedene sowohl-als-auch wirft die eine oder andere Frage zum Textverständnis unserer wackeren Kämpfer-innen gegen Tradition & Lehramt der Katholischen Kirche auf, vom Zahlenverständnis-angesichts ihrer Mitgliederzahl und von ihrem Selbstverständnis ganz zu schweigen.
Vielleicht könnte Gingko Biloba helfen?

Über die "Weltenretter":

"Wir träumen Träume von der Menschheit
Und geben nicht acht auf den kleinen Hans an unserer Hand
Und der Hans wird nichts Nutz
Wir aber träumen Träume von der Menschheit"
Tagebucheintrag J.H. Pestalozzis zum Tode seines Sohnes Hans-Jakob.

Dieser Kommentar stand heute unter einem Artikel in Zeit Online, der sich nochmals ausgiebig mit dem Pädophilie-Thema der Grünen auseinandersetzt.  Es geht in diesem Artikel um die Frauen innerhalb der Grünen, die sich um die Vorschläge der Stadtindianer und anderer Pädophiler oder auch um DBC nicht gekümmert hatten, weil sie das eher als "Männer-Thema" betrachteten und auch den Grünen Frauen Kinder einfach egal waren. Sie hatten in den 80ern eben Emanzipation und Karriere auf ihren Fahnen und das ging nun mal nicht mit Kindern. Die großen feministischen Vorbilder waren ja alle kinderlos.
Bezeichnend für den Willen vieler Grüner, Kinder in ihre sexuellen "Freiheiten" einzubeziehen, ist dieses Beispiel zur frühkindlichen Sexualerziehung:
"Hasenclever erzählt von der Atmosphäre der siebziger Jahre, einer Aufbruchszeit – sexuelle Revolution, Woodstock, freie Liebe. Als junge Lehrerin besuchte sie 1975 einen Kinderladen, dort waren alle Kinder nackt. Überall lagen Aufklärungsfibeln mit Abbildungen von Geschlechtsteilen herum. Hasenclever wandte sich fassungslos ab. "Es zeigt aber die Stimmung, die damals herrschte. Man kann sich vorstellen, wie leicht es war, bei der Bemühung um eine antirepressive Erziehung Grenzen zu überschreiten."

Es ist also genau das, was wir immer vermutet hatten - und was ja dann auch Bettina Röhl in ihrem Artikel in der Wirtschaftswoche beschrieb: Die frühkindliche Sexualerziehung war offiziell "zum Wohl der Kinder" und sollte aber den ganz eigenen Interessen einiger grüner Herren dienen.

Montag, 28. Oktober 2013

Noch ein "Gefängnis" - inclusive Protz und Prunk

Kloster Brixen

Worum es wirklich geht.....

Wer es immer noch nicht weiß oder immer noch die Mär von den ihn informierenden Medien glaubt, von deren Ehrlichkeit und Wahrheitsliebe, oder daran, daß es in der causa Limburg um überhöhte Baukosten oder Prunk und Pracht gehe, der lese hier- klicken , was Michael Schneider-Flagmeyer vom Forum Deutscher Katholiken dazu sagen hat.
Hier ein kleines Zitat aus dem Interview:

"Vor Jahren sagte mir ein Redakteur einer großen deutschen Tageszeitung, dass ich mir darüber klar sein müsse, dass glaubenstreue Katholiken für die Presse vogelfrei seien."

Wir können da nur sagen: q.e.d.
Auch der Kreuzknappe u.a. haben berichtet

Quelle: freiwelt.net

Sie wollen auch mal....der "stern" und die Kirche

Der "stern" will nun endlich auch mal zum Zuge kommen. War man bei der Treibjagd auf Bischof TvE hinter den Leithunden von FAZ (Deckers), Spiegel (Wensierski) und SZ (Drobinski) hechelnd hinterhergestolpert und hoffnungslos zurückgeblieben- so soll es nun nicht nur ein einzelner Hirte sein, den man zur Strecke bringt- nun soll es gleich die ganze Kirche sein. Man ist ja schließlich auch wer.
So ganz sattelfest ist man in der Redaktion in Hamburg, was Geschichte angeht, ja nicht ( die Hitlertagebücher sprachen Bände) -aber irgendein Volontär oder Praktikant hat sich jetzt dunkel an den Kulturkampf Bismarcks erinnert und möchte jetzt, wo die Kirche ihm angeschlagen erscheint -in absoluter Verkennung des Stellenwertes der deutschen innerhalb der universalen Weltkirche und der eigenen doch wirklich eher marginalen Bedeutung, dem Wild den Fangschuß geben. Schon sieht man sich und sein pornophiles Journal in den Geschichtsbüchern als Retter der hedonistischen Mitmenschen vor dem bösen Moloch Kirche, deren einziges Interesse es ist- folgt man den Fantasy-autoren der Hamburger Redaktion ( die eindeutig den Großteil ihrer Kenntnisse Dan Brown´s Schmonzetten verdanken) Macht und Reichtum anzuhäufen und sonst gar nichts.
Und so hat man denn die ältesten Hüte des verlorenen Kulturkampfes aus der Mottenkiste geholt, vermischt mir einer homöopathischen Prise Reformationsromantik und einer symbolschwangeren Fotomontage auf dem Titel.

Es lohnt sich nicht, nach mehr zu gucken;
denn diesmal gibt's keine Nackten
auf dem Titel ...
©Sterntitel 44 von hier 


                               
Wen soll das ansprechen? Die eigene Klientel, die eh mit Kirche und Christentum nichts am Hut hat und sich wohl eher langweilen dürfte, angesichts der zigsten Wiederholung der Uraltklischees (Vorsicht! Staublungengefahr!) ? Glaubt man ernsthaft so neue Leser-gar aus kirchennahen Kreisen gewinnen zu können? Daraus wird sicher nichts werden und der Auflage haben derlei Propagandabeiträge auch selten aufgeholfen. Aber das soll unsere Sorge nicht sein.

Familienfeiern ...


... sind doch etwas wirklich schönes – eine Freude für alle und besonders für die, die sich lange nicht gesehen haben.
Das bedeutet halt auch manchmal, an einem Sonntag das „Revier“ zu wechseln. Vom schönen Bayern musste ich ausgerechnet am letzten  „Kirchweih-Sonntag“ – wo es in allen Kirchen schöne Festmessen mit noch schönerer Musik und viel Weihrauch gibt - Richtung Norden fahren.
Also ab „in die Provinz“ – ins Land, wo Bischof Lehmann regiert und wo es keinen „Kirchweih-Sonntag“ gibt ... Das hat natürlich auch Vorteile: Man muss z.B. nicht  45 – 30  Minuten vorher da sein, um einen guten Platz zu bekommen. Andere Vorteile fallen wir jetzt gerade nicht mehr ein.
Aber die heilige Messe am Sonntag muss sein und so habe ich mich erstmal gefreut, dass es sogar in Lehmann-Land noch den einen oder anderen konservativen Priester gibt. Natürlich gab’s „nur“ eine normale Sonntagsmesse – mit nur zwei Ministranten, einem Lektor, keinem Kantor – und ohne Weihrauch. Aber die Predigt war Klasse und dafür hat es sich dann doch gelohnt. Wir hörten in der Lesung das Gleichnis von der Witwe, die dem Richter „in den Ohren liegt“, damit er sich endlich um ihre Belange kümmert. Und wir lernten, dass wir Gott „ebenso in den Ohren liegen sollen“ – und deshalb im Gebet nicht nachlassen sollen – denn dann werden sie auch ganz bestimmt erhört.
Alles war also bestens – bis auf die Tatsache, dass während des „Vater unser“ die Familien mit Kindern in den Altarraum traten, sich an den Händen fassten und einen Kreis um den Altar bildeten. Diese lächerliche Szene hat ihm sicher eine Pasteuse eingeredet und ich hab’s deshalb auch schon fast wieder vergessen.  Für die katholische Diaspora war es ganz ordentlich und beim Auszug trieb mir dann der Gedanke, dass sich die Mainzer nur deshalb so an der Hatz gegen den Limburger Bischof beteiligen, weil sie ihm den Weihrauch „klauen“ wollen, ein Lächeln ins Gesicht. J

Sonntag, 27. Oktober 2013

Seniorentreff in Kassel ...

Heute traf sich in Kassel eine wohlbekannte Rentnertruppe - vielfach berühmt und berüchtigt unter dem Namen "Wir sind Kirche".  Sie fühlen sich im Moment ganz groß und deshalb tönen sie auch ganz laut.
Man kann aber in diesem BR-Beitrag sehr gut sehen, wie klein das Häufchen wirklich ist .
Und das war das Bundestreffen !!!

Über die allseits bekannten Laberinhalte muss man nichts weiter sagen, deshalb empfiehlt es sich, den Ton abzudrehen  - und Bischof Tebartz-van Elst gehört nicht hin, offensichtlich macht er aber visuell deutlich mehr her, als die Anführer der "Kirchenrebellen", deshalb ist er ziemlich oft im Beitrag zu sehen.

Aus gegebenem Anlass, allen Zauberlehrlingen in den Ordinariaten und der DBK ins Poesiealbum


 " ...und die Not ist groß"...jetzt wo sie selbst ins Visier der ö.r. Jagdmeute geraten, der sie ihren Limburger Bruder im Bischofsamt so bereitwillig zum Fraß vorgeworfen haben.

Der Zauberlehrling

Hat der alte Hexenmeister
Sich doch einmal wegbegeben!
Und nun sollen seine Geister
Auch nach meinem Willen leben.
Seine Wort und Werke
Merkt ich und den Brauch,
Und mit Geistesstärke
Tu ich Wunder auch.

Walle! walle
Manche Strecke,
Dass, zum Zwecke,
Wasser fließe
Und mit reichem, vollem Schwalle
Zu dem Bade sich ergieße.

Und nun komm, du alter Besen,
Nimm die schlechten Lumpenhüllen!
Bist schon lange Knecht gewesen:
Nun erfülle meinen Willen!
Auf zwei Beinen stehe,
Oben sei ein Kopf,
Eile nun und gehe
Mit dem Wassertopf!
     
Walle! walle
Manche Strecke,
Dass, zum Zwecke,
Wasser fließe
Und mit reichem, vollem Schwalle
Zu dem Bade sich ergieße.


Sie geben immer noch keine Ruhe

Die Vernichtungswut und der Blutdurst der medialen Limburg-Jagdmeute ist noch nicht gestillt. Nicht nur, daß der Bischof noch lebt-auch das Corpus Delicti, die ach so teure Vikarie steht ja auch noch und soll Ordinariat und Bischofswohnsitz sein. Eine ständige,ärgerliche Erinnerung an einen nicht errungenen Totalsieg.
Das aber, so haben unsere Amateurjakobiner der Presse beschlossen, kann nicht sein. Da weiß der Nachrichtendienst T-Online Abhilfe, der sich auch schon in der -vorwiegend selbstgetrickten "causa" Tebartz-v.E rekordverdächtig weit aus dem Fenster gehängt hat : man soll Flüchtlinge in das Haus einquartieren,  (ebenso -nehme ich mal an-wie in den unfertigen Berliner Flughafen und die diversen Telecom-gebäude, wo viel Raum, Protz und Überflüssiges für viel zu wenig Personal platzverschwendend brach liegen)

Quelle: t-Online-Nachrichtendienst

Samstag, 26. Oktober 2013

Heute in Rom

In der Sala Clementina im Apostolischen Palast hat Papst Franziskus heute -im Rahmen des Symposiums "Die Evangelien, Geschichte und Christologie in der Forschung Joseph Ratzingers"- den diesjährigen, zweigeteilten Ratzinger-Preis an seine Empfänger, den anglikanischen Bibelforscher Richard Burridge, Dekan und Theologieprofessor am King´s College in London und an den Laientheologen Christian Schaller aus Regensburg verliehen.
Er sagte: "Die Arbeit Joseph Ratzingers hat viele neue historische und christologische Studien und Untersuchungen über die Evangelien angestoßen."

          

Besuch aus der Heimat oder Ratschen mit dem Papa emeritus

Die Regionalseite Traunstein/Chiemgau des Wochenblattes berichtet über den Besuch der Blaskapelle Sankt Leonhard in Rom.
Eine Stunde lang durften die Sankt Leonharder, die zunächst als Begrüßungsständchen vor dem Kloster Mater Ecclesiae den Marsch "Mein Heimatland" gespielt hatten, mit dem Emeritus "ratschen", aus der Heimat berichten, ihre kulinarischen Grüße aus der Heimat überreichen und Grüße für Daheimgebliebene in Empfang nehmen, bevor sie zur Generalaudienz, die Papst Franziskus auf dem Petersplatz abhielt, weiterzogen.
Hier geht´s zum Artikel :  klicken

Hier gibt es dazu einige Fotos, die "La Vigna del Signore" getwittert hat:   klicken *

* zum weiterblätter rechts oben über dem Foto:   Zurück · Weiter  klicken


Toleranz der Intoleranten

Irgendwann in einem Vortrag hat eine  konservative, glaubenstreue  Dame ihren progressiven Pfarrer zitiert udn damit charakterisiert : "Wenn wir nur alle ganz tolerant sind, wird alles ganz toll!". Das wäre sein Schlachtruf.
In Anbetracht der Tatsache, dass das damalige Modewort toll, mittlerweile dem Modewort cool gewichen ist, scheint es doch angebracht die Ursprungsbedeutung des Wortes toll im Sinne von verrückt und irre in obigem Satz zu sehen.
Solche Meldung wie diese  http://katholisches.info/2013/10/26/intolerante-toleranz-erzbischof-leonard-zutritt-zu-katholischem-religionsunterricht-verweigert/ und  http://katholisches.info/2013/10/22/taxifahrer-mit-englischer-fahne-staat-beschuldigt-ihn-minderheiten-zu-diskriminieren/ oder auch der Rückblick auf die jüngste Hexenjagd hier scheinen die Sache mit dem "wenn wir nur alle ganz tolerant sind, wird alles ganz toll" nur zu bestätigen.

Vorerst Letztes zur causa Tebartz-v.E.

Während die zwar weiterhin mit Fehlern und Falschbehauptungen gespickte, manipulative Berichterstattung der medialen Jagdmeute vorerst langsam abebbt, die Verräter in den ordinariatseigenen Reihen nach letzten Anwürfen und der Zurschaustellung ihrer Enttäuschung über die nicht erfolgte Hinrichtung ihres Bischofs durch die römische Inquisition, versuchen, ihre Spuren zu verwischen, muß diese von Richelieu in seinem blog aufgeworfene Frage noch gestellt werden:   klicken
und das hier paßt irgendwie auch dazu: klicken

Freitag, 25. Oktober 2013

'Vater unser"- geändert und mein Senf dazu

es geht durch´s  Netz, die Franzosen haben als allererste die offizielle Erlaubnis erhalten, im  'Vater unser' nicht mehr darum zu beten, nicht in Versuchung geführt zu werden, sondern abstrakt darum, nicht in Versuchung zu geraten.
Naja, hätte schlimmer kommen können. Jedoch ist die dahinterstehende Diskussion ja 'so alt wie der Main' und geht ungefähr so "Ein guter Gott kann ja gar nicht in Versuchung führen, der muss doch alles tun, damit wir brav bleiben! Klar sind wir keine Marionetten, aber neeee, ehrlich, Gott hat uns gefälligst vor aller Sünde zu bewahren! und davon mal ganz abgesehen kann er uns doch nicht prüfen (was ja eine Versuchung bei Licht betrachtet ist)."
Sind wir doch alle irgendwie auch Nachkommen Kains, dem gesagt wurde "Vor deiner Tür sitzt der Dämon du werde Herr über ihn!" (Gen 4,7)
Es gibt auch intelligentere Argumentationen, aber alle sind sich einig, dass sowohl für den griechischen Text, als auch den seit Jahrhunderten gebräuchlichen lateinischen Text nur die Übersetzung "Vater unser... führe uns nicht in Versuchung" sinnvoll ist.
Naja, würde ich erst mal sagen, wenn Jesus das so gesagt hat, dann sollten man da nicht dran rumfummeln,

Sport im Vatican, 2

Für die etwas Betagteren, wie den Emeritus, tut es auch ein schöner Spaziergang in den Vaticanischen Gärten
wie z.B. hier zu sehen.

Spießer Alarm!

Es ist still geworden um die Grünen .... und man hat den Eindruck, sie haben es immer noch nicht verstanden, dass ihre Bevormundungspolitik dann doch keiner wählen wollte - außer dem unverbesserlichen harten Kern natürlich.  Auch Jan Fleischhauer hat sich darüber seine Gedanken gemacht - das ist wie immer sehr lesenswert.



Aphorismus des Tages

"Was den heutigen Christen am Mittelalter irritiert, ist das Christentum"
  Nicolás Gomez Dávila

Aus "Scholien zu einem inbegriffenen Text".cr Karolinger Verlag, Wien und Leipzig 2006

Sport im Vatican - oder mens sana in corpore sano

Eine neue Sportart -Cricket- hat im Vatican Einzug gehalten. Die Kulturkongregation hat den St.Peter´s Cricket Club gegründet, in dem auf dem Ager Vaticanus der edle Rasenballsport mit den komplizierten Regeln ausgeübt werden kann. Der Australische Botschafter beim Heiligen Stuhl, John McCarthy, hatte die Anregung gegeben. Mindestens 48 Seminaristen und Priester im Kirchenstaat spielen Cricket und haben Interesse bekundet, einer Mannschaft anzugehören, die auch an Turnieren teilnimmt.

                

Donnerstag, 24. Oktober 2013

Holland in Not: Muss der dortige Nikolaus dieses Jahr ohne Assistenten auskommen?

Die armen Niederländer. Demnächst haben sie wohl einen UN-Boycott an der Backe - und das wegen eines Nikolaus-Gehilfen.

ZEIT-Online meldet heute, dass der holländische Nikolaus, der entgegen anderer europäischer Gebräuche bereits von Mitte November an durch die Städte zieht und dort die Kinder mit kleinen Geschenken erfreut, in diesem Jahr seine schwere Aufgabe wohl alleine erledigen muss. Bei der UN hat man nämlich festgestellt, dass der Sinterklaas (so heißt der in Holland) ein ziemlicher "Rassist" ist, weil er als Gehilfen "Zwarte Pieten" beschäftigt und das darf er laut UN nicht. Jetzt gibt's in Holland natürlich einen ziemlichen Aufstand, weil der "Sinterklaas" ja so allein die ganze Arbeit nicht schafft und deshalb viele Kinder leer ausgehen - außerdem haben sie den "Zwarte Piet" so richtig lieb.

Protz und Prunk - in der Neuzeit

Erst gab's einen Riesenaufstand wegen der Kosten - keiner wollte sie. Besonders die Amerikaner verweigerten das Überflugsrecht und es war vorbei mit den Träumen, mit Mach2 um die Welt zu fliegen. Nur wenige Flugzeuge wurden gebaut, aber die Strecken London - New York, Paris - New York und Paris - Rio wurden regelmäßig bedient und ein Concorde-Flug zum Statussymbol der Jetset-Generation.
Flugtickets kosteten um die 10.000 DM , dafür war man war früher in New York, als man in Paris oder London gestartet war. Die Platzverhältnisse müssen beengter gewesen sein, als in der heutigen "Holzklasse", dafür waren Service und Verpflegung First Class. Auch wenn wir heute keine Barockschlösser mehr bauen - solche technischen Meisterwerke waren die Kunst der 70er - ein atemberaubender Anblick!





Vor 10 Jahren, am 24. Oktober 2003 wurde die Concorde endgültig gegroundet und steht seitdem nur noch im Museum rum!
Sooo schade! Ich wäre gerne mal mitgeflogen ..

Armut, Neid und Geiz, oder wie der Fall Limburg doch Teil der Lösung werden könnte (man wird ja wohl noch träumen dürfen)

Es ist ja schon länger chique dass gerade Katholiken, die eigentlich gut betucht sind, sparen und knickern und denken, dadurch würden sie bessere Katholiken.
Ich kenne Leute, die spenden mal so eben knapp tausend  Euro irgendwo hin (und merken das nicht mal) aber die Kinder ziehen sie aus der Altkleidersammlung an.
Lachkrämpfe krieg ich, wenn mir die Frau Oberstudienrätín und Bankdirektorsgattin vom Aldi vorschwärmt. Nee Leute, so schlecht kann es mir gar nicht gehen, dass ich da freiwillig einkaufen geh, eher ess ich nur trocken Brot (aber das ist eine andere Sache).
Ich habe da schon Dinger erlebt die spotten jeder Beschreibung.
Neulich klagte mir auch eine sehr gut betuchte Rentnerin (doppelte Rente, dazu  Mietshaus mit mehreren  teuer vermieteten Wohnungen)  ihr Leid. Die Buttermilch ist  teurer geworden, kostet jetzt 20 Cent mehr.
Ich habe meinen Mund nicht halten können und sagte "Naja sind ja nur 20 Cent" erhielt zur Antwort "Also nee,  wir sind doch nicht Rockefeller!" Naja Rockefeller hat auf eigene Kosten das Schloss Fontainebleau ,mitsamt Park,  wieder herrichten lassen, (was ich genial finde)  damit wäre besagte Rentnerin echt überfordert, aber mit den Einkäufen nicht.

Blick durchs Schlüsselloch

Es ist ja alles vertraulich, was zwischen Papst Franziskus und Bischof Tebartz-van Elst besprochen wurde. Trotzdem scheint es eine positive Gesprächsatmosphäre gewesen zu sein.
Das Bistum Limburg hat zwei Fotos der Begegnung auf seiner Website veröffentlicht.
Freuen wir uns einfach an der guten Begegnung!

Heute in Rom. Internationales ökumenisches Symposium "Die Evangelien: Geschichte und Christologie. Die Forschung Joseph Ratzingers"

Heute beginnt das von der "Vaticanischen Stiftung Joseph Ratzinger-Benedikt XVI" und den 
Rektoren der Päpstlichen Universitäten in Rom veranstaltete 3-tägige Treffen.  
Am 26.10. um 12:00, nach Beendigung des Symposiums wird Papst Franziskus in der Sala 
Clementina den diesjährigen Ratzinger-Preis an seine beiden Gewinner:
den Anglikaner Richard Burridge und an Christian Schaller überreichen.

Die heutige Sitzung in der Päpstlichen Lateransuniversität wird um 9:00 mit einem Grußwort
Kardinal Camillo Ruinis, dem Präsidenten des wissenschaftlichen Komitees der Stiftung und von
Erzbischof Jean-Louis Brugues eröffnet.
Das Symposium über die großen Themen der Jesus von Nazareth-Trilogie ist die erste Antwort
der Forschung und Lehre auf die Arbeit des emeritierten Papstes. Herausragend ist seine
ökumenische Dimension, zu den Relatoren des Symposiums gehören außer Katholiken,
Orthodoxen, Anglikanern Dozenten diverser protestantischer Denominationen: Lutheraner,
Calvinisten, Presbyterianer, Pfingstkirchler und Baptisten- aus Deutschland, der Schweiz und 
den Vereinigten Staaten und weitere 350 eingeschriebene Personen aus allen Teilen der Welt, 
unter ihnen Studenten weiterer 100 Universitäten.
Thema des ersten Tages ist die Forschung zum Thema  "Der Jesus der Evangelien", wobei diese
als historische Texte gewertet werden. Der zweite Tag wird ganz der Person Jesu, wie die
Evangelien sie präsentieren-auch im Verhältnis zu anderen Schriften des Neuen Testaments- 
gewidmet.
Am dritten Tag geht es direkt um das Studium der Ratzingerschen Jesus von Nazareth-Trilogie,
ihre Substanz, ihre Rezeption und ihr Erbe.

Quelle:www.fondazioneratzinger.va

Prunk und Protz in England - Der nächste Thronfolger wird getauft

Mit Jordan-Wasser wurde heute in London der königliche Nachwuchs, Prinz George getauft:

Mittwoch, 23. Oktober 2013

Das Kloster - ein Gefängnis?

Es gab mal eine Zeit, da warb die FAZ mit dem Slogan "Dahinter steckt immer ein kluger Kopf". Nun, vielleicht war das damals so, auch wenn ich schwer am zweifeln war, als herauskam, dass einer dieser klugen Köpfe ein bekannter Grüner Außenminister gewesen sein sollte....

Seitdem die FAZ jetzt aber versucht, sich im Internet mit Katholikenhatz, die nötigen Klicks zu besorgen um den Rückgang der Abozahlen irgendwie zu kompensieren, ist's vorbei mit den klugen Köpfen.... denn sie hat sich damit genau die Leute ins Haus geholt, die den ganzen Tag Zeit haben, in den diversen Online-Foren mehr oder weniger verdeckt linke Parteipropaganda zu verbreiten.
Das können die ja gerne tun, wer sich aber mal richtig amüsieren will, sollte sich mal die Kommentare in der FAZ unter diesem Artikel zu Gemüte führen.
Die werfen uns Katholiken ja nun dauernd vor, dass wir noch im Mittelalter verweilen würden usw. Wie das aber nun so ist, sind sie selbst in diesem Gedankengut gefangen. Hier mal ein paar Screenshots aus den Kommentaren des Artikels:

@Screenshots aus den Kommentaren zum obigen FAZ-Artikel
Die Namen der Schreiber wurden von mir  rausretuschiert,
um sie wegen ihres mittelalterlichen Gedankengutes und
ihres Dan Brown-Glaubens nicht auch noch öffentlich vorzuführen


Man sieht: Keine Ahnung, aber davon viel. Aus diesen "Bildern" der Linken vom Kloster lässt sich ableiten, dass sie mit ihrem Gedankengut deutlich stärker im Mittelalter verharren, als sie uns immer vorwerfen ...

Erholungspause

Zwischen all den Reaktionen und Kommentaren zur Entscheidung aus Rom- wie auch immer man sie interpretieren mag-zur Erholung eine kleine, heiter-nostalgische Zusammenfassung, die man mit "Benedetto und die Tiere" überschreiben könnte.


                     

Messen mit zweierlei Maß

Ich bin ja immer noch ungeheuer geladen über die ganze Limburger Verlogenheit und das Einknicken unserer Hirten (wir erinnern uns Hirten so wie König David der die ihm anvertrauten Schafe gegen den Löwen geschützt hat, stand auf jeden Fall in meiner Kinderbibel, die erklären sollte was so ein Hirte sein soll) vor irgendwelchen hergelaufenen oder auch studierten und hochgebildeten Schreiberlingen.
Ich finde die vatikanische Entscheidung ein Meisterwerk der Diplomatie, damit aber auch gut.

Auf jeden Fall bleibt der bittere Nachgeschmack, dass die Kirche mit ihrem Werbeslogan, den man andauernd laufend und ständig hört,. "bei und steht der Mensch im Mittelpunkt!" auch nur Werbung betreibt.
Würden unsere Hirten das wirklich glauben, hätten sie gesagt "Je nun, es ist nur Geld, kein Mensch ist zu Schaden gekommen, so what"

Nachdem das edle Wild zwar nicht erlegt jedoch erstmal von der Bildfläche verschwunden ist, kann man sich nun wieder dem Tagesgeschäft widmen und den angeschlagenen Weltbildverlag retten,
Wie wir der Augsburger Allgemeinen entnehmen können,  stellt das Bistum Augsburg hierfür 15 Millionen Euro zur Verfügung.
Klar, ist ja auch löblich, gelle, da werden die Mitarbeiter des Weltbildverlags nicht arbeitslos, während die Bauarbeiter und Architekten in Limburg ja Fronarbeit geleistet haben oder was?
Und es ist ja soooooo wichtig als katholische Kirche einen Verlag zur retten, dessen Erzeugnisse kein Stück nachhaltig sind, weil man mit den modernen Büchern noch nicht mal Heringe einwickeln kann und es ja auch sonst keine Möglichkeit gibt, unser täglich Feld Wald und Wiesen Literatur,. Skandal und ach wie schlimm Mord und Totschlag, Ratgeber, Literatur für alle Lebenslagen sowie Dekoanleitungen zu kaufen.
Ich müh mich ja immer ums Dezente, aber wenn ich nicht ausschließlich wegen Jesus dem Christus katholisch wäre, täte ich die Krise kriegen.


Bischof Tebartz-van Elst bleibt im Amt

Papst Franziskus hat eine Entscheidung für Limburg getroffen.
Bei Radio Vatikan gibt es diese offizielle Erklärung :

"Der Heilige Vater ist über die Lage in der Diözese Limburg zu jedem Zeitpunkt umfassend und objektiv informiert worden. In der Diözese ist es zu einer Situation gekommen, in welcher der Bischof, S.E. Mons. Franz-Peter Tebartz-van Elst, seinen bischöflichen Dienst zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht ausüben kann.

Nach dem „brüderlichen Besuch“ von S.Em. Giovanni Kardinal Lajolo im vergangenen September hat die Deutsche Bischofskonferenz, gemäß einer Vereinbarung zwischen dem Bischof und dem Limburger Domkapitel, eine Kommission eingesetzt, um eine eingehende Prüfung im Hinblick auf den Bau des Bischofssitzes vorzunehmen. In Erwartung der Ergebnisse besagter Prüfung und der damit verbundenen Vergewisserung über diesbezügliche Verantwortlichkeiten hält der Heilige Stuhl es für angeraten, S.E. Mons. Franz-Peter Tebartz-van Elst eine Zeit außerhalb der Diözese zu gewähren. Auf Entscheidung des Heiligen Stuhls tritt die durch den Bischof von Limburg zum 1. Januar 2014 ausgesprochene Ernennung des Hw. Herrn Stadtdekan Wolfgang Rösch zum Generalvikar bereits mit dem heutigen Tag in Kraft. Der Hw. Herrn Generalvikar Rösch wird die Diözese Limburg während der Abwesenheit des Diözesanbischofs im Rahmen der mit diesem Amt verbundenen Befugnisse verwalten."


Keine Hetze ohne Folgen

Die seit Monaten andauernde konzertierte Hetzjagd unserer mainstream-Medien gegen den Bischof von Limburg und die mittlerweile zu Schauprozessen à la Hilde Benjamin ( wer es vergessen hat. das Gericht bei einem Schauprozess setzt sich ausschließlich aus Anklägern zusammen) verkommenen Talkshows der zwangsgebührenfinanzierten deutschen ÖR-Fernsehanstalten, sind auch für die Familie Bischof Tebartz-van Elsts nicht folgenlos geblieben. Auch da unterscheidet sich das Vorgehen unserer wackeren Schautribunalisten im Journalistengewand nicht besonders von den Diktaturen der jüngeren Vergangenheit mit der ihnen nützlichen und gern verhängten Sippenhaft.
Auch die Familie des Limburger Bischofs hat- wie sein Schwager Johannes Winkels gegenüber Pressevertetern berichtete- unter massiven Beschimpfungen, Anpöbeleien und Mord-und Todesdrohungen zu leiden.
Das berichten, nicht ohne sich einige verlogene und heuchlerische Krokodilstränen abzuringen, auch -ganz schamlos- die medialen Hauptträger der Kampagne ( wie z.B. t-online ), nachdem sie sich, vorsätzlich fälschend, kurz vorher noch um die mentale Gesundheit ihres bischöflichen Opfers "sorgten", dem sie ohne zu zögern, eine frei erfundene, psychische Krankheit angedichtet hatten. (Nebenbei: das nennt man übrigens Rufmord.)

Ich glaube ……. an die Auferstehung der Toten

Im Jahr des Glaubens betrachten die Blogger in jedem Monat einen anderen Satz des Glaubensbekenntnisses.
Im Oktober ist es der Satz "Ich glaube an die Auferstehung der Toten!"
Im folgenden das, was ich mir dazu gedacht habe.
Ich möchte anmerken, dass das alles auf meinem Mist gewachsen ist, weil über  die sogenannten "letzten Dinge" darüber hört man halt heutzutage wenig und wenn man was drüber hört, hat es die Qualität des  Faschingsschlagers, der behauptet, dass wir alle, alle in den Himmel kämen, weil wir (ist dann ironisch gemeint) so brav wären.

 Nun denn, besonders originell und spezifisch christlich ist dieser Glaubenssatz zunächst nicht, wenn man ihn gegenliest gegen das, was “man” heutzutage so denkt, nämlich, dass mit dem Tod alles aus ist.
Verstehen wir den Glaubenssatz zunächst mal so, dass es nach dem Tod irgendwie weiter geht, so muss man festhalten, das haben die Leute schon immer geglaubt, wie man locker und einfach, an den Bestattungsriten sehen kann.
Mich fasziniert seit meiner Kindheit, was für Mühe sich vergangene Kulturen, die ja oft unter schwersten Bedingungen lebten, mit ihren Toten gemacht haben, man hat oft das Gefühl, die haben sich für ihre Toten ruiniert. Man denke nur an die Goten die auf ihrem Treck gen Rom den Alarich im Busento bestatteten, was für ein Aufwand, was für eine Zeitverschwendung, was für eine Mühe das gewesen sein muss!
Auch mit den Grabbeigaben die  immer wieder zum Vorschein kommen, hätten sich die Hinterbliebenen ein schöneres Leben machen könne, sollte man meinen.
Wir halten fest, die Menschheit ist schon immer der Ansicht, es geht nach dem Tod weiter, ja sogar der Ansicht, dass es in den Händen der Lebenden liegt, wie es dem Toten nach dem Tod geht. Weil, wenn Grabbeigaben wichtig sind, (was sie wohl gewesen sein müssen, weil man sich ja sonst nicht so eine Mühe damit gegeben hätte….) dann hängt der jenseitige Zustand des Menschen logischerweise von den Lebenden ab.
Nur ist das nicht Auferstehung, sondern Weiterleben nach dem Tod.
Auch  Katholiken glauben an ein Weiterleben nach dem Tode,

Dienstag, 22. Oktober 2013

Die FAZ hat es geschafft!

Ist der Kampf gegen die Kirche wirklich lohnend?


Ich wollte zu Limburg heute eigentlich gar nichts mehr schreiben ... aber manchmal muss man neue Erkenntnisse eben doch in die Welt bringen:

Wir erinnern uns, es war die FAZ mit ihrem "großen Kirchenkenner" Deckers, die das Thema Limburg (in wessen Auftrag auch immer) an die große Glocke hängte. Sie waren (in stiller Eintracht mit dem Spiegel) nicht zu bremsen, wenn es darum ging, den Limburger Bischof in übelster Art und Weise anzugreifen und zu diffamieren. Lange, bevor die anderen Medien mitmachten, war die FAZ vorne dran, immer neue "Enthüllungen" aus dem Limburger Ordinariat zu liefern.
Und es hat sich gelohnt!
Seit gestern gibt es die neuen IVW-Zahlen für das 3. Quartal 2013. Und da sieht man ganz deutlich, dass man es sich als konservatives und seriöses Blatt (als das sich die FAZ ja so gerne darstellt) nicht leisten kann, solche Hetzkampagnen zu fahren:
Lt. IVW hat die FAZ im Zeitraum Q2/Q3 2013 8275 Abonnenten verloren, das ist ein Rückgang von 3,74%!

Endlich: detaillierte Informationen für die deutsche Journaille




... und auch der schlaue Heiner G. hat was dazugelernt.

Der Senf des Tages

Nachdem Bischof Tebartz-van Elst seine Audienz beim Papst hatte, und die Gesprächsinhalte dieser Audienz streng vertraulich sind, scheint ja in der Causa Limburg erstmal alles gesagt.
Aber, offensichtlich wurden doch noch nicht alle gefragt, was der Papst denn jetzt tun sollte. Und da hat man doch tatsächlich in der ARD noch einen gefunden, der sich bisher noch gar nicht dazu geäußert hatte. Das "Jesus-Sprachrohr" Heiner Geißler hatte also heute seinen großen Auftritt im ARD Morgenmagazin - und auch in diesem Fall wusste er mal wieder, was Jesus tun würde: Er würde den Limburger Bischof nach Afrika schicken... Erstaunliche Idee, Herr Heiner-Jesus, aber nur, wenn an seiner Stelle ein Bischof aus Afrika nach Limburg kommen würde - und wie man in vielen Kommentaren lesen kann, verbunden mit dem Wunsch, dass Herr Geißler den Bischof nach Afrika begleitet.

Seliger Johannes Paul II

Zum Gedenken


Also wenn ...

... die Vertreter der MSM mit ihren diversen Artikeln beweisen, dass sie von unserem Glauben und unserer Kirche absolut keine Ahnung haben, können wir das mit einem Lächeln quittieren und weitermachen wie gehabt ...

Aber das hier habe ich gerade bei katholisch.de gefunden. Es ist der "Aufmacher" des Tages, verfasst von keinem geringeren als dem Chefredakteur der KNA, Ludwig Ring-Eifel ...

Quelle: Screenshot des katholisch.de-Artikels "in der Warteschleife" vom 22.10.2013, 10:43 Uhr

Also, wenn der Chef der größten deutschen katholischen Nachrichtenagentur nicht mal weiß, dass der Vorsitzende der DBK nicht der direkte Vorgesetzte der Bischöfe ist ... Das ist ja erschreckend und lässt fragen, wie denn die Einstellungskriterien bei KNA sind. Je kirchenferner, um so besser? 

Montag, 21. Oktober 2013

Sie wird immer verrückter die causa Limburg, oder es ist schwer, keine Satire zu schreiben

Wie ich eben beim checken meiner mails feststellen konnte, interessiert es unsere Medien einen Dreck, dass Papst Franziskus offensichtlich keinen Grund sieht, den Limburger Bischof Tebartz van Elst in die Wüste oder in eine Favella zu versetzen, bzw. ihn öffentlich hinrichten zu lassen.
Und es wird immer lachhafter, so eröffnet mir meine e-mail Startseite, dass der Spiegel, ausgerechnet! sich Sorgen mache, dass im Bistum Limburg das neue Gotteslob nicht erscheinen könne, weil der Bischof das Vorwort nicht schreiben könne, weil er ja (warum nur lieber Spiegel? ) völlig fertig ist und eine Reihe neue Pfarrer könnten nicht in ihren Pfarreien anfangen, weil der Bischof die Entsendung (oder wie immer das Dinge heißt) nicht unterschreiben könne.
Wer es genauer wissen will,  der google, ich verlinke das nicht!
Nein so was, der Speigel ist ja soooo besorgt darum, dass die Gläubigen das neue Gotteslob nicht kriegen, können, dabei haben wir das alte und das wird es auch noch ne Weile tun.
Und der Oberhammer ist die Sorge des Spiegels und der t-online Nachrichtenredaktion,  um die Versorgung der Gläubigen mit Pfarrern. Neee solche Krokodilstränen! Ich bin ja soooooo gerührt (ist nicht mehr ironisch, sondern zynisch gemeint)
Tja meine Herren und Damen, wenn Ihre Sorge echt wäre, dann wäre so ein bisschen Reue, mea culpa und so doch sehr angebracht.*
Aber so sind se halt die modernen Menschen. man schmeißt den anderen ins Wasser und brüllt dann "Igitt, der ist ja nass!" oder auch die andere Variante "Nein wie schlimm!"

Auf die Plätze ... fertig ... los

Da stehen sie nun (auf dem Petersplatz?), unsere Pressevertreter und warten auf eine Antwort aus dem Vatikan. Heute hat Bischof Tebartz-van Elst "nur" 20 Minuten mit dem Papst gesprochen (bei Erzbischof Zollitsch, waren es übrigens 30) ... und schon wollen wieder alle wissen und vermuten, was das Ergebnis des Gesprächs ist ....
Wir wissen zumindest, das der Papst nicht auf die Loggia des Petersdoms treten wird, um zu rufen "Habemus nicht mehr Bischof" oder andersrum...
Tja, die wartenden Schreiberlinge der schon bekannten MSM hätten wohl mal gestern auf dem Petersplatz mal nach oben schauen und zuhören sollen. Dort hat der Papst bereits beim Angelus alles gesagt:

"Bring love and mercy to the world".




Diese Damen und Herrn Pressevertreter sind auch nie da, wo man sie braucht.

Inzwischen hat Papst Franziskus katholischen Journalisten etwas auf den Weg mitgegeben:
Hier nachzulesen
Bitte sehr, Herr Deckers, bitte sehr Herr Prantl usw. Vielleicht lernen's ja was draus.


Sonntag, 20. Oktober 2013

Mission???? Gedanken zum Aufruf der Deutschen Bischöfe zum Missionssonntag

Heute wurde in der Sonntagabendmesse der Aufruf der deutschen Bischöfe zum Weltmissionssonntag verlesen.
Ich muss sagen die deutschen Bischöfe scheinen eine merkwürdige Auffassung von Mission zu haben.
Mal komplett davon abgesehen, ob man das gut oder schlecht findet mit der christlichen  Mission.
Mission ist einfach, wenn ich von einer Idee überzeugt bin, einem Verein angehöre und jetzt will, das auch andere, meine Idee für gut und wahr und richtig halten und in meinem Club auch Mitglied werden.

Der Duden drückt das natürlich besser aus, und wenn man hier klickt, belehrt einem der Duden zunächst, dass Mission einfach Sendung mit speziellem Auftrag bedeute, das wird dann genauer definiert und dann heißt es da da, Mission sei die Verbreitung einer Lehre unter Leuten, die eben dieser religiösen Lehre nicht, bzw. einer anderen Lehre glauben.
Herkommen tut das Wort Mission vom lateinischen missio = entsenden und bedeute auf "kirchenlateinisch" "das Entsenden christlicher Glaubensboten".
Ich schreibe  das, was ja wohl selbstverständlich ist, nur deshalb so ausführlich, weil die deutschen Bischöfe das anders sehen. Schreiben sie doch in dem ganzen kurzen Text hauptsächlich über die Hilfe für verfolgte und arme Christen.

Prunk- und Protzwochen auf dem Beiboot, Prunk und Protz der auch noch beständig gepflegt werden muss

Es gibt ja solchen  Prunk und Protz und  solchen.

Eingangsbereich des Schwetzinger Schlossgartens
Es gibt Prunk und Protz der steht da rum, muss abundan mal abgestaubt werden (oder auch nicht) und bleibt, selbst wenn man ihn erst nach Jahrhunderten mal wieder abstaubt, immer schön.
Ich meine irgendwelchen Kram aus Gold und Edelstein.
Was den Prunk und Protz aus Stein angeht, so je nun, die Umwelt und so, also ich glaube die Akropolis ist seltenst ohne Baugerüste und vom Kölner Dom weiß ich es nicht, jedoch bei der Porta Nigra ist die Schwärzung des Kalksteines, ja  zum Markenzeichen avanciert.
Jedoch im Süden so Spanien und  Griechenland  steht das alte Zeug einfach so rum, man macht nicht soviel Gewese drum, wie bei uns, und es ist immer noch, nach Jahrtausenden, beeindruckend.
Anders ist es bei einer anderen Art Prunk und Protz, den Gärten und Parks.
Seit Karl Marx wissen wir jedoch, das was wirklich, wirklich teuer ist  und woran man sparen kann, sind Personalkosten und gerade die ganze Rationalisiererei geht ja dahin, dass Personal gespart wird.
Deshalb möchte ich den Blick auf personalinstensiven Prunk und Protz lenken in dem wir neulich herumgelaufen sind.
Ich möchte betonen das es richtig voll war, im Schwetzinger Schlossgarten und die Leute es offensichtlich sehr genossen haben im kurfürstlichen Park zu lustwandeln.


Hau den Franz-Peter, oder warum ich mich langsam frage, was denn da wirklich los ist in Limburg?

Es hört ja gar nicht mehr auf, und mittlerweile ist es fast nur noch absurd.
Das Limburger Theater.
Bauen ist halt nun mal teuer und in deutschen Landen wo alle Nas' lang irgendwelche Denkmalschutz- und Ökovorschriften zu berücksichtigen sind, erst recht.
Man möge sich nur mal erfrechen aus dem Vorgarten eine Garage machen zu wollen, weil man aus der freigewordenen Etage eine extra Wohnung machen möchte und halt dazu ein Autostellplatz gehört.
Auch  das Fällen von, im Weg herumstehenden, Bäumen kann sich zu einem regelrechten Problem entwickeln.
Es wurden auch, man lese die entsprechenden Artikel hier nach einige Anschuldigungen als erfunden entlarvt.
Jedoch hört es einfach nicht auf.
Ich empfinde das als so ungewöhnlich, weil nicht normal, -normal ist, der Hype geht halt ein paar Tage und hinterher interessiert es keinen mehr was draus wird, - dass ich mich langsam frage, was ist denn da für ein Panzer in Limburg versteckt, den der Franz-Peter Bischof von Limburg auf gar keinen Fall finden darf?
Es gibt bei den Don Camillo Filmen im Film "Die große Schlacht des Don Camillo" eine Passage die so geht:

Samstag, 19. Oktober 2013

Aus der Reihe "Seltsame Kirchen"

Gottesdienst und Wirtshaus - in Bayern geht das zusammen.

Was man ja den Bayern (und auch den Franken) gerne nachsagt, ist dass sie nur zur Messe gehen, damit sie anschließend ins Wirtshaus gehen können.
Die Troschenreuther können jetzt beides verbinden ...
Dort droht das Dach der örtlichen Kirche einzustürzen. Wie gut, wenn dann Wirthaus in der Nähe ist und der Wirt sich bereit erklärt, der Gemeinde bis zur Reparatur "Asyl" zu gewähren... Den Dortmitgliedern scheint's zu gefallen ...


Damit hab ich nichts zu tun!

Oder: Herr Tremmel schreibt einen Brief!

Ich habe es ja schon oft hier geschrieben: Für mich ist es ein wirkliches Gottesgeschenk, hier in München leben zu dürfen. Ich freue mich an der Stadt, an ihren Menschen, an ihrer Schönheit und natürlich ganz besonders, dass hier so viele schöne Kirchen gibt ... die nicht nur von Touristen frequentiert werden, sondern wo täglich Rosenkranz gebetet wird und täglich mehrere heilige Messen gefeiert werden. Besonders am Sonntag ist das einfach alles nur Freude und ich fühle mich in dieser Gemeinschaft der Katholiken sehr gut integriert.

Es gibt eine gute Führung durch unseren Kardinal Marx, viele Priester, die wunderbare Arbeit leisten und die ganz besonders gut predigen... es könnte alles so schön sein....

Aber auch in München gibt es diese seltsamen "offiziellen" Laienvereinigungen, die aus ihrer spirituellen Gemeinschaft lieber eine Partei oder eine NGO machen würden, weil es da viele lukrative Pöstchen zu verteilen gibt und man im Nebeneffekt auch noch "ganz wichtig" wird.  Und wenn man als Berufskatholik sein Ansehen steigern will,  muss man, wie überall "mitmachen".
Dieses Mitmachen heißt, leider auch hier in Bayern, dem Zeitgeist hinterherhecheln und seltsame Forderungen an die Kirche zu stellen. Gott sei Dank hat unser Kardinal Humor und weiß, mit diesen Zeitgeist-Surfern umzugehen.

Die ewige Stadt grüßt die rasenden Reporter

Die Welt jagt einen Bischof !


Guckt doch mal hier: wie prima man sich in Rom verstecken kann....




Freitag, 18. Oktober 2013

Regensburger in Mater Ecclesiae

Ich bin ja von Haus aus nicht neidisch - das wurde mir schon in meiner Jugend aberzogen. Aber - manchmal gibt es Dinge, da gebe ich ehrlich zu:

Da wäre ich auch gerne dabeigewesen:

Radio Vatikan meldet heute, dass Papst em Benedikt XVI heute Besuch aus seiner alten Heimat hatte.
Eine Regensburger Pilgergruppe, 25 Mitglieder einer Pilgergruppe der Marianischen Frauenkongregation und der Deutschen Hospitalite de Notre Dame de Lourdes hatten die Ehre vom bayerischen Em-Papst empfangen zu werden. Ein Grund der Pilgerreise war die Weihe der Standarte der Deutschen Hospitalite. Das war sicher eine großes Erlebnis für alle Beteiligten! Da freu ich mich doch gleich mit!

Die Mittelbayerische Zeitung hat auch einen längeren Bericht dazu, und da gibt's sogar drei schöne Fotos und ich muss sagen 

"Guad schaud er aus!!!"

Fundstück des Tages

Der Focus gehört ja auch zu den üblichen Hetzblättern, wie wir wissen.

Deshalb stellt sich auch erst mal die Frage, was mit diesem Artikel erreicht werden soll? Will man jetzt gegen den Papst eine Kampagne starten, um die Absetzung von Bischof Tebartz-van Elst auf diese Weise durchzusetzen? Will man erreichen, dass sich dieser Papst endlich von den Deutschen Medien für ihre Zwecke (eine Welt - eine Meinung) instrumentalisieren lässt? Oder hat man sich mal die Mühe gemacht, sich im Ausland "umzuhören" und herauszufinden, was man in anderen Ländern und in Übersee von einem Papst hält, der ja auch hierzulande in erster Linie von Nicht-Katholiken laut bejubelt wird.

Einerseits freuen wir uns besonders über Absätze wie diesen:
"Doch im kleinsten Staat der Welt, wo erstmals zwei Päpste leben, keimt auch eine schleichende Sehnsucht nach Benedetto auf, wenn ein Kurialer klagt: „Der deutsche Heilige Vater spornte uns mit seinen Argumentationen zu langen Meditationen an.“ Damit sei es nun vorbei. Mangelnde theologische Diskussionen kritisieren auch katholische Universitäten weltweit – natürlich nur inoffiziell."

Andererseits können wir davon ausgehen (auch der Geistbraus hatte es ja gestern schon angedeutet), dass jetzt auch der Papst wieder in den Mittelpunkt der links-grünen Medienhetze gerät und dass wir unser Fähnlein "Gegen Romophobie" wieder höher halten müssen.

Donnerstag, 17. Oktober 2013

Das Ziel von allem katholischen Prunk und Protz, sowie aller wahren, echten Kultur

Zum Prunkigsten was die katholische Kirche zu bieten hat, gehört wohl folgendes:
Menschen werden von einem Mann, angetan mit  wundervollem, handgestrickten, golddurchwirkten Gewand, aus goldenem Gefäß über goldenem Teller, gehalten von einem anderen  Mann in spitzenbesetztem Gewand, in großem Saal ausgestattet mit Marmor, edlen, alten Teppichen,  und erlesenstem Kunstwerk, kniend auf samtbesetzem, handgeschnitzem Bänklein, gespeist.
Manchmal wird das Ganze noch unterlegt von dem Gesang hochwertiger Chöre und Orchester, die Musik, komponiert von den besten Musikern aller Zeiten, spielen.
Die Speise wird  auf einem geschmückten Tisch (mit Gold und Silber und feinsten Decken) von Männern in kostbarsten, handgestickten Gewändern bereitet.
Dazu kommt noch der absolute Oberknüller an Exklusivität, diese Männer, die die Speise bereiten, das sind nicht welche, die das tun für Frau und Kinder, die eben trotz Akademikergehalt (zumindest bei uns)  auch so sind wie alle anderen, mit Sorge wegen Allergien der Tochter, schlechter Noten des Sohnes, Daumen halten weil der Enkelsohn Führerschein macht, Termin weil die Enkeltochter mit dem Chor ihren ersten Auftritt hat und ähnliches, nein das sind Männer die herausgehoben wurden aus dem Volk, weil sie  sich verpflichtet haben  jungfräulich zu  leben. Der Oberluxus, wenn man sich das recht überlegt.

Was heute auch noch wichtig war:

Im Rahmen seines vollen Audienzprogramms traf sich Papst Franziskus heute auch mit dem palestinensischen Staatschef Abbas. Hier ging es um gemeinsame Anstrengungen für eine Friedenslösung im Heiligen Land.

Des Rätsels Lösung:

Das was auf dem Bild aussieht wie eine auf dem Kopf stehende Salatschüssel soll einmal eine Kirche werden. Schön, in dem Artikel zu lesen, dass dieser Neubau nur zwischen 8 und 12 Millionen Euro kosten wird ...
Und für ganz Neugierige gibt es hier auch noch ein Modell, wie der Innenausbau einmal aussehen soll....
Wie gut, dass es in Holzkirchen noch andere Kirchen gibt und dass es zum Tegernsee auch nicht weit ist ... die ganze Gegend ist ja gepflastert mit schönen alten Barock-Kirchen ...
das fällt dann aber schon wieder in die Reihe Protz und Prunk!

+++ Update +++ Update +++ Update +++ Erzbischof Zollitsch war beim Papst!

Genau!

Bei Radio Vatikan finden wir folgendes dazu:

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, hat an diesem Donnerstag mit dem Papst gesprochen. Die Audienz war schon seit längerem geplant, um Franziskus über die Ergebnisse der Herbstvollversammlung der deutschen Bischöfe zu informieren. Vor Journalisten hatte Zollitsch am Montag angekündigt, auch den Streit im Bistum Limburg zur Sprache zu bringen. Er habe Franziskus vorab mit Material dazu versorgt, so der Erzbischof. Dem Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst werden Falschaussage an Eides Statt sowie die Kostenexplosion beim Bau seines Diözesanen Zentrums vorgehalten. 

Wir finden nix bei WOn, SPOn, SZOn ... usw ..... und schon gar nix bei katholisch.de

Nanu? 

Der SpOn hat es inzwischen (15:47 Uhr) geschafft, aus dem 5-Zeiler von Radio Vatikan ein "Pseudo-Interview" zu fabrizieren.  Informationswert? S.o.!

Auch bei Radio Vatikan gibt es inzwischen einen längeren Bericht, allerdings steht dort das gleiche drin, wie bei SPOn.. Auf mehr als die offiziellen Informationen werden wohl einige vergeblich warten.

Die Süddeutsche war dabei und weiß deshalb, dass alles so kommen wird, wie es sich die deutschen Zeitungen wünschen
Während man bei katholisch.de versucht, das ganze von der sachlichen Seite her anzugehen und deshalb weiß, dass es keine übereilten Entscheidungen geben wird. 

Rätselspaß

Damit das Zweite Frühstück besser schmeckt, haben wir gerade zur allgemeinen Unterhaltung ein Bild ausgegraben, und fragen jetzt einfach mal:
Was ist das?
Oder besser was soll das werden?
Klicken

Mittwoch, 16. Oktober 2013

Barbaren oder was? und eine Selbstkritik von mir, oder wie meine Renovierungskosten aus dem Ruder liefen.

Hier  in der FAZ kann man folgendes lesen:
von manchen Fenstern im neuen Limburger Bischofssitz kann man sich kaum lösen, so herrlich ist die Aussicht. Wie in den schönsten Hintergrundlandschaften Leonardos ragt vorn eine ehrwürdige alte Mauer, staffeln sich direkt hinter ihr steile Schieferdächer nach unten und stürzt gleich darauf der Blick in eine sanft gewellte Kulturlandschaft, deren weiten Himmel eine bläuliche Bergkette säumt; Nähe und Unendlichkeit auf der Nadelspitze.


und im Art Magazin steht
 Die Aufregung über die Kosten der Bischofsresidenz von Limburg verstellt den Blick auf die Qualität der Architektur, die Funktionsmoderne mit dem Denkmalschutz versöhnt. 

(Dank an Elsa für den Link )

auf gut Deutsch: das Ding ist schön, ästhetisch und funktional und hohe, gute Architektur.

Kunst ist bekanntlich kein Ramsch und guter Schmuck nicht bei Bijou Brigitte zu bekommen.
Barbaren sind jedoch Leute die den Unterschied nicht erkennen und für billige Glasperlen wahre Werte hergeben, oder sich einbilden durch die Zerstörung wahrer Kunst was Gutes zu tun.

So und wenn wir dem Art Magazin  folgen so betrug die Kostenexplosion von der ersten vernünftigen Planung an lediglich 18%, von geplanten 25 Mio hin zu 31 Mio, naja das ist ja wohl im Rahmen.

Jedoch als man das Ding zuerst andachte, dachte man es koste nur 3 Mio € und das wäre dann eine Kostensteigerung von 1000% was sich ungeheuer viel anhört, jedoch mir ist das neulich auch passiert:

Ich berichte zerknirscht und hoffe, dass die Zeitungen das nicht aufgreifen:
Tochter ist in das Zimmer vom ausgezogenen Brurder gezogen und wollte das vorher noch renovieren.
Ich dachte, ich käme mit  einem Eimer Farbe für 15 € (war grad ein Sonderangebot im örtlichen Supermarkt) davon, schlussendlich hatten wir Kostensteigerungen von 2000% zu verkraften (Tapete, Bordüre, Poster mitsamt Rahmen, neue Schreibtisch- und Nachttischlampen).

Barocke Pracht - ist das wirklich Luxus?

Also inzwischen ist es ja bekannt, dass ich ein großer Fan von barocker Pracht bin. Es gibt nichts schöneres als barocke Kirchen, barocke Schlösser und ich kann mich an dieser vollkommenen Schönheit einfach nicht sattsehen. Wir Europäer können froh und glücklich sein, eine solche Kultur zu haben und dass wir es geschafft haben, uns diese Kultur- und Baudenkmäler weitgehend unbeschadet in die Gegenwart zu retten.
Gegenwart - das ist das Stichwort.  Heute prescht WeltOnline mit einem neuerlichen Neidartikel vor Natürlich ausgerechnet die SpringerPresse, deren Chefin mehrere Villen, incl. eines Hauses auf Sylt und einen großen Fuhrpark ihr eigen nennt und die eine Stiftung gegründet hat, um Steuern zu sparen. Hinzu kommt, dass sie auch noch auf aus katholischer Sicht unlauterem Weg an dieses Vermögen gekommen ist.  Aber das ist nur eine Randnotiz. Denn Neidschüren als Stilmittel der Politik ist ja nun seit Jahren nichts neues. Und diesmal sind halt die Kirchen dran.
Letztens hatte ja der Spiegel schon versucht, den deutschen Bischöfen ihre "Geheimnisse" in Sachen Auto zu entlocken, ist aber damit zumindest in Bayern gescheitert. "Mia sogn nix" und gut ist ...
Nix destro trotz gibt es bei WOn eine Bildergalerie, in der mehr schlecht als recht dargestellt wird, wie die Deutschen Bischöfe so residieren und fahren .... Da sieht man Außenaufnahmen der "hochfürstlichen Residenzen" (Tja, wenn die bei WOn wüssten, dass wir sogar ein Video des Holnsteinpalais von innen haben....). Auch die SZ hat inzwischen einen Artikel, wo sich die Bischöfe ob (ihres Daseins und) ihrer Nutzung einer Wohnung und eines Autos permanent entschuldigen. Der eine oder andere Bischof hat sich sogar dazu geäußert. Z.B. der hier:

Habemus Papam

Der Papst, der die Welt veränderte!

Heute vor 35 Jahren, am 16. Oktober 1978 trat in der  berühmten "Balkonszene" ein Mann in das Licht der Öffentlichkeit, der die Welt verändern sollte.
Der Pole Karol Woityla wird im 8. Wahlgang vom Konklave als Nachfolger von Papst Johannes Paul I gewählt und gibt sich den Namen Johannes Paul II. Er ist der erste Nicht-Italiener seit ca. 450 Jahren.
Sein größtes politisches Werk war der Sieg über den Kommunismus, den wir 1989 mit dem Fall der Mauer selbst erleben konnten.

Johannes Paul II wird am 27. April 2014 durch Papst Franziskus heilig gesprochen.



Dienstag, 15. Oktober 2013

Zum Ende des Tages

gibt es noch mal was besonders schönes:



... auch wenn's schon ein paar Tage her ist, man kann sich nicht sattsehen....

Senf des Tages

oder "Wünsch Dir was"

In der Vielzahl der TVE-Artikel hat WOn gerade mal wieder die Nase vorn - auch beim aktuellsten Bild, das eine Ansammlung von Kameras zeigt, die einen Bischof fotografieren wollen. Der Artikel beinhaltet die üblichen Wiederholungen, aber ein weiterer Politiker hat sich zu Wort gemeldet:

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) erklärte: "Ich wünsche mir, dass der Bischof zurücktritt." 

Ich denke, es wäre schon viel geholfen, wenn ein Ministerpräsident in Baden Württemberg wüsste, dass Limburg in Hessen liegt. Wünschen darf er sich natürlich viel. Ich wünsche mir ja auch, dass die Grünen bei der nächsten Wahl unter die 5%-Hürde fallen.


Rückblende in Sachen Medienhetze oder ...

... was Uli Hoeneß und Bischof Tebartz-van Elst (nicht) gemeinsam haben.....


Wir erinnern uns. Es war Ende März 2013. Fußball-Deutschland war fixiert auf die Champions League und viele ärgerten sich darüber, dass der FC Bayern die Meisterschaft schon "in der Tasche" hatte.
Da platzte die Bombe: Durch eine undichte Stelle innerhalb der Finanzbehörden kam an die Öffentlichkeit, dass die Steuerfahndung den FC Bayern Präsidenten "am Wickel" habe und dass es da um Steuerhinterziehung in Millionenhöhe ginge ... Nix genaues wusste man nicht, trotzdem erhob sich die Süddeutsche Zeitung über diesen bösen Steuerhinterzieher. Als Engel der Gerechtigkeit fungierte Hans Leyendecker, der, wie sich hinterher herausstellte, ein bekennender Anhänger des BVB ist. Ausgelöst durch die SZ passierte, was in solchen Fällen immer passiert: Artikel auf Artikel folgte. Eine Zeitung schrieb bei der anderen ab, jeder erfand noch etwas dazu und "wusste" noch etwas mehr und man hatte den Eindruck, Herr Hoeneß kann eigentlich nur noch seine Sachen packen und sich auf eine einsame Insel verziehen.
Es kommt uns also bekannt vor, das ganze. Erleben wir doch das gleiche gerade wieder, nachdem sich die Medien auf den Limburger Bischof, Franz-Peter Tebartz-van Elst "eingeschossen" haben. Die gleichen Abläufe, das gleiche Theater, der gleiche Medienhype. Eigentlich ist das ganze eine Kircheninterne Angelegenheit, aber so ein kleiner Zeitungsschreiber genießt es halt, sich hin und wieder mal auf einen "Sünder" einzuschießen und dadurch als der beste Mensch aller Zeiten da zu stehen. 


Far beyond these Castle walls ....

hieß das Debütalbum des irischen Sängers Chris deBurgh, das 1976 in Deutschland veröffentlicht wurde.

Etwas außerhalb unserer Reihe, aber trotzdem ein bisschen Protz und Prunk auch hier ....

Während seines ersten TV-Auftrittes in Deutschland, in der BR-Show "Szene" lernte ich ihn im Rahmen meiner beruflichen Tätigkeit persönlich kennen. Er war damals in Deutschland weitgehend unbekannt und ich ein großer Irland-Fan. So hatten wir ein Gesprächsthema während der langen Wartezeiten innerhalb der TV-Aufzeichnung. Er erzählte von Bargy Castle, einem Schloss an der irischen Ostküste, das seine Eltern gekauft hatten und ein Hotel daraus gemacht hatten.
Über die Jahre wurde Chris de Burgh auch in Deutschland zum Star - bei seinem ersten Konzert in München, hatten wir Mühe, den "Schwabinger Bräu" vollzukriegen, aber schon zwei Jahre später füllte er mühelos die Rudi-Sedlmaier-Halle und seine Konzerte waren in ganz Deutschland ausverkauft - und er wurde zum Weltstar!
Über all die Jahre landete er Hit auf Hit und seine Musik ist etwas ganz besonderes. Ich freu mich immer noch an seinem Erfolg und gratuliere:

Herzlichen Glückwunsch und Gottes Segen zum 65. Geburtstag!

Als Geburtsständchen - gibt's eines seiner schönsten Lieder: