Freitag, 17. Februar 2012

Neues vom Klimawandel - die Zahl des Tages: 20

In diesen Tagen, zum 50. Jahrestag , wird besonders im Norden der Republik senderauf senderab in Features, Filmdokumenten, Interviews mit Zeitzeugen , Spezialisten und solchen, die es sein wollen,  der Hamburger Flutkatastrophe  1962 gedacht.
Da kann es nicht ausbleiben, daß auch die Anhänger der "Global Church of Warming" ihren Beitrag leisten wollen und das damalige Geschehen, das über 300 Hamburger das Leben kostete,  für ihren gerechten Krieg gegen das CO²  zu  instrumentalisieren versuchen.

Da führte also ein besorgter Moderator eines der NDR-Radiosender ein Interview, das seine Ängste bestätigen und konkretisieren sollte.
Dummerweise hatte er sich dazu die falschen Partner vor´s Mikrophon geholt- ausgewiesene Fachleute zudem : den Leiter des Bundesamtes für Seeschiffahrt und Hydrographie ( ein Amt, von dem seit über 100 Jahren die Wasserpegel bestimmt, dokumentiert und für die Schiffahrt bekannt gegeben werden, ebenso wie Sturmflutwarnungen für Küste und Fluß) ), den Leiter des Amtes für Hochwasserschutz sowie den obersten Deichschützer.
Diese Herren nun befragte er zum klimaerwärmungsbedingten dramatisch gestiegenen Meeresspiegel  und zu erwartenden - viel schlimmeren- Sturmfluten sowie den dafür sicher viel zu niedrigen Deichen.
Als diese zurückhaltend antworteten,  fragte er explizit noch einmal nach: um wieviel genau der Meeresspiegel gestiegen sei und hörte- fast sprachlos- die Antwort des  Amtsleiters Hydrographie:   in den letzten 100 Jahren um 20 cm.
Ja, und um wieviel und innerhalb welches Zeitraumes denn nun die Deiche erhöht werden müßten?
Um 20 cm innerhalb der nächsten 100 Jahre, beschied ihn der oberste Deichschützer.
Da war das ganze schöne Katastrophenszenario mit dem meterhohen, raschen Meeresspiegelanstieg dahin.

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