Freitag, 12. Oktober 2012

"Auch heute sind wir glücklich"

Die Grußworte des Hl. Vaters an die cirka 50.000 Teilnehmer des Fackelzuges von der Engelsburg zum Petersplatz- im Gedenken an den Eröffnungstag des II. Vaticanischen Konzils vor 50 Jahren, der abends ebenfalls mit einem Fackelzug endete: 


zur Zeit ist nur dieses italienische Video verfügbar, sobald Übersetzungenvorliegen, tauschen wir es aus.

"Liebe Brüder und Schwestern,
Euch allen einen guten Abend und Danke, daß ihr gekommen seid, Dank auch der Azione cattolica, die diesen Fackelzug organisiert hat.
An diesem Tag vor 50 Jahren war auch ich hier auf dem Platz, den Blick nach oben auf dieses Fenster gerichtet, an dem sich der Gute Papst zeigte und uns unvergeßliche Sätze sagte, voller Poesie, Güte, Worte des Herzens.
Wir waren glücklich und voller Enthusiasmus. Das Große Konzil hatte begonnen und wir waren sicher, es würde ein neuer Frühling in die Kirche kommen, ein neues Pfingsten, eine neue starke Präsenz des Evangeliums.
Auch heute sind wir glücklich und tragen Freude in unseren Herzen- ich würde sagen eine ernstere und demütige Freude.
Wir haben in den Jahren erlebt, daß die Ursünde existiert- real und in persönlichen Sünden, im Netz Petri sind auch schlechte Fische. Manchmal haben wir angesichts der Stürme, die die Kirche erschütterten gedacht, der Herr schläft, er hat uns vergessen.


Hier ist die deutsche Übersetzung der Ansprache:



Aber die Kirche hat auch vielfältige Gnade erfahren, die uns beweist, daß Gott uns nicht verlassen hat (......)
Am Ende wage ich, mir die unvergeßlichen Worte Papst Johannes´ XXIII zu eigen ztu  machen: "Geht nach Hause, gebt Euren Kindern einen Kuß und sagt der sei vom Papst."
Ich segne Euch. Gesegnet sei der Name des Herrn."

Der Sprecher der Azione cattolica gab den auf dem Platz versammelten Römern noch mit auf den Nachhauseweg, daß die Kirchen der Umgebung alle geöffnet seien, das Allerheiligste ausgesetzt und die Priester anwesend -auch bereit, die Beichte zu hören

Noch ein paar schöne Bilder vom Fackelzug:

3 Kommentare:

  1. "... die Kirchen der Umgebung alle geöffnet seien, das Allerheiligste ausgesetzt und die Priester anwesend -auch bereit, die Beichte zu hören"

    Genau so stelle ich mir den Beginn des Jahres des Glaubens vor.

    Harren wir der "Events", die es in Deutschland gibt.

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    1. naja- hoffentlich mehr Glaubenszeugnis als Events- aber ich habe schon Alpträume von trotzigen Konzilshoheitsinhabern beiderlei Geschlechts, die zu liturgischen Tänzen um den Altar rufen.

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    2. Also wenn man auf die Münchner Seite zum Jahr des Glaubens geht - da läuft für mich vieles unter "Events", auch wenn ich es eine gute Idee finde, dass der Kardinal mit den Menschen in der Diözese über den Glauben reden und gemeinsam beten will.
      Wichtiger wäre es dennoch, wenn die Kirchen am Stadtrand tägliche Abendmessen feiern würden etc.

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