Mittwoch, 20. November 2013

Buß- &-Bettag, BBT

oder neue Kopfbedeckungen braucht das Land.

Wir konnten uns nicht so recht entscheiden, ob wir diesen schönen Schnappschuss unter das Thema des heutigen Buß-&-Bettages stellen oder als anregenden Beitrag zur jungen Karnevalssaison, die vor 9 Tagen eingeläutet wurde, nutzen. Deshalb überlassen wir die Entscheidung, unter welchem Aspekt er es betrachten möchte, jedem selbst.
               
                                           
                                               Quelle: commons wikimedia  klicken
                               

Zum abgelichteten Blaukäppchenträger selbst (handelt es sich hier möglicherweise um eine vom Sant´ Uffizio approbierte Kopfbedeckung für Häretiker?) ist nicht viel Neues zu vermelden, nur daß er beschlossen hat "dem Papst zu helfen", was- aber das ist nun wirklich nicht neu sondern wie immer- er zunächst durch Forderungen zu bewerkstelligen versucht. Und spätestens jetzt weiß schon jeder, was zu allererst kommt.
Richtig:  der Pontifex möge den Zölibat abschaffen. In Tübingen nichts Neues also.
Blogger clamormeus mutmaßte gestern, unser Weltethiker habe eventuell den Frauendreißiger mißverstanden .....das können wir natürlich nicht ausschließen.

Aber ohne wenn und aber zum Buß-&-Bettag passt die gestern von elsa und ihren Lesern als Nachklang zum Limburger Buß-und Geißelzug vorgestellte Idee einer ständigen und mobilen Bet-und Bußtruppe, als fliegende Eingreiftruppe der blogozoese für die diversen Bistümer. Die BBT.
Über den Status der BBT-Mitglieder, ob ehrenamtlich oder hauptberuflich ( wg. Dauereinsatzes) müßte nach ersten Erfahrungen entschieden werden.

Quelle :Elsa_Laska @Elsa_Laska viaTwitter


Kommentare:

  1. Romanissimus20.11.13, 10:51

    Ist dieser "Buß- und Bettag" nicht ein (zurecht abgetakelter) ehemaliger protestantischer "Feiertag"??!?

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    1. Orlando furioso20.11.13, 11:54

      abgetakelt ist bei Protestantens zu Recht so manches, nicht nur der "Buß-und-Bettag"

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  2. Ja ist er- aber wie wir in Limburg gesehen haben, könnte man ihn auch katholischerseits
    neu gestalten. Als Gründungstag der BBT beispielweise, der vielleicht in Limburg oder in Frankfurt im Haus am Dom begangen werden könnte.

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  3. ja und mit der mobilen Buß und Bettruppe, die ja, bei Licht betrachtet schon eine hauptberuflichen Einrichtung sein müsste (weil es ja soviel zu büßen und zu beten gibt, dass man da noch nicht mal dazu kommt sich einen Tee zu kochen) hätten wir einen echten Fall von Ökumene, deshalb müssten da (zumindest theoretisch) alle Bistümer drauf anspringen.

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    1. naja ob sich unsere protestantischen Geschwister an derlei Übungen wie Selbstgeißelung, Prostration, Heiligenlitanei etc. beteiligen wollen, wage ich zu bezweifeln- aber der katholische Rest reicht ja auch schon, um 24 Stunden am Tag kurz werden zu lassen.

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  4. Romanissimus20.11.13, 15:24

    Ich bin, gut sinnlosch-katholisch, eher für einen Schmus- und Betttag als für pseudofromme "Feiertage" einer häretischen "Glaubensgemeinschaft".

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  5. Ein Bischof hat gegen Rom gehorsam zu sein. Was in Freiburg und jetzt auch in Trier und München läuft, ist eine Kirchenspaltung.
    Wer uneinsichtig in fortgesetztem Ehebruch lebt, hat nichts, aber auch gar nichts am Tisch des Herrn verloren. Mit Wiederverheiratet Geschiedenen kann und darf es keinen Dialog geben. Sie stellen sich bewußt und fortgesetzt gegen Gott. Geschiedene haben die neu geschlossenen "Ehen", die keine sind, aufzulösen, die schwere Sünde des Ehebruchs zu bereuen, Buße zu tun und fortan zölibatär in Keuschheit zu leben.
    Das Haus des Herrn muß rein bleiben. Da haben uneinsichtige Sünder nichts verloren. Für sie ist kein Platz und für sie kann es auch keine Vergebung geben.

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    1. So sehr Sie sachlich recht haben, so sehr muss ich mich dagegen verwahren, dass man mit wiederverheirateten geschiedenen udn anderen Sündern (hier ich huhu!) in keinen Dialog treten dürfe.
      Es muss geredet werden, man muss dem anderen helfen, weil auch einem selber geholfen worden ist, von Christus der gekommen ist Sünder zu rufen.
      In diesem Spannungsverhältnis steht Kirche immer.

      DIe Sache ist recht betrachtet die, dass die Kirche die Leute, in ihrem verkehrten Zustand lässt, keine gangbaren Wege sucht aus der irregulären Situation herauszukommen und dabei dem Dionysus aus dem berühmten Gedicht Schillers Recht gibt , dass die Treue doch ein leerer Wahn sei.
      Es ist einfach so, das das Herrenwort klar udn eindeutig ist, somit wenn die Kirche das aufweicht, dann verliert sie ihre Glaubwürdigkeit und wer soll ihr dann noch glauben wenn sie von Gott spricht?.
      In der Kriche sit Platz für Sünder, das nur im Unterscheid zu ihrem doantisitschen Ansatz, wenn wir den Sünder nicht zumTisch des Herrn zulassen, dann nicht damit wir uns gut fühlen, sondern aus Liebe zu ihm damit er umkehrt und zur Freude der Engel beiträgt.
      Das ist ganz wichtig, dass die Gebote Gottes, auch wenn sie schwer sind, zum Heil führen udn in der Treue zum Gebot Gottes die Kirche barmherziger ist, als wie wenn sie sagt "Passt schon!"
      Es ist wichtig udn eine hohe Kunst, die Wahrheit Gottes den Sündern nciht wie einen nassen Lappen um die Ohren zu schlagen und sich dazu auch nicht noch was auf das eigenen konkrete Nichtsündigen einzubilden, das ist nämlich Hochmut und auch weiter eine Quellsünde von der der Herr auch nix hält.

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