Samstag, 18. Oktober 2014

Ein allgemeines Gefühl der Erleichterung oder ein Wunder von Johannes Paul II

Gefunden bei rorate caeli   klicken   dem ist nichts hinzuzufügen, daher zitieren wir

"Wichtig: Backlash gegen die Manipulierte Synode von Papst Franziskus. Schnipsel aus einem Rom im Unglauben nach 18 Monaten Angst und Druck"

"Es gibt ein allgemeines Gefühl von großer Erleichterung" so beschreibt ein Professor an der Päpstlichen Universität die Stimmungslage am Ende der Synode.
Wörtlich:  "Donnerstag gegen Mittag, hat Johannes Paul II in der Synode ein Wunder getan."

"Das" -so schreibt man bei rorate caeli- "war die Stunde, in der Aufstand gegen den von Franziskus sorgfältig ausgesuchten Mann begann, seinen eigenen ersten Kardinal, Lorenzo Baldisseri, von Bergoglio für die unschätzbaren Dienste, die er ihm während des Konklaves 2013 leistete, hochgepriesen, vor einem Jahr ausgewählt, um die Synode 2014 und 2015 so zu orchestrieren, daß die vom Papst gewünschten Ergebnisse ohne jeden Widerspruch erreicht würden.
Das war eine schwierige Aufgabe, aber Baldisseri widmete sich ihr kraftvoll und im Zentrum stand essentiell die Operation Medien. So lange die Synodentexte geheim blieben, bewegte sich die Medienoperation schnell mit faits accomplis vorwärts, die durch nichts aufzuhalten waren, sodaß das Endresultat eine revolutionäre Schlussrelatio sein würde, die als große Beifallskundgebung des Weltsepiskopates für den Papst, als fast guruartigen ruhmreichen Führer, dessen Meisterung der Ereignisse weder geleugnet noch aufgehalten werden konnte, wirken würde.

In dieser Serie von faits accomplis wäre die von Erzbischof Bruno Forte vor der Synode (!) geschriebene Relatio der ersten Woche, ein glänzender Schritt gewesen: und jeder hier in Rom weiß, daß Franziskus wußte, las und der Veröffentlichung zustimmte. Nichts von dieser Größenordnung geschieht in diesem sehr persönlichen und egozentrischen Pontifikat ohne direktes Wissen des Papstes.
Was unerwartet war-aber nicht hätte sein sollen, war, daß die Mehrheit trotz des intensiven Drucks entschied daß eher wojtylanisch als bergoglianisch sein zu wollen.

Ich habe in den letzten Tagen mit einer große Anzahl Prälaten, viele von ihnen Synodenväter, gesprochen. Sie alle sind wütend und indigniert über Franziskus. Ein Vorsitzender der Bischofskonferenz eines großen afrikanischen Landes nannte ihn mir ins Gesicht "einen Agenten der Zerreissung"



Das richtige Wort um die herrschende allgemeine Atmosphäre in der Kurie und bei der Synode nach 18 Monaten eines durch Angst und Verfolgung geprägten Regierungsstils zu beschreiben, habe ich mehrmals gehört: "Wut".
Die Erfahrung des letzten  Jahrhunderts lehrt, daß ein Regime von Angst und Manipulation nicht lange ohne Rebellion aufrecht zu erhalten ist und das war es, was am Donnerstag ausbrach. Es war also ob der Druckkessel nach 18 Monaten des Köchelns explodierte.

Die Synode ist gescheitert, weil ihre Ziele durch die Explosion der Angst (wörtlich) unter Druck klein gemacht wurden und das ist es, was diese außerordentliche Synode wirklich außerordentlich macht!
Der Protest der Synodenväter gegen Baldisseri am 16. Oktober, wie man seit 50 Jahren keinen gehört hatte. Und das Schweigen der Mainstreammedien ist betäubend, wenn man die Enormität, dessen was geschah, bedenkt.
Die italienische Mainstreampresse wurde zunächst komplett überrascht, aber bereits diesen Samstag versucht sie, das Prestige von Papst Franziskus zu retten, indem sie die Verantwortung für das Scheitern seinen Mitarbeitern, einschließlich Baldisseri  zuschiebt. Aber jeder weiß, daß diese nur treue und standfeste Agenten seines machtvollen Willens waren.

Inzwischen hat das Prestige Kardinal Kaspers seinen tiefstmöglichen Tiefpunkt erreicht. Die Anführer des Aufstandes dagegen werden als Helden betrachtet.

Auf jeden Fall ist die Synode 2014 ein Schritt vom Wege, auf dem Franziskus und seine Verbündeten viele Fehler machten, viele von ihrer unendlichen Hybris geblendet, und es zeigt sich ein unerwarteter Widerstand, der durch die Mainstreampresse der Welt kleingeschrieben wird.

Was nun den Schlusstext der Synode angeht, wie wird er aussehen? Wahrscheinlich ziemlich schlecht, aber weniger schlecht als der bereits vorbereitete Erwartete. Der Optimismus der "Progressiven" liegt in Trümmern und der Schlusstect ist jetzt sekundär: was wirklich wichtig ist, ist die Schlacht, die von jetzt an bis zur nächsten Vollversammlung 2015 ausgefochten werden wird.
Franziskus wird das, was passierte, nicht leicht nehmen und Baldisseri wird unter massiven Druck von oben geraten, das Meeting 2015 so zu manipulieren, dass es durch kein neues Wunder durch Johannes Paul II "verzwergt" werden kann."
Quelle: römischer Gastkommentator bei rorate caeli

Wir sagen: wie es aussieht, haben einige der glühendsten Progressisten, besonders im Heimatland der Papstes aber auch in Europa den Aufstand der Glaubenstreuen bei der Synode nicht zur Kenntnis genommen und hoffen heute auf den Ausbruch der päpstlichen Revolution zur Umgestaltung der Katholischen Kirche nach ihrem Dafürhalten in einen bürgerlichen Verein mit sozialen Aufgaben und Gemeinnützigkeitsstatus, in dem jeder nach seiner eigenen Facon selig werden kann und muss.
Glaube? Sünde, Treue, Umkehr? Nachfolge Christi? 10 Gebote?  Finsteres Mittelalter! Es leben Narzissmus, Hedonismus & Relativismus!



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