Samstag, 28. Oktober 2017

Fundstück

Erzbischof Georg Gänswein beantwortet anläßlich der Vorstellung der neuen Weihnachts-CD des Chores Capella Sistina "Veni Domine- Advent und Weihnachten in der Sixtinischen Kapelle"  Fragen der Journalisten.
Gefunden bei BenoîtXVI-et-moi (merci beaucoup!)
Hier geht´s zum Fundstück:   klicken

     "BENEDIKT, EIN GROSSER WOHLTÄTER DER SAKRALEN MUSIK"


    

 

"MSGR: GÄNSWEIN: "DIE MUSIK IST EINE SPRACHE DER SCHÖNHEIT DES GLAUBENS"

Frage:
"Diese CD zeigt die Schönheit der sakralen Musik, meine Frage an Sie, Exzellenz,: es gibt keinen größeren Wohltäter dieser sakralen Musik als Papst Benedikt, der der Capella Sistina eine besondere Aufmerksamkeit gewidmet hat. Meine Frage ist ob Papst Benedikt die sakrale Musik noch liebt, ob er noch Klavier spielt, und insgesamt wie es ihm geht."

Msgr. Gänswein:
"Sagen wir, daß Sie schließlich zu Ihrer Frage gekommen sind (Lachen) . Die "fake-news"  (zur Gesundheit Benettos) sind alle dementiert worden. Also beginne ich mit dem Ende. Ihrer wichtigsten Frage....Für 90 Jahre  geht es ihm gut. Die Worte, die mir in den Mund gelegt worden sind, muß man löschen. Was die Musik angeht, schenkt Maestro Palombella (Massimo  Palombella , 1967 geborener Priester, derzeitiger Direktor des Chors der Sixtinischen Kapelle) Papst Benedikt alle CDs, die die Deutsche Grammophon herausgibt und er hört sie wirklich nicht nur einmal. Zweite Frage: ob er die sakrale Musik wertschätzt: ganz offensichtlich.  Dritte Frage: das mit dem Klavier hat sich geändert. Er hört gern Klaviermusik. Er hört mehr zu, als daß er spielt."

Frage
"Auch ich habe eine Frage an Sie Exzellenz. Eine andere Frage und ob es Ihnen möglich ist, deutsch zu antworten, weil sie für einen deutschen Radiosender ist....."

Msgr. G.
"Ich höre die Frage?"

Frage:
"Ich möchte wissen, welche Bedeutung sowohl für Sie als auch für Benedikt die Musik in der Weihnachtszeit hat...."

Msgr. G.
"Soll ich deutsch oder italienisch antworten? ....also italienisch. Die Musik ist nicht nur während der genannten starken Zeiten der Liturgie wichtig, sondern während des ganzen Jahres. 
Sicher -während der "starken Zeiten" der Liturgie bekommt die Musik....wie soll ich sagen.... eine tiefere Bedeutung. Die Musik ist die Sprache der Schönheit des Glaubens. Da wo es Schönheit gibt, ist am Ende immer auch Glaube. Da wo Glaube ist...drückt sich der Glaube auch in der Schönheit aus, das ist die musikalische Schönheit und hier haben wir verschiedene Möglichkeiten, in die Welt der musikalischen Schönheit einzutreten. Nicht aus ästhetischen Gründen sondern für die Endgültigkeit des Glaubens, die den Glauben stärkt, die den Glauben schafft, die auch der Seele den Frieden gibt."

Quelle: BenoîtXVI-et-moi, Msgr. G.Gänswein

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