Samstag, 21. Oktober 2017

Sandro Magister und eine Art Ein-Mann-Correctio, Fortsetzung...

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"Deshalb überließ Gott sie den schändlichsten Leidenschaften. Ihre Fauen vertauschten den natürlichen Geschlechtsverkehr mit dem widernatürlichen. Ebenso gaben die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau auf und entbrannten in Begierde füreinander. Männer trieben Unzucht mit Männern und empfingen so den gebührende Strafe für ihre Verirrung. Und weil es verschmähten, Gott in der Erkenntnis festzuhalten, überließ Gott sie einer verworfenen Gesinnung, so daß sie taten, was nicht recht ist und nun voll sind von jeglicher Art von Ungerechtigkeit, Übel, Gier, Bosheit; voller Neid, Mordlust,Streitsucht, Hinterlist und Niedertracht. Sie sind Schwätzer, Klatschbasen, Gottesfeinde, Frevler, Stolze.Prahler, erfinderisch im Bösen. ungehorsam gegenüber den Eltern unvernünftig,treulos, lieblos und erbarmungslos.
Obwohl sie Gottes Satzung kennen, , daß alle, die dergeichen tun, den Tod verdienen, sie es nicht nur selbst tun, sondern sauch noch denen Beifall spenden, die so handeln." (Römer 1, 26-32)

Darüber hinaus nimmt sich Papst Franziskus manchmal die Freiheit, die Worte der Hl. Schrift nach seinem Gechmack umzuschreiben.

Z.B. in der Morgenpredigt in Santa Marta am 4.September 2014 als der Papst an einem bestimmten Punkt dem Hl. Paulus folgende "skandalösen Worte " zuschrieb: "Ich brüste mich nur meiner Sünden" Und schloß damit, die anwesenden Gläubigen aufzufordern, sich ihrer eigenen Sünden "zu rühmen", weil die ihnen von Jesus vom Kreuz herab vergeben worden sind.

In keinem der Paulus-Briefe kann man eine solche Formulierung finden. Der Apostel sagt statt dessen von sich selbst; "Wenn schon gerühmt werden muß,es nötig ist, will ich mich meiner Schwachheit rühmen." (2 Korinther 11:30) nachdem er alle Härten seines Lebens aufgezählt hat- die Gefangenschaft, Geißelung, den Schiffbrüche.

Oder: "Ich will mich nicht rühmen, es sei denn meiner Schwachheiten" (2 Korinther, 12: 5) . Oder wieder: "Er sagte zu mir: es genügt dir meine Gnade, denn die Kraft wird in der Schwachheit vollendet. Ich will mich also viel lieber meiner Schwachheiten rühmen, damit die Kraft Christi in mir Wohnung nimmt-" 2 Korinther 12:9) mit mehreren Bezügen zu den Skandalen, Verfolgungen und der Qual, die er erlitten hat. 

Auf das Jüngste Gericht zurückkommend hat Papst Benedikt XVI auch zugestanden, daß "in der modernen Zeit die Idee des Jüngsten Gerichts in den Hintergrund verblaßt ist."

Aber in der Enzyklika "Spe Salvi" die er ganz selber geschrieben hat, bestätigte er kraftvoll, daß das letzte Gericht "ein ausschlaggebendes Bild der Hoffnung" ist. Es ist ein Bild, daß zu Veranwtortung aufruft, weil "Gnade nicht Gerechtigkeit ausschließen kann" sondern im Gegenteil "die Frage der Gerechtigkeit stellt das essentielle Argument - oder jedenfalls das stärkste Argument für den Glauben an das ewige Leben dar." weil " durch die Unmöglichkeit, daß die Ungerechtigkeit der Geschichte das letzte Wort haben sollte, die Notwendigkeit, daß Christus zurückkommt und für neues Leben völlig überzeugend wird,"

Und wieder:
"Gnade macht das Falsche nicht richtig, Sie ist kein Schwamm, die alles wegwischt, so daß was immer jemand auf der Erde getan hat, gleichwertig endet. Dostojewski hatte Recht in seinem Roman "Die Brüder Karamasow", gegen diese Art Himmel und diese Art Gnade zu protestieren.
Übeltäter sitze am Ende nicht am Tisch des ewigen Mahls neben ihren Opfern- ohne Unterschied , als ob nichts passiert wäre."

Quelle: Settimo Cielo, S. Magister

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