Samstag, 27. Januar 2018

EIn weiterer Kardinal wirft zu "Amoris Laetitia" seinen Hut in den Ring

Maike Hickson berichtet für OnePeterFive über einen weiteren Kadinal, der Fragen zu Amoris Laetitia hat. Hier geht´s zum Original:  klicken
Und hier ist der Link zum Artikel auf Katholisch.de  klicken


"KARDINAL EIJK BITTET DEN PAPST FRAGEN ZU "WIEDERVERHEIRATETEN" GESCHIEDENEN KLÄREN"

Wie Katholisch.de , die offizielle website der deutschen Bischöfe heute berichtet, hat Kardinal Willem Eijk, der holländische Kardinal und Metropolitanerzbischof von Utrecht, gefordert hat, daß Papst Franziskus Licht in die Konfusion bringt, die die Frage betrifft,, wie in der Kirche mit "wiederverheirateten" Geschiedenen umgegangen werden sollte.
In einem von der niederländischen Zeitung "Trouw" sagt Kardinal Eijk (64): "Die Leute sind verwirrt und das ist nicht gut."

Kardinal Eijk bezieht sich hier auf die mehrdeutige Lehre aus dem päpstlichen Dokument "Amoris Laetitia". Wie Katholisch.de e ausdrückt:

Franziskus plädiert für den Gedanken, in individuellen Fällen wiederverheiratete Geschiedene zu den Sakramenten zuzulassen- nach sorgfältiger pastoraler Überprüfung und sogar wenn die vorangegangene kanonische Ehe noch besteht.

Kardinal Eijk schlägt jetzt vor, daß der Papst ein zusätzliches Dokument schreibt, durch das die Zweifel beseitigt werden sollten. Eijk selbst tritt für eine strengere Interpretation des Kanonischen Rechts in dieser Hinsicht ein. Aus seiner Sicht dürfen Katholiken nicht wieder heiratenm wenn ihre Scheidung nicht dem Kirchengericht vorgelegt worden ist.
Sonst dürfen doese Paare- nach Eijk- keinen Zugang zur Hl. Kommunion bekommen.
Wie er es -nach der Übersetzung von Mark de Vries- ausdrückt:

 "Wir haben die Worte Christi selbstm daß die Ehe eine ist und nicht gebrochen werden   kann. Dazu stehen wir in der Diözese. Wenn ein Kirchengericht eine Ehe für nichtig erklärt   hat, wird offiziell bestätigt, daß es nie eine Ehe gegeben hat.  Nur dann ist man frei zu   heiraten und die Sakramente der Beichte und der Kommunion zu empfangen."

Wie Katholisch.de berichtet, kritisiert Kardinal Eijk die Diskussion dieses Themas innerhalb der Katholischen Kirche: eine Bischofskonferenz stellt andere Regeln auf als die andere. Er sagr: "Aber was an einem Ort wahr ist, kann an einem anderen Ort nicht unwahr sein."

Kardinal Eijks Statement hat insofern erhebliches Gewicht, als er ein respektierter Experte in Fragen der Moraltheologie.Außerdem ist er ein pensionierter Prälat und nimmt deshlab ein viel größeres Risiko  auf sich, wenn er diesen Standpunkt einnimmt. 
2015 gehörte er zu den Unterzeichnern des Briefes der 13 Kardinäle an Papst Franziskus, in dem sie ein faires Procedere während der Zweiten Bischofssynode zu Familie und Ehe forderten.

Außerdem gehörte Kardinal Eijk kurz vor der zweiten Familiensynode 2015 zu den 11 Kardinälen, die ein Buch zur Verteidigung der traditionellen Katholischen Lehre zur Ehe veröffentlichten-das den Titel "Elf Kardinäle sprechen über Ehe und Familie.: Essays von einem pastoralen Standpunkt aus"
In diesem Buch sagte Kardinal John Onaiyekan (Nigeria) folgende Worte, die jetzt schneidend klingen: 

"Die Synode ist nicht einberufen worden um zu entscheiden, ob geschiedene und wiederverheiratete Paare die Hl. Kommunion empfangen können oder nicht. Das ist sicher nicht das Ziel der Synode. Auch ist die Snode nicht einberufen worden, um das Thema Homosexualität zu diskutieren und ob zwie katholische Männer oder zwei katholische Frauen sich selbst  zur Ehe am Altar präsentieren können. [...
Das sind Themen, die in unseren Lehren schon klar sind. Synoden werden nicht einberufen umd die Doktrinen oder Lehren der Kirche zu ändern."

Quelle: OnePeterFive, Dr.M.Hickson


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