Samstag, 27. Januar 2018

Fr. Hunwicke spricht.....

über seine Gedanken zu Septuagesima - dem Verhältnis der Christen zum Pentateuch und die jüdischen Wurzeln des Katholizismus.
Hier geht´s zum Original bei liturgicalnotesklicken


"SEPTUAGESIMA"
Nächsten Sonntag ist Septuagesima-Sonntag

Bis die Reformer der 1960-er ihn abgeschafft haben,  hatte Septuagesima mindestens eineinhalb Jahrtausende die Kirche auf den Pentateuch hingewiesen und auf seine strukturelle Zentralität für das christliche Verständnis und für ein christliches Leben.
Ein gebührender Respekt für den Pentateuch ist etwas, das Katholiken leichter fiele, wenn wir alle eine tiefere Inkulturation in unsere jüdischen Wurzeln hätten.
Traurigerweise haben die Reformer der 60-er diese eher geschwächt als verstärkt.

Also: Septuagesima und seine Woche geben uns Eva und Adam, ihre Erschaffung; und ihren Fall.
Mitglieder des anglikanischen Erbes brauchen keine Empfehlung, ein einfallsreiches Stück, theologische Fiktion, des großen anglikanischen Apologeten Prof. C S Lewis zu lesen: seine Novelle "Reise zur Venus", auch als "Perelandra" bekannt. Es gibt darin eine ausgedehnte Meditation zum Fall und zur Strategie des Feindes.

Heute Morgen würde ich Ihnen gern einige Sätze anbieten, die mir sehr nützliche Löungsmittel für die "Aufklärung" und ihre dämonischen Irrtümer zu sein scheinen. Und genau die Art Sachen, die wir brauchen, bevor wir das Wort Gottes am Beginn der Genesis öffnen und uns selbst dem zuwenden, was wir da finden . [Ich habe ein oder zwei winzige syntaktische Anpassungen vorgenommen]

"....die dreifache Unterscheidung zwischen Wahrheit und Mythos und beides von Fakten-ist rein irdisch- Teil und Stück dieser unglücklichen Teilung zwischen Seele und Körper, die aus dem Fall resultierte. Sogar auf der Erde existiert das Sakrament als dauernde Erinnerung daran, daß diese Teilung weder gesund noch endgültig ist.
Die Inkarnation war der Anfang ihres Verschwindens.....Die ganze Unterscheidung zwischen zufälligen und geplanten Dingen- wie die Unterscheidung zwischen Mythos und Faktum ist rein irdisch.
Das Muster ist so groß, daß innerhalb des kleinen Rahmens irdischer Erfahrung Stücke davon erscheinen, zwischen denen wir keine Verbindung sehen können und andere Stücke, bei denen wir das können. Deshalb unterscheiden wir zu Recht das Zufällige vom Essentiellen. Aber tritt man aus diesem Rahmen heraus, fällt diese Unterscheidung ins Leere., und flattert sinnslos mit den Flügeln."
(Der Hl. Johannes Paul bemerkt, daß es in Gottes Vorsehung so etwas wie Zufälle nicht gibt.)

Quelle: liturgicalnotes, Fr.J.Hunwicke

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