Sonntag, 21. Januar 2018

Tosatti & die Lufthochzeit, oder was hat es mit den fake-news dazu auf sich?

Auf seinem blog Stilum Curiae kommentiert Marco Tosatti die Bedeutung der "spontanen Trauung" im Flugzeug, nachdem bekannt geworden ist, daß die keineswegs spontan war-sondern geplant. Hier geht´s zum Original: klicken

"DIE HOCHZEIT BEIM FLUG DES PAPSTES? EINE HALBE FALSCHMELDUNG, SCHLAU GEKOCHT;.... TÖPFE UND PFANNEN "

"Die Trauung beim Flug des Papstes? Eine halbe Falschmeldung, schlau gekocht,,,
Von der Eheschließung im Flug, "improvisiert"und ungeplant, vom Papst vorgeschlagen, spricht man in Chile seit Monaten. Gestern abend hat eine gute Freundin, die die Kirchenangelegenheiten weltweit sehr aufmerksam verfolgt, (wie macht sie das? Sie muß ein beeindruckendes planetarisches Netz von Freunden haben), deren Namen ich nicht nenne, mir den Link zu einem Artikel geschickt, der vor einem Monat in der chilenischen Tageszeitung El Mercurio erschienen ist, in dem der Journalist den Flugkapitän, der den Pontifex in Chile fliegen solllte, und die Mitglieder der Crew interviewt hat.
Darin wird u.a. von einem kurzen Gespräch mit dem Steward und der Flugbereiterin berichtet, die der Papst in der Luft getraut hat.
Carlos und Paula sagten, daß sie vor 8 Jahren zivil getraut wurden, 2 Kinder von 3 und 6 Jahren haben und geplant hatten, am 27. Februar 2010 kirchlich zu heiraten, aber ein Erdbeben zerstörte die Kirche, in der das stattfinden sollte. Dann wurde über die Arbeit, die Kinder und über den Plan gesprochen, Hier geht´s zum Interview in spanischer Sprache, für den, der es lesen will und kann.
Aber schon vor einem Monat sagten sie:
"So hoffen sie beide, daß dieser verspätete Plan im Januar endlich während des Fluges verwirklicht werden kann- und das von keinem Geringeren als von Papst Franziskus selber. "Das würde uns gefallen, es ist unser Job, unser zweites Zuhause, hier fühlen wir uns sicher" hat Podestá gesagt."

Es ist ziemlich wahrscheinlich, daß damals der regierende Ponntifex nicht die geringste Vorstellung hatte, wer Carlos und Paula sind. Dagegen aber ist es wahrscheinlich, daß ein anderer wußte, daß die beiden über die Möglichkeit einer Trauung in der Luft nachdachten.....

Und dann alles das, was wir gelesen haben, und was sie uns über das Spontane der Gelegenheit, des Dialogs mit dem dem Papst gesagt haben,von dem die improvisierte Idee stammen sollte usw.?
Wir überlassen es Ihnen, zu urteilen.



Wie Infovaticana es in diesem Artikel von Gabriel Ariza gut erklärt. *
U.a. hat mich ein befreundeter Kirchenrechtler darauf hingewiesen, daß das Einzige, was auch ein Papst bezgl. der Regeln nicht übergehen kann, der freie Stand ist, Man braucht die Taufurkunden und die Sicherheit, daß keiner der beiden Kandidaten schon gebunden ist. Deshalb mußte auch der Papst bzgl. dieser Dinge sicher sein, bevor er es tun konnte...
Aber um das Bild von einem Papst, der zur Hand ist, ein Papst des Volkes (populistisch? Ei ei) und das, was gestern passierte zu inszenieren und das Pezzo Grosso eine Telenovela nannte, das alles macht die Suppe aus.
Töpfe und Pfannen......"

* Titel des Artikels:
"Nein, das war weder eine spontane Hochzeit noch war es eine Idee von Franziskus"

Quelle: Stilum Curiae, Marco Tosatti

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