Donnerstag, 29. März 2018

Tosatti : Wenn der Marxismus der christliche Egalitarismus ohne Gott ist, ähnelt ihm Bergoglios Pauperismus sehr.

Pünktlich zum Gründonnerstag - der nicht stattfindenden traditionellen Messe In Coena Domini in der Lateran-Basilika - und der mittlerweile üblichen zusammenhanglosen Fußwaschung an Häftlingen eines Römischen Gefängnisses hat Super-Ex seine Gedanken zum Thema Brot - und von welchem Brot der Mensch lebt- als Brief an Marco Tosatti in Stilum Curiae virtuell zu  Papier gebracht.
Hier geht´s zum Original: klicken


"SUPER-EX: GLAUBT DER PAPST, DASS DER MENSCH NUR VON BROT ALLEIN LEBT? DER VERDACHT BESTEHT...."

"Super-Ex,  Ex-Bewegung für das Leben, Ex-Avvenire etc etc. aber Gott sei Dank nicht Ex-Katholik - hat uns zur Fastenzeit, die Gründonnerstag endet- mit dem Abendmahl -  mit einem traurigen Gedanken überrascht.
Und weil es eine Frage des Fastens und des Abendmahles ist, ist es nicht falsch, daß sieh die Überlegung von Super-Ex um Brot dreht, um das reale Brot und um das andere Brot, das spirituelle.
Ein Kommentar, der uns betroffen gemacht hat und wir können nicht sagen, daß er uns viel Freude gemacht hat. Aber leider erscheint er überzeugend."

                                                            Lieber Tosatti,
es braucht ein wenig Nachdenken, ganz ganz wenig, über die Fastenzeit. Weißt Du, warum meiner Meinung nach Vittorio Sgarbi und Franco Battiato, um nur zwei von vielen zu nennen, öffentlich erklären, daß Bergoglio "nicht an Gott glaubt"?
Weil aus zu vielen seiner Reden klar wird, daß er denkt, daß der Mensch "nur von Brot allein lebt."

Die Armen Bergoglios sind mmer und immer nur diejenigen, die wenig Geld in ihrem Geldbeutel haben.

Johannes Paul II hat dazu eingeladen, sich zu erinnern, daß für einen Gläubigen die wichtigste Form der Gastfreundschaft gegenüber den Fremden ist, ihm die "Frohe Botschaft" zu verkünden. Seit Jahrhunderten sind die Missionare aufgebrochen um Christus zu bringen, und indem sie Christus gebacht haben, haben sie auch das Brot gegeben.

Heute ist nur das Brot geblieben. Bergoglio lädt nicht nur immer zu einer rein materiellen Gastfreundschaft ein, sondern verurteilt gleichzeitig auch jede Form des "Proselytismus" (Wort, mit dem er jede gesunde Form der Evangelisierung beklebt.)
Wenn der Marxismus ein christlicher Egalitarismus ohne Gott ist, ähnelt er dem Pauperismus Bergoglios sehr.

Aber wenn die Kirche, die immer und zu Recht "Werke körperlicher Barmherzigkeit" ausgeführt hat, nur das Brot aus Weizen gegeben hätte und nicht das "Brot des Lebens"  würde das nichts nützen:  weil das nicht die Tür zum wahren Leben öffnen, sondern bestenfalls das unausweichliche Auftreten von Schwester Tod um einige Stunden verzögern würde."




Benedikt XVI erinnert in seinem "Jesus von Nazareth" an eine Fasten-Versuchung Jesu in der Wüste:
der Teufel lädt ihn ein, Steine in Brot zu verwandeln.
Im Endeffekt fragt Benedikt sich: "war das erste Kriterium des Erkennens des Messias vor der Welt und für die Welt, daß er Brot bringt und dem Hunger des Menschen ein Ende bereitet?....Der Marxismus hat daraus -aus verständlichen Gründen- im Herzen seines Versprechens der Erlösung ein Ideal gemacht: er hätte jeden Hunger gestillt und die Wüste wäre Brot geworden." 

Aber Christus hat für die Kirche nicht diesen Weg gewählt: er hat zu essen gegeben, die Brote vermehrt, aber er hat den Hunger nicht abgeschafft und hat die Apostel zu nichts anderem eingeladen als "die Frohe Botschaft zu verkünden." Er hat sie eingeladen,  Gott über alles andere zu stellen, um dann alles andere zu haben- im Überfluss."

Und das, weil -wie Benedikt schreibt:"der Primat Gottes auf dem Spiel steht. Es geht darum, die Wahrheit zu erkennen, eine Wirklichkeit ohne die nichts anderes gut sein kann. Man kann die Geschichte nicht unabhänngig von Gott durch rein materielle Strukturen lenken. 
Wenn das menschliche Herz nicht gut ist, kann nichts anderes gut werden.
Und die Güte des Herzens kann nur von IHM kommen, der die Güte selbst ist. In dieser Welt müssen wir den Illusionen falscher Philosophien entgegentreten und erkennen, daß wir nicht von Brot allein leben, sondern vor allem vom Gehorsam gegenüber dem Wort Gottes. 
Und nur wo dieser Gehorsam gelebt wird, können diese Gefühle entstehen und wachsen, die es uns erlauben, auch Brot für alle zu beschaffen."

Deshalb sind alle die, die sich bemüht haben, den Hunger von sich aus verschwinden zu lassen- ohne Gott- immer gescheitert.


Die Marxisten- schreibt Benedikt-"glaubten, Stein in Brot verwandeln zu können, aber sie haben Steine statt Brot gegeben". So haben "die Hilfen des Westens an die Entwicklungsländer-auf rein technisch-materieller Basis- nicht nur Gott weggelassen- sondern auch den Menschen von IHM entfernt mit dem Stolz ihrer Pedanterie, sie haben aus der Dritten Welt die Dritte Welt im modernen Sinn gemacht" indem sie bestehende moralische, religiöse und soziale Strukturen beiseite ließen, um ihre "technische Mentalität der Leere" einzuführen. Ohne Erfolg, sogar noch schlimmer.

Und Bergoglio? Es scheint klar, daß wenn er die Steine in Brot, die Kirche in eine philantropische NGO verwandeln könnte, er das sofort tun würde.
Das beweisen nicht nur seine Reden -wie wir schon sagten- sondern auch seine übertriebene Sympathie für Regime wie das Chinesische oder mehr oder weniger kommunistische- über Sanders , die italienische PD und Emma Bonino bis zu Morales und Castro.

Wie sollte man sich nicht an diese "große Italienerin" erinnern, die Bergoglio mehrmals öffentlich gepriesen hat und die heute Millionen von Immigranten- als Arbeitskräften,  die ein demographisches Defizit ausgleichen sollen- Brot geben will und freien Zugang zu Drogen, Abtreibung, Scheidung, Euthanasie, die die gleichgeschlechtliche Ehe förderte und gleichzeittig nutzlose Märsche gegen den Hunger in der Dritten Welt veranstaltete? "

Quelle: Stilum Curiae, M. Tosatti

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