Freitag, 14. September 2018

WIe es in der us-amerikanischen Mißbrauchsaffäre weitergeht.....

Rorate Caeli hat für seine Leser den derzeitigen Stand der Dinge in der us-amerikanischen Mißbrauchsaffäre zusammengefaßt.
Hier geht´s zum Original: klicken


     "ALLE WEGE FÜHREN NACH WASHINGTON D.C."

Unsere Zusammenfassung für die, die sich für die neuesten Nachrichten interessieren

1) Bischof Michael Bransfield ist zurückgetreten und sein Rücktritt wurde angenommen. Bransfield hat 24 Jahre lang im Nationalen Schrein der Unbefleckten Empfängnis in Washington D.C. gedient, die meiste Zeit als Rektor.

2) Erzbischof William Lori, der in den 90-er Jahren die Erzdiözese Washington leitete, wird die Vorwürfe gegen Bischof Bransfield untersuchen. Während Bransfields Zeit an der Basilika des Schreins war Lori Bransfields Vorgesetzter. (So legt z.B. die Washingtoner Kanzlei fest, welche Bischöfe- und sogar Kardinäle- von der Spendung der Sakramente in der Basilika ausgeschlossen werden, eine Praxis, die noch in Gebrauch ist)

3) All das sind Folgen des Skandals um Theodore McCarrick, des früheren Erzbischofs von Washington, der persönlich Donald Wuerl als seinen Nachfolger asuwählte. Die beiden Männer führten  die Bewegung an, Politikern, die offen von der Lehre der Kirche abwichen, die Kommunion zu spenden.

4) Kardinal Donald Wuerl hat angekündigt, in den Vatican zu fahren, um seinen Rücktritt zu  diskutieren, was vermuten läßt, daß derr von Papst Franziskus blad angenommen werden wird. Noich nicht erwähnt wurde Wuerls Mitgliedschaft in der Bischofskongregation des Vaticans, wo Papst Franziskus ihn nachdem er 9 Monate im Amt war, als Ersatz für Kardnal Raymond Burke ausgewählt hatte. Zwei Amerikaner sitzen sehr prestigeträchtigen Kongregationen vor, die alle neuen Bischöfe auswählen- Kardinal Blaise Cupich ist der andere.

5) Der Austauch von Krdinal Wuerl wird das nächste Stück in dieser Saga sein. Es wird angenommen, daß Kardinal Wuerl in seiner Position in der Bischofskongregation seinen Nachfolger schon ausgewählt hat.

6) Kardinal Daniel DiNardo, Vorsitzender der us-amerikanishen Bischofskonferenz mit Sitz in Washington, sieht sich selbst mit Vorwürfen priesterlicher Versetzungen und Vertuschungen in seiner Diözese konfrontiert.

7) Kardinal diNardo und drei weitere US-Kirchenführer haben sich heute mit Papst feranziskus getroffen, um den Skandal zu diskutieren. Wie AP im Hinblcike auf die vier amerikanischen Repräsentanten clever bemerkte: "Unter den vier war (Bischof) Bransfields Cousin, Msgr. Brian Bransfield, Generalsekretär der us-amerikanischen Bischofskonferenz."

8) Papst Franziskus hat eine Gruppe von Bischöfen für den Februar einberufen, um über sich selbst zu recherchieren.

Die Erzdiözese ist über viele Jahre von der Mitte-Links-Jurisdiktion einer fest verbundenen Mafia kontrolliert worden. Überqueren Sie die Mitte nach links, wie die Jesuiten in Georgtown und Sie werden toleriert, bis Rom spricht. Überqueren Sie die Mittellinie nach rechts und Sie werden suspendiert, versetzt, entlassen, in den Ruhestand versetzt oder sogar außer Landes geschickt. Viele der Hirten großer Gemeinden waren Sekretäre der Erzbischöfe oder aus andere Weise extrem loyal gegnüber dem jeweiligen Kardinal- auch wenn -in einem offenen Geheimnis- Grausamkeiten begangen wurden, wie wir jetzt erfahren haben. Das wird auch unter dem neuen Erzbischof von Washington so weitergehen, es sei denn, es würde eine massive Säuberungsaktion von der Kanzlei abwärts durhgeführt.

Als einer, dem vor mehreren Jahren nach erfolgreichen Interviews und hochrangigen Empfehlungen ein Job in der Kanzlei der Erzdiözese Washington verweigert wurde (Deo gratias!) - ausdrücklich unter dem Code eines mafiaähnlichen Trusts -auf den ich nicht zählen konnte- garantiert der Schreiber dieser Zeilen, daß sih noichts ändern wird, bis alle Ebenen des Stabs- Priester und Laien- bestenfalls erneut überprüft oder schlechtestenfalls versetzt werden. Sond wird die Mafia mit ihren Geheimnissen und Vertuschungen einfach unter einer neuen Führung weitermachen."

Quelle: Rorate Caeli

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