Sonntag, 25. August 2019

Kardinal Pell: Marco Tosatti alias Pezzo Grosso läßt nicht locker

Marco Tosatti läßt heute bei Stilum Curiae alter ego Pezzo Grosso zu Wort kommen, der die aktuelle politische Situation mit dem Pell-Prozess in Zusammenhang bringt.
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Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae, während eine der tragischsten und aufregendsten Komödien der italienischen politischen Geschichte dieses Jahrhunderts aufgedeckt wird,  hat sich Pezzo Grosso aus dem Ferienparadies, in dem er seine müde Gliedmaßen regeneriert mit einer allgemeinen Reflexion gemeldet- über die Stimmung der Italiener und derer, die die Strippen in  diesem Theater ziehen. Inzwischen haben wir Fotos davon gesehen, wie er nach dem Referendum geschworen und somit einen Meineid geschworen hatte, sich ins Privatleben zurückzukehren, und mit wem sehen wir ihn? 
Mit Francesco Occhetta SJ. Ich bitte einen Freund über den Gebrauch von Religion für politische Zwecke zu sprechen: Ist ein Jesuit mehr oder weniger wert als ein Rosenkranz? 
Und was die von Pezzo Grosso erstellte Liste angeht, können wir hinzufügen: George Pell. 
Der wurde vom Papst beauftragt, Ordnung in die Finanzen des Vatikans zu bringen: IOR, Apsa, Propaganda Fide  und beim Mächtigsten und Reichsten jenseits der Wirtschaftssektion der USA - dem Staatssekretariat. 
Was war das Ende? Eingesperrt in einen Käfig, nach einem kafkaesk-stalinistischen Prozess, in dem der als überzeugend geltende Zeuge auch der einzige  Ankläger ist ... Reine Zufälle natürlich.

Lieber Tosatti,
als ich über das politische Geschehen dieser Tage las, hae ich eine einfache Überlegung angestellt. An der Regierung einer Machtstruktur (sei die ein Staat, die Kirche, eine mächtuige Internationale Institution etc) sollte eine beherrschbare, manövrierbare und beeinflußbare Person sein. 
Oder er muss bereit sein, "entlassen" zu werden; in mehrfacher Hinsicht: das Kennedy-Modell, das Benedikt-XVI-Modell usw.
Die Welt will keine starken Herrscher in der Geschichte, sie fürchtet sie. Zuerst scheint er sie zu wollen, sie anzubeten; dann fürchtet er sie immer mehr.
Ich beziehe mich weder auf die Evangelien, noch gehe ich auf die römische Geschichte ein, indem ich an Cäsar denke, und ich vermeide sorgfältig jeden Hinweis auf Mussolini.
Ich beschränke mich auf die italienische Geschichte der Nachkriegszeit. Er war stark und Fanfani setzte sich durch. Fertig. Craxi. Idem. Berlusconi, ebenso. Renzi, idem. Salvini, idem. Wer will die Macht haben? Prodi. Monti, Letta. Leute, die antworten: "Ja, natürlich ist es in Ordnung", noch bevor sie hören, was gefragt wird.
Oder in der Kirche Leute wie "die Strömung", die blind den Feinden der Kirche gehorcht? .. "Wir wollen nicht, daß der über uns herrscht ...".

Haben Sie das schon mal gehört?"

Quelle: Stilum Curiae, M. Tosatti. P.G.

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