Freitag, 16. August 2019

Über den Versuch die Flammen des Skandals im JP-II-Institut zu löschen



Diane Montagna veröffentlicht bei LifeSiteNews einen Brief an A.M. Valli zum Geschehen im JP II Institut. Hier geht´s zum Original: klicken

"DER VATICAN KÄMPFT DARUM, DAS FEUER DES ÖFFENTLICHEN SKANDALS UM DIE SÄUBERUNG IM JPII INSTITUT ZU LÖSCHEN"

Die ins Johannes-Paul II Institut gebrachten "Feuerwehrmänner der neuen Richtung" kämpfen darum, die Flammen eines öffentlichen Skandals zu löschen, während die Kontroverse um die kürzliche Säuberung von Professoren droht. die Tür der Residenz des Papstes in Santa Marta zu erreichen

In einem neuen, vom respektierten italienischen Journalisten Aldo Maria Valli veröffentlichten Brief einer anonymen Quelle wird gesagt, daß der "gewaltsame Umsturz im Lehrkörper" und die "drastischen Veränderungen im Curriculum und der Orientierung der akademischen Forschung Schockwellen durch die Kirche gesandt hat und eine Reaktion ausgelöst hat, die in Papst Franziskus´ Pontifikat sowohl in Intensität als auch Dauer präzedenzlos ist. "

Die Feuerwehrmänner der neuen Richtung, d.h. der Kanzler des Instituts, Erzbischof Vincenzo Paglia und der Präsident des Institutes, Msgr, Pierangelo Sequeri, haben "mächtige Mittel der EIndämmung der Massenmedien und drohender Abschreckung zur Hand, sagte er. Die Quelle stellt fest, daß etliche Journalisten dazu gezwungen wurden, das Schreiben über die Sache aufzugeben, nachdem ihre Herausgeber "dringende Telefonanrufe " erhalten hatten.

Dennoch kämpfen sie immer noch darum, die Flammen zu löschen "weil das Echo über den Schock über die jüngsten Ereignisse "dank einiger italienischer und internationaler Zeitungen und websites weiterhin durch die Katholische Welt hallt.


Trotz des wachsenden Drucks haben sich die an der Spitze des neuen JP II-Institutes -einschließlich Erzbischof Paglia, Msgr. Sequeri und ihre Anführer in der Römischen Kurie "sich noch nicht entschieden, nachzugeben", sagt die Quelle.

Treue, loyale und mutige Männer mit einem großen Geist, bewegt von Nächstenliebe, Gerechtigkeit und Wahrheit (ganz zu schweigen von der Liebe zu Christus und seiner Kirche) würden in lobenswerter Demut zurücktreten, ihren eigenen Fehler eingestehen und einen Dialog mit allen Beteiligten beginnen, stellte er fest.
"Stattdessen", sagte er, "gibt es zumindest vorerst nichts dergleichen" und fügte hinzu, dass "die akademischen Autoritäten anscheinend einen Text vorbereiten, um auf die Kritik zu reagieren."
Anfang des Monats erklärte der Privatsekretär von Erzbischof Paglia, Pater Riccardo Mensuali, daß er derzeit keine Fragen zu den jüngsten Änderungen am JP II-Institut beantwortet .

Früher in diesem Monat sagte Mensuali gegenüber dem Catholic Herald, daß das Institut wünsche, ausführliche Antworten zu geben, "bat aber um einige Wochen Zeit im August, um adäquate Antworten zu formulieren."

Eine bisher unbeantwortete Schlüsselfrage ist, welche Rolle Papst Franziskus bei der Entlassung der JPII- Spitzenprofessoren wie des früheren Präsidenten und Lehrstuhlinhaber für fundamentale Moraltheologie, Msgr. Livio Melina und des Lehrstuhlinhabers für spezielle Moraltheologe, Fr. José Noriega, gespielt hat. Es ist auch unklar, welche Rolle der Hl. Vater bei den drastischen Änderungen des Curriculums -einschließlich der Eliminierung der fünf Master-Studiengänge und Schlüsselkurse für wie z.b. für fundamentale Moraltheologie -gespielt hat.

Beobachter stellen fest, daß Msgr. Paglia derart drastische Veränderungen nicht aus eigenem Antrieb vornehmen konnte.
Im September 2017 hat Papst Franziskus mit dem, motu proprio "Summa familiae" das von Johannes Paul II gegründete Institut abgeschafft und es durch ein neues ersetzt, das die Lehre aus "Amoris Laetitia" befördert. Er hat diese Sache noch nicht kommentiert.

Als er den anonymen Brief am 11. August präsentierte, schrieb Aldo Maria Valli.
"Ich schicke Ihnen einen Kommentar, den ich unglücklicherweise nicht unterschreiben kann, der aber- wie Sie sehr bald sehen werden, wenn Sie ihn von einer über die Fakten und die Geschichte des Institutes gut informierten Person gelesen haben. Er ist ein wichtiger Beitrag um die Tiefe dessen zu erfassen, was auf dem Spiel steht, und einige der Protagonisten der stattfindenden Revolution besser kennen zu lernen.


Hier folgt die Übersetzung des Briefes, der zuerst auf Italienisch bei Duc in Altum erschienen ist.


"Lieber Dr. Valli,

die jüngsten unglaublichen Ereignisse im Zusammenhang mit dem angesehenen Päpstlichen Johannes Paul II.-Institut für Studien über Ehe und Familie (das durch das am 8. September 2017 von Papst Franziskus herausgegebene motu proprio Summa familiae unterdrückt und formell durch dasselbe Dokument mit dem Titel Das Päpstliche Theologische Institut Johannes Paul II. Für die Wissenschaften von Ehe und Familie “ersetzt wurde) hat einen gewaltsamen Umbruch im Lehrkörper und eine drastische Veränderung im Lehrplan und in der Ausrichtung der akademischen Forschung erlebt.

Fortsetzung folgt.....

Quelle: LifeSiteNews, D. Montagna, A.M, Valli

Kommentare:

  1. Frage: Falten?
    "Ich schicke Ihnen einen Kommentar, den ich unglücklicherweise nicht unterschreiben kann, der aber- wie Sie sehr bald sehen werden, wenn Sie ihn von einer über die Falten

    + u!!!

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    1. Danke für den Tip- sollt natürlich "Fakten" heißen...

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