Sonntag, 13. Oktober 2019

Zur Feier des Tages

läßt Marco Tosatti Super-Ex bei Stilum Curiae den neuen Heiligen zitieren
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"SUPER-EX ZITIERT NEWMAN: WARUM ES RICHTIG IST, SICH DEM PAPST ZU WIDERSETZEN"

Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae, auch Super-Ex wollte an dem Tag, an dem John Henry Newman zur Ehre der Altäre erhoben wird dabei sein. Und das tut er mit einer sehr interessanten Überlegung darüber, wie legitim es ist, dem Papst zu widersprechen, wenn der sich gegen das Evangelium und das Lehramt stellt.  Gute Lektüre! 


 §§§

Der neue Heilige, Kardinal J. H. Newman, spricht zu uns. Nehmen wir seinen Brief an den Herzog von Norfolk zur Hand. (Paulinische) Freiheit und Gewissen und stellen wir uns vor, er sei an die wenigen Kardinäle gerichtet, die sich der -von Bergoglio angeführten- systematischen Zerstörung der Kirche widersetzen: 
1) "Zweifellos gibt es Handlungen von Päpsten, an denen niemand gerne teilgenommen hätte", nicht nur aus moralischen Gründen, sondern auch aus Gründen der Lehre, so dass der Heilige Stuhl nicht immer "das aktivste Instrument der Unfehlbarkeit" war: siehe den Fall der arianischen Krise". "War Petrus vielleicht unfehlbar, als Paulus in Antiochia sich ihm offen widersetzte? Oder war der Heilige Viktor unfehlbar, als er die Kirchen Asiens von der Kommunion mit Rom ausschloss, oder Liberius als er den Hl. Athanasius exkommunizierte?"
2) Aus dem selben Brief :
für den dem ersten Satz gilt: "wenn der Papst etwas gegen die Heilige Schrift, die Glaubensartikel, die Wahrheit der Sakramente, die Gebote des natürlichen oder göttlichen Gesetzes befohlen hat, sollte ihm nicht gehorcht werden und man muß seine Anordnungen nicht befolgen.
Für den zweiten: "um sich zu wehren und sich zu verteidigen, ist keine Autorität erforderlich ... daher ist es ebenso legitim, sich dem Papst zu widersetzen, wenn er eine Person angreift ... und noch mehr, wenn er versucht, die Kirche zu zerstören. Ich versichere, es ist zulässig, ihm zu widerstehen, indem man nicht das tut, was er befiehlt, und die Ausführung seiner Projekte verhindert. “
Newman zitiert auch die Apostelgeschichte: "Wir müssen Gott gehorchen und nicht den Menschen" und Erzbischof Kenrick: "Seine Macht [des Papstes] wurde ihm übertragen, nicht um zu zerstören, sondern um aufzubauen. Wenn er sie für seinen Machthunger benutzt - quod absit! - wird er kaum Leute finden, die ihm gehorsam sind ".
Newman kommt zu dem Schluss, daß er als Katholik weder der Königin noch dem Papst   "absoluten Gehorsam" schuldet. 
Christus kommt vor dem Papst: Das Evangelium und die Kirche sind nicht sein Eigentum. 
Jemand möge Bergoglio erinnern !

Quelle: Stilum Curiae, Super-Ex, M.Tosatti

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