Samstag, 31. Oktober 2020

EIn Papst interviewt sich selbst...?

Marco Tosatti überläßt es bei Stilum Curiae, einem seiner virtuellen Kollegen, das merkwürdige Interview zu kommentieren, das Papst Franziskus ADN-Kronos gegeben hat, und das er als "Selbst-Interview" bezeichnet- auch wenn er zuerst nicht glauben wollte, was er da las. 
Hier geht´s zum Original- klicken:

"RVC. AUS MANGEL AN BILDERN- INTERVIEWT DER PAPST SICH SELBST..." 

Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae, Romanus Vulneratus Curia hat das einzigartige "Interview"von Papst Franziskus gelesen, das die Agentur ADN Kronos veröffentlicht hat. Hier sein Kommentar- der sicher klärend ist und die problematische Lage illustriert, in der die Kirche sich befindet. Gute Lektüre. 

                                                                    §§§

Lieber Tosatti, ich füge ein seltsames Interview bei, das die Agentur ADN Kronos mit Papst Bergoglio geführt hat. Nach der ersten schnellen Lektüre habe ich mich gefragt, ob ich es richtig verstanden habe. Bei der ersten Lektüre erkannte ich Bergoglio nicht wieder. Gut, nett, bescheiden asketisch, mutig, großzügig, verständnisvoll, immer allein in seinem Kampf gegen das Böse, umgeben von bösen Jungs...usw. 

Ich mußte das noch zweimal wiederlesen. Beim dritten mal erscheint dann ein wiedererkennbarer Bergoglio, immer der selbe, raffiniert heuchlerisch, sanft (unbewußt) falsch, offensichtlich verwirrend. 

Es ist offensichtlich, daß er ein Bedürfnis nach Bildern hatte. Nach der exponentiellen Zunahme von Korruption durch Leute, die er ernannte, nach den schockierenden Erklärungen in Fratelli Tutti, nach dem Verbrechen von Nizza- begangen von einem illegalen Moslem, der auch Dank seiner Unterstützung für die illegalen Immigranten und für den Islam über Lampedusa gekommen war- ist das Bild immer rissiger geworden. 

Nun, es ist offensichtlich, daß Bergoglio ein poetisches Interview brauchte, das ihn erhöhen würde. Aber da keiner von uns glaubt, daß Bergoglio Interviews gibt, ohne sie erneut zu lesen, kann ich in diesem Fall davon ausgehen, daß Bergoglio sich selbst interviewt hat. In diesem Selbstinterview wird er freigesprochen, erhöht, verherrlicht. Sie können dies direkt sehen, lesen Sie es unten.

Die ersten Zeilen des Interviews sprechen ihn im voraus heilig. Die Interviewfragen, die ohne Zweifel auf vorgefertigten Antworten basieren, rechtfertigen und verbessern sie. Abschließend sieht der Interviewer sogar das von Bergoglio ausgehende Licht, das die Dunkelheit des Virus und die Dunkelheit der Sünde erhellt. Ein Meisterstück! Gut gemacht, Tornielli-Spadaro! Aber diesmal haben die beiden in Schmeichelei übertrieben und Schaden angerichtet. Tatsächlich ist es diesmal zu offensichtlich, daß sie ein Agenturinterview planen mussten, um ein Bild von einem Mann zu zeichnen, der mehr als ein Bild -einen Besuch bei einem psychiatrischen Experten in Begleitung eines guten Exorzisten benötigen würde."

Hier geht´s zum ADN-Interview  klicken

Quelle: Stilum Curiae, RVC, M.Tosatti 

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