Mittwoch, 21. Oktober 2020

Fratelli Tutti - auf dem Weg zum Synkretismus?

Dr. Maike Hickson kommentiert bei LifeSiteNews die Analyse der päpstlichen Enzyklika "Fratelli Tutti" des Paderborner Diözesanpriesters Pater Frank Unterhalt.
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"EIN DEUTSCHER PRIESTER SAGT, DASS DIE NEUE PÄPSTLICHE ENZYKLIKA FREIMAURERISCHE UNTERTÖNE HAT - MIT VERBINDUNG ZUR ST. GALLEN-GRUPPE"

Pater Frank Unterhalt, Diözesanpriester in Paderborn, hat eine Analyse der neuen päsptlichen Enzyklika "Fratelli Tutti" verfaßt, deren Ton des religiösen Indifferentismus und dem Aufruf zur universalen Brüderlichkeit ihn an Sprache und Programm der Freimaurer erinnert. Er erinnert uns auch alle daran, daß die sog. St. Gallen-Gruppe- eine Gruppe progressiver Kardinäle, die schon 2005 vergeblich versuchte den damaligen Kardinal Jorge mario Bergoglio zum Papst zu wählen, eine Hauptrolle bei der Wahl von Papst Franziskus 2013 spielte und deren Ziele jetzt von Franziskus ungesetzt werden.

In seinem neuen Statement macht Pater Unterhslt klar, daß dieses neue päpstliche Dokument, das ein GEfühl für Gleichheit der Religionen unterstützt und den Katholischen Glauben und Positionen herunterspielt, nicht mit der Kirchenlehre von der einzigartigen Rolle der Katholischen Kirche für die Erlösung des Menschen übereinstimmt. 

Indem er uns "Nathan der Weise" erinnert, ein Theaterstück des deutschen Dichters Gotthold Ephraim Lessing. Unterhalt weist daraufn hin, daß es ein Ziel der Freimaurerei ist, eine neue Bruderschaft zu errichten, in der alle Religionen gleich sind. Dieser Gedanke erschien auch während der Französischen Revolution , die im Kern auch zutiefst anti-katholisch war.

Diese Übereinstimmungen sind für Pater Unterhalt ein Zeichen für unsere "apokalyptischen" Zeiten. 

"In dieser apokalyptischen Zeit des Falschen Propheten" schreibt er "in der die teuflische Lüge umher hinkt, hat die Kirche der Herrn die Pflicht, Jesus Christus, den Sohn Gottes, als einzigen Retter und wahren Erlöser zu verkünden." 

So- weigert er sich, dieser Lehre von Papst Franziskus zu folgen, die Jesus Christus nicht als einzigen Retter verkündet.

Für Pater Unterhalt - ein Priester der wiederholt öffentlich Zeugnis gegen die Schwächuzng des Glaubens abgelegt hat- müssen die Katholiken sich an Unsere Liebe Frau wenden, die Mutter Gottes, als Zuflucht der Sünder und Beschützerin vor Häresien.

Er stellt fest: "In der gelebten Weihe an das Unbefleckte Herz Marias, der Mutter Gottes, die allein "alle Häresien besiegt und zerstört hat" wird auch in der Lage sein, die Reinheit des Glaubens und die Klarheit des Denkens zhu bewahren und bereit gläubig unserem gekreuzitgen und auferstandenen Herrn zu folgen, der selbst Zeugnis für den einen Gott und das wahre Evangelium gab." 

In einem von LifeSiteNews veröffentlichten Statement vom 15. August, hat Unterhalt darauf hingewiesen, daß die Hl. Jungfrau von Fatima uns bereits vor Apostasie gewarnt hat, die in der Kirche kommen wird und daß diese Apostasie "an der Spitze" beginnen würde.

Mit diesem Statement und dieser Kritik an Fratelli Tutti schließt sich Pater Unterhalt den Stimmen von Erzbischof Carlo maria Viganò und Bischof Athanasius Schneider an, beide haben auf Ähnlcihkeiten zwischen dem neuen päspotlichen Dokument und freimaurerischem Denken hingewiesen. Beide haben auch den Ton des religiösen Indifferentismus  in diesem neuen Text zurück gewiesen. 

Pater Unterhalt hat in den vergangenen Jahren starke Statements zur Erhaltung des Katholischen Glaubens abgegeben. Er und seine Priester-Gruppe Communio Veritatis haben z.B. dem Gedanken an Interkommunion mit Protestanten zurück gewiesen; er hat öffentlich Kardinal Reinhard Marx kritisiert, weil er die Katholische Kirche an den Zeitgeist anpaßte; und er hat die Praxis verurteilt, die Hl. Kommunion stehend in der Hand zu empfangen. Ebenso hat Unterhalt Papst Franziskus neue Anordnung zurück gewiesen, Ehebrechern die Hl. Kommunion zu spenden. Noch einmal ermutigt er uns, nahe bei Unserer Lieben Frau zu bleiben und sagt "Viele Gläubige fragen sich heute selbst, wie man dem gegenwärtigen Sturm der großen Prüfung bestehen und im wahren Glauben bleiben kann. Ich würde gern mit den brühmten worten der Allerseligsten Jungfrau Maria in Fatima antworten"Mein unbeflecktes Herz wird eure Zuflucht und der Weg, der euch zu Gott führt, sein!"


Hier folgt der Gesamttext von Pater Frank Unterhalt: 

EIN DOKUMENT NACH FREIMAURER ART 

Der neue Brief vom Vatican ist hier- politisch korrekt unterschrieben steril unter breitem Ausschluss der Gläubigen. Nach dem Surfen aud der allgegenwärtigen Öko-Welle der säkularen Klimareligion und der patheistischen Vision eines Märchen-Amazonas- soll jetzt ein sehr dickes Brett gebvohrt werden. In Fortsetzung der Umarmung mit dem Groß-Imam von Kairo , behauptet das aktuelle Papier "Fratelli Tutti" die Bruderschaft aller Menschen.

Das Büchlein liefert- ganz im Geist der selbsternannten "St. Gallen Mafia" , deren Programm dem Autor ausgehändigt worden ist. Sogar die Wahl seines Namens und die angedeutete Verbindung zum Heiligen von Assisi waren geplant. Kardinal Danneels hat das als Mitglied des Kreises in schwtzhafter Hybris bei einer Pressekonferenz bezeugt. 

Später. bei der offziellen Präsenstation seiner Biographie wurde sowohl die von einem Netzwerk organisierte, massive Agitation gegen Papst Benedikt XVI als auch die Durchsetzung des ausgewählten Kandidaten ausdrücklich erwähnt. Zur damaligen Belohnung durfte der damalige Wahl-Koordinator Danneels am 13. März 2013 auf der Loggia sein. Außerdem wurde dem Mann aus Brüssel,  der als Aktivist für Abtreibung, HS, gleichheschlechtliche Ehe und die Vertuschung von Mißbrauch bekannt war, gestattet, seine Ziele als Spezial-Entsandter bei der sog, Familien-Synode darzulegen. deren Konsequenz der inakzeptable Text Amoris Laetitia wurde. 

Ein Hauptthema der Verschwörer von St. Gallen war auch der Synkretismus- verkleidet als "interreligioöser Dialog in globalem Rahmen" mit einer verblüffenden Affinität zum Islam und dem was die "Heiligen Schriften" genannt wird. 

So sind wir also in der Dimension des aktuellen Dokumentes "Fratelli Tutti". Am Abfang und am Ende (Nr. 5 und 285) wird auf die Verbindung zur Erklärung von Abu Dhabi erwähnt. Darin wird-  laut der Analyse des renommierten Philosophen Prof. Josef Seifert- n icht weniger als eine Summe aller Häresien verkündet und durch Unterschrift besiegelt- namentlich in der Beteuerung, daß die große Vielfalt der Religionen mit dem Willen Giottes übereinstimmen. Diese Magna Charta des ultimativen Relativismus hat dann zu der neu-heidnischen Verrücktheit der sakrilegischenund blasphemischen Verherung von Pachamama im Vatican. 

Fratelli Tutti versucht am Anfang (Nr. 1-4) und am Ende (Nr. 286)  den Hl. Franziskus von Assisi als Schutzheiligen einer angenommenen Bruderschaft "ohne Grenzen"  zu ernennen indem sein Bescuh beim Sultan in Ägypten vor 800 Jahrten völlig verdreht. Dieser Weg mit der Bereitschaft zum Martyrium hatte genau nicht zum Ziel, sich dem Islam hinzuwerfen mit dem Wunsch "jeden zu umarmen" (Nr.3) in unverbindlicher, schwächender Verschleierung des Evangeliums sondern in der Sorge um die ewige Errettung der Seelen, um zur Bekehrung zum wahren Glauben aufzufordern. Der Poverello war erfüllt vom Wort Gottes. "Geht hin in alle Welt und predigt das Evangelium allen Geschöpfen! Wer glaubt und getauft wird, wird gerettet; wer aber nicht glaubt wird, wird verurteilt werden." (Markus 16: 15-16) Dafür war er bucjhstäblich bereit, durch das Feuer zu gehen. Das Hl. Bonaventura berichtet, daß Franz von Assisi "dem Sultan mit solcher Furchtlosigkeit, Spiritualität und Inbrunst den einen, dreieinigen Gott und Retter aller Menschen, Jesus Christus predigte " daß sein Hörer außerordentlich beeindruckt war. Die Bullierte Regel bezeugt daher den Eifer für die Mission "daß wir für immer unterworfen- zu Füßen dieser Hl. Kirche, die im Katholischen Glauben errichtet wurde, [...] das Hl. Evangelium unseres Herrn Jesus Christus - wie wir fest versprochen haben- zu befolgen. "  

Fortsetzung folgt....

Quelle: Dr. M. Hickson, LifeSiteNews, P. F. Unterhalt 

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