Sonntag, 31. Januar 2021

Eine UNO-Resolution zum Schutz Religiöser Stätten

A, Gagliarducci kommentiert bei ACI/LaStampa die UNO-Resolution zum Schutz und zur Rettung Religiöser Stätten.
Hier geht´s zum Original:  klicken

   "DIE VEREINTEN NATIONEN VERPFLICHTEN SICH ZUR RETTUNG RELIGIÖSER STÄTTEN"

Eine im Januar angenommene Resolution erneuert die Bemühung religiöse Stätten vor Terrorakten zu schützen" 

Am 21. Januar ist bei der Generalversammlung der UNO einer Resolution zur "Förderung einer Kultur von Frieden und Toleranz zum Schutz religiöser Stätten"  zugestimmt worden. Die Resolution fordert größere Anstrengungen zum Schutz religiöser Stätten vor Terrorakten und eine globale Konferenz zu diesem Thema. 

Das Thema Schutz religiöser Stätten ist essentiell. Auch die Botschaft des Päpstlichen Rates für den Interreligiösen Dialog zum Ramadan dieses Jahres konzentriert sich besonders auf den Schutz der Kultstätten, eine Botschaft die die Antwort auf kürzliche Angriffe auf Kirchen und Moscheen war, die im Laufe von 2019 immer mehr zugenommen haben. Jetzt positionieren sich auch die UN bei diesem Problem.  

Die am 21. Januar angeommenen Resolution unterstreicht, daß "die religiösen Stätten die Geschichte, den sozialen Zusammenhalt und die Traditionen der Völker aller Nationen der ganzen Welt repräsentieren, die in Gänze respektiert werden müssen."

Die Resolution beleuchtet auch die zunehmenden Drohungen gegen aus kultureller und spiritueller Sicht wichtige Stätten seitens der Terroristen und Milizen und sie verurteilt "alle Angriffe gegen religiöse Orte und Wallfahrtsorte -einschließlich alle vorsätzlichen Zerstörungen von Reliquien und Denkmälern." 

Die Resolution verurteilt ebenfalls "alle Drohungen und Gewaltakte, Zerstörungen, Beschädigungen gegen die religiuösesn Stätten, die es auf der Erde gibt" und verurteilt "alle Versuche den Gebrauch der relidiösen Stätten zu verbergen oder gewaltsam zu verändern." 

Deshalb appellieren die UN an die Regierungen, damit sie die religiössen Stätten als "verletzliche Ziele" anerkennen und deren Schutz verstärken- nach einer Rangfolge potentieller Risiken und Ziele. 

Zur gleichen Zeit werden die UN aufgerufen "Strategien, erzieherische Inititiativen, Kampagnen und Instrumente für eine globale Kommunikation " zu entwickeln. um die Sensibilität der Medien und den multikulturellen Respekt zu steigern. 


Die Resolution wurde von Saudi.Arabien eingebracht und u.a. von den Hauptfinanziers des UNESCO-Projekts "Den Geist von Mossul wiederbeleben" - um den multireligiösen, sozialen Text der Stadt auf der Ebene von Ninive, die lange von ISIS besetzt war, zu rekonstruieren, Zusammen mit Saudi-Arabien haben  Ägypten, Irak, Jemen, Sudan, Palästina und die Vereinigten Arabischen Emirate die Resolution eingebracht. Letztere haben aus dem Konzept der Brüderlichkeit einen Schlüsselpunkt ihrer multilateralen Diplomatie  gemacht und- in Folge der Erklärung von Abu Dhabi von Papst Franziskus und dem Groß-Imam von Al.Azhar vom Februar 2019 - auch ein Komittee gegründet, das den Bau eines Abrahamitischen Zentrums in Abu Dhabi überwacht. 

Zu den Unterstützern der Resolution gehören auch die UN, die EU  obwohl der Vertreter der USA, David Messenger, seine BEsorgnis darüber ausgedrückt hat, daß die Resolution "auch besoinders die Verurteilung des sog. Hate-speech betont und aggressives Reden auf die gleiche Ebene wie Gewaltakte stellt."

Quelle: A. Gagliarducci, ACI/LaStampa 

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