Montag, 22. März 2021

Fr. Hunwicke spricht...

bei liturgicalnotes heute abschließend noch einmal über seine  Sicht auf die Lage in der deutschen Kirche. Hier geht´s zum originalk:  klicken

"DAS DEUTSCHE LASTER" (3) 

Nicht zum ersten Mal stelle ich fest, daß einige der gegenwärtigen Entwicklungen in der katholischen Kirche auf merkwürdige Weise dem gleichen, was wir jahrzehntelang bei den Anglikanern erlebt haben. Obwohl die amerikanischen Provinzen der Anglikanischen Gemeinschaft zahlenmäßig eher klein waren (und jetzt noch kleiner und exklusiver geworden sind), waren sie hinsichtlich von Kohle und Zaster anscheinend nicht im geringsten eingeschränkt. Sie haben ihre finanziellen Muskeln eingesetzt, um Korruption und Perversion überall in der Welt zu verbreiten, wo ihnen das irgend möglich war. 
Geld! Und Geldgier! 
Bischof Philip Egan, den ich hier kürzlich erwähnte, hat folgendes beobachtet:  "DerPapst könnte vielleicht mit den deutschen Bischöfen darüber sprechen wollen, ob es immer noch angebracht ist, die Kirchensteuer einzunehmen, die im vergangenen Jahr einen Ertrag von 7,5 Milliarden Dollar hatte.“ Dabei geht es um das System, nach dem Bürger, die als katholisch registriert sind, 8 –9 Prozent ihrer Einkommensteuer an die Kirche abzuführen haben. Nein, es liegt mir fern, anzudeuten (und auch Bishof Egan will das ganz bestimmt nicht), daß zu einer Zeit, in der es um die vatikanischen Finanzen ziemlich übel bestellt ist, irgendeine Gefahr bestünde, daß die deutsche Penunze irgendwie nach Rom gelangen und dort die Politik beeinflussen könnte.Aber auch die deutschen Bischöfe sind ja nur Menschen, und sie müssen für das Heil hrer eigenen Seelen besorgt sein. Da wäre es ein Mangel an Nächstenliebe, sie einer so offensichtlichen Versuchung auszusetzen."  

Quelle: liturgicalnotes. Fr. J. Hunwicke

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