In seinem wie immer sehr lesenswerten Montagskick bei kathnet befaßt sich Peter Winnemöller mit der "Theologie des Leibes" des Hl. Papstes Johannes Paul II. Die selbstverständlich so gar nicht zu den derzeitigen woken Diversitätsbehauptungen passt. Hier geht´s zum Original: klicken
Unter dem Titel
"BREITE REZEPTION FÜR EINE VERMEINTLICH GESCHEITERTE THEOLOGIE"
beginnt der Beitrag so - ZITAT
"Seit der Heilige Papst Johannes Paul II. in den Jahren 1979 bis 1984 seine 133 Mittwochskatechesen zur Theologie des Leibes hielt, erfreut sich dieser außerordentlich innovative Beitrag zur christlichen Anthropologie und zu einer Neuorientierung in der Moraltheologie großer Beliebtheit. Nicht weniger groß ist von anderer Seite die Kritik an dem Opus Magnum des Papstes der Jugend. Tatsächlich sind es besonders junge Katholiken unserer Tage, die sich von der Theologie des Leibes besonders angezogen fühlen. Es ist diese Kongruenz zwischen Person und Leib, die Betonung der Personalität in jeder Situation des Menschen, die in unserer Zeit ein Gegenprogramm zur woken diversen Weltsicht des Relativismus und der Beliebigkeit bietet. Andererseits ist es besonders bei deutschen Moraltheologen geradezu Pflichtprogramm die Theologie des Leibes zu verwerfen. In das Konzept des Synodalen Weges mit seiner Idee der völligen Dekonstruktion der katholischen Moral passt so etwas erst recht nicht. So verwundert es nicht, wenn der Mainzer Moraltheologe Stephan Goertz die Theologie des Leibes als einen gescheiterten Versuch wertet. In zwei Debattenartikeln widmet sich die Herder Korrespondenz der Theologie des Leibes. Stephan Goertz veröffentlichte hier einen Totalverriss, Johannes Brantl verteidigt die Theologie des Leibes als „eine wichtige prophetische Vision“. (...)
Quelle: P. Winnemöller, kathnet
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