das quer durch die italienische Tagespresse kommentiert wird. Hier von A. Morigi im "Libero" mit Hinweis auf "Stilum Curiae". Hier geht´s zum Original: klicken
DAS GEFÄLSCHTE INTERVIEW MIT PAPST LEO XIV LÖST IM VATIKAN EINEN KRIEG AUS
Die üblichen Spielereien der Bergoglianischen Jesuiten.
Dies ist kein unbedeutendes Detail. Denn es kursieren Gerüchte, dass Spadaro, der ehemalige Heraus-
geber von La Civiltà Cattolica, das Vertrauen seines katholischen Mitbruders Papst Franziskus völlig
gebrochen hat und kurz davor steht, an eine Jesuitenuniversität in den USA zu wechseln, bevor er
dazu gezwungen wird. Auch weil er, nachdem er sich in einem nicht unerhörten Schritt erneut
fremde Schriften angeeignet hat, riskiert, seinen einstigen Sitz in der römischen Kurie ins Wanken
zu bringen. Die Atmosphäre hat sich verändert, und seine Suche nach einer prestigeträchtigen Posi-
tion könnte ein unglückliches Ende genommen haben. Am besten, er lässt die Segel streichen .
HIER Marco Tosatti.
Luigi C.
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Andrea Morigi, Libero , 24. Juli 2025
Das Chaos im vatikanischen Dikasterium für Kultur und Bildung, das derzeit von Jesuitenpater Antonio
Spadaro geleitet wird, widerspricht sowohl der Kultur als auch der Bildung. Gestern veröffentlichte der
Priester in der Zeitung La Stampa auf der Titelseite ein Interview mit Papst Leo XIV. mit dem Titel „Ich,
die Kriege und die Kirche“. Wäre es authentisch gewesen und hätte er die Worte des Pontifex wiederge-
geben, wäre es ein weltweiter Knüller gewesen. Stattdessen handelte es sich lediglich um einen aufge-
wärmten Suppenbrei. Wie eine Pressemitteilung von Edizioni Dehoniane aus Bologna pflichtbewusst
und schnell klarstellte, handelte es sich in Wirklichkeit um „die Abschrift eines spontanen Gesprächs,
das Kardinal Prevost am 7. August 2024 in der Augustinergemeinde St. Jude in New Lenox, Illinois, in
den USA, geführt hat“. Daher ist es nicht einmal wahr, wie La Stampa auf ihrer Website weiterhin be-
hauptet, dass es sich um ein Interview handelt. Aus der Online-Version konnten sie lediglich die Zu-
schreibung des Gesprächs an den Herausgeber des Buches entfernen. Dieser hatte eine Rede des ehema-
ligen Augustinerbischofs von Chiclayo über seine Begegnung mit dem Heiligen Vater so verfälscht,
dass er sie willkürlich in eine Erklärung des unfehlbaren päpstlichen Lehramtes umwandelte. Deformata
reformare, reformata conformare, conformata confirmare, confirmata transformare – diese Regel von
Papst Franziskus fasste die Bedeutung der Geistlichen Übungen des Heiligen Ignatius von Loyola zusam-
men. Sie sollte jedoch kein Freibrief dafür sein, die Realität den eigenen Wünschen anzupassen. Im Ge-
genteil.
Tatsächlich sprach Kardinal Prevost im vergangenen Jahr von einem dialektischen Verhältnis zum
Papst, mit dem er mindestens einmal aneinandergeraten war. Er berichtete darüber: „Ich erzähle Ihnen,
ohne ins Detail zu gehen, dass der Papst – der Erzbischof von Buenos Aires – einmal an einem gewissen
Augustiner für eine bestimmte Aufgabe interessiert war. Ich als Generalprior sagte: ‚Ich verstehe Eure
Eminenz, aber er muss etwas anderes tun‘, und so versetzte ich ihn. Man sagte mir, er sei damit nicht
zufrieden, wie das eben passieren kann. Ich sagte mir: ‚Wenn er Papst wird, wird er sich wahrschein-
lich nicht an mich erinnern‘; so naiv war mein Gedanke, und zweitens dachte ich, er würde mich nie
zum Bischof ernennen.“ Doch Pater Prevost erkannte in Bergoglio auch ein „tiefes Engagement für
Gerechtigkeit, Nächstenliebe und Barmherzigkeit. Und sein pastoraler Sinn, der manche manchmal
verwirrt, ist so ausgeprägt, dass er wirklich versucht, das Evangelium tiefgreifend zu leben.“
Wer weiß, ob der derzeitige Stellvertreter Christi die Genehmigung erteilt hatte, bevor die Drucker-
presse in Betrieb genommen wurde. Vielleicht würde ihn die Begnadigung durch den Staat dazu
inspirieren, die Ereignisse anders zu interpretieren.
Allerdings ist dieser Text, der der Wahl des amerikanischen Kardinals zum Papst vorausging, in das
von Pater Spadaro herausgegebene Werk „Von Franziskus bis Leo“ eingeflossen, das am 31. Juli im
Bolognaer Verlag erscheinen soll, der unter dem Einfluss des Historikers Alberto Melloni und
der sogenannten Bologna-Schule steht. Es ist merkwürdig, dass ein Band, der eine substanzielle Kon-
tinuität zwischen dem Pontifikat Jorge Mario Bergoglios und seinem Nachfolger postuliert, aus-
gerechnet von den führenden Vertretern der Hermeneutik des Bruchs zwischen der vor-
konziliaren und der nachkonziliaren Kirche veröffentlicht wird. Dies ist kein bloßes Detail, denn
Gerüchte kursieren, Spadaro, ehemaliger Herausgeber von „La Civiltà Cattolica“, wolle, unter völliger
Missachtung des Vertrauens, das sein Kardinalskollege Papst Franziskus in ihn gesetzt hatte, an eine
Jesuitenuniversität in den USA wechseln, bevor er dazu gezwungen wird. Zudem riskiert er, nachdem
er sich in einem nicht unerhörten Schritt erneut fremde Schriften angeeignet hat, dass sogar sein einst-
mals warmer Sitz in der römischen Kurie ins Wanken gerät. Die Atmosphäre hat sich verändert, und
das Streben nach einer prestigeträchtigen Position könnte ein unglückliches Ergebnis gehabt haben. Es
ist das Beste, die Segel zu streichen.
Quelle: A. Morigi, Libero
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