Manfred Gerwig befaßt sich in seinem Artikel für "Die Tagespost" mit der Bedeutung der "Gottesebenbildlichkeit". Hier geht´s zum Original: klicken
Unter dem Titel:
"ÜBER DIE DYNAMIK DES LEBENS"
beginnt der Artikel so - ZITAT
In der Gottebenbildlichkeit des Menschen liegt für Thomas von Aquin auch der Sinn des Lebens: Das Geschöpf soll nach der Vollkommenheit des Schöpfers streben.
In seinem immer noch lesenswerten Bestseller „Mein Leben“ schreibt der einst ebenso gefeierte wie gefürchtete Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki (1920–2013), er habe nie gewusst, was das Wort „Gott“ bedeute. Er habe sich zwar bereits in jungen Jahren darum bemüht, den Sinn des Wortes zu erkennen, aber sei dabei lediglich auf einen Aphorismus Lichtenbergs gestoßen, der ihn geradezu erleuchtet habe: „Die knappe Bemerkung, Gott habe den Menschen nach seinem Ebenbild geschaffen, bedeutet in Wirklichkeit, der Mensch habe Gott nach seinem Ebenbild geschaffen.“ Mit anderen Worten: Gott ist eine Erfindung des Menschen." (...)
Quelle: M. Gerwig, Die Tagespost
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