Fr. Pawel Rytel-Andrianik, Karol Darmoros und Mario Galagano berichten bei vaticannews über einen polnischen Pilger, der vor der heutigen Generalaudienz Papst Leo einen arabischen Vollblutschimmel geschenkt hat. Hier geht´s zum Original: klicken
EIN POLNISCHER SPENDER SCHENKT PAPST LEO EIN ARABISCHES VOLLBLUTPFERD
Die Idee für das ungewöhnliche Geschenk entstand durch eine Fotografie aus der Vergangenheit des Papstes.
Andere haben dem Papst bereits ein weißes Motorrad und ein Elektroauto geschenkt. Jetzt hat der Papst ein weißes Pferd als Geschenke erhalten.
„Als ich Fotos des zukünftigen Papstes zu Pferd in Peru sah, kam mir die Idee, ihm ein wunderschönes Araberpferd zu schenken, das seiner würdig wäre, weil das Weiß an den weißen päpstlichen Talar erinnert“, erklärte Andrzej Michalski gegenüber Vatican News.
Der Gestütsbesitzer betonte, er wolle damit seine Dankbarkeit ausdrücken und dem Aufruf des Papstes folgen, die Liebe durch konkrete Gesten zu stärken.
Proton: Geboren in Polen, von einer jordanischer Prinzessin erworben
Proton ist ein Araberhengst, dessen Vater aus den Vereinigten Staaten stammt und dessen Mutter von einer Prinzessin von Jordanien erworben wurde. Das Pferd wurde in Janów Podlaski geboren, von Michalski als Fohlen gekauft und in seinem Gestüt aufgezogen. „Das Pferd bewegt sich wunderschön, es ist sehr ansehnlich“, so der Züchter.
Die Übergabe des Geschenks fand am Mittwoch vor der Generalaudienz statt. Michalski berichtete von der Freude des Papstes:
Ein Gestüt im Dienst der Hilfsbedürftigen
In einem Brief an den Papst bezog sich Michalski auf das jüngste Apostolische Schreiben Dilexi te von Papst Leo XIV. und zitierte dessen Worte: „Die Liebe und die tiefsten Überzeugungen müssen genährt werden, und das geschieht durch Gesten. Im Reich der Ideen und Diskussionen zu verharren, ohne persönliche, häufige und tief empfundene Gesten, wird der Ruin unserer wertvollsten Träume sein.“
Michalski betonte, er hoffe, seine Geste werde zur Verwirklichung der Aufgaben beitragen, die die Kirche weltweit im Einklang mit dem päpstlichen Charisma verfolge.
Das Gestüt Michalski dient nicht nur der Pferdezucht, sondern ist auch ein wichtiges Zentrum für Hippotherapie (Reittherapie). Die Bürgermeisterin von Kołobrzeg, Anna Mieczkowska, war ebenfalls nach Rom mitgereist. Sie hob hervor, dass diese Therapie besonders Kindern mit motorischen Behinderungen hilft.
In seinem Brief an den Hl. Vater bezieht sich Herr Michalski auf die Worte des Papstes in der neuesten Apostolischen Exhortation Dilexi Te- und zitiert:
Unsere Liebe und unsere tiefsten Überzeugungen müssen ständig gepflegt werden, und wir tun dies durch unser konkretes Handeln. Wenn wir im Reich der Ideen und Theorien verharren und es versäumen, ihnen durch häufige und praktische Nächstenliebe Ausdruck zu verleihen, werden selbst unsere größten Hoffnungen und Bestrebungen schließlich schwächer und verblassen.“
In seinem Brief schrieb Herr Michalski: „Indem ich diesem Appell nachkomme, möchte ich darum bitten, dass meine Geste zur Verwirklichung der Missionen beiträgt, die Eure Heiligkeit im Einklang mit Eurem Charisma und Eurer Verantwortung für die heutige Welt und für die Kirche übernimmt.“
Pferde, Hippotherapie und Hilfe für die Bedürftigen
Das Michalski-Gestüt ist nicht nur ein Ort der Pferdezucht, Ausbildung und von Wettbewerben, sondern auch ein Zentrzum für Hippo-Therapie, einer Form von Therapie, die die rhythmischen Bewegungen eines Pferdes benutzt, um Sensorium, Neuromotorik und kognitive Syteme zu aktivieren.
"Als ich mit behinderten Menschen gearbeitet habe, gab es Hippotherapie-Sitzungen im Adrzej Michalski Reit-Zentrum. Diese Therapie ist ein wahrer Segen, besonders für Kinder mit körperlichen Behinderungen" sagte Anna Mieczkowska, Bürgermeisterin von Kolobrzeg, die ebenfalls in den Vatican kam.
"Unser Zenrum organisiert größere Reitturniere und Hippotherapie für behinderte Menschen, wir veranstalten zwei bis drei Sitzungen in der Woche. Wir bereiten jetzt die Organisation einer kleinen polnischen Meisterschaft für nächsten Monat vor - für behinderte Kinder, die auf Holzpferden reiten" fügte Mr. Michalski hinzu. "
Quelle: Fr. Pawel Rytel-Andrianik & Karol Darmoros, vaticannews
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