Sonntag, 8. Februar 2026

Audienz

Wie vaticannews berichtet hat Papst Leo XIV heute eine Ausnahme vom audienzfreien Sonntag gemacht und die Mitarbeiter des  vaticanischen Bauamtes und des Ausstattungsamtes - der Floreria- und ihre Familien in einer vormittäglichen Audienz empfangen.  Hier geht´s zum Original:  klicken

"DER PAPST DANKT DEN MITARBEITERN VON LOGISTIK UND BAUAMT: DISKRETER UND WERTVOLLER DIENST"

Für ihre „engagierte Arbeit”, dank derer insbesondere im Heiligen Jahr Millionen Menschen die Heilige Pforte durchschreiten und an liturgischen Veranstaltungen teilnehmen konnten, hat Papst Leo den Mitarbeitern des vatikanischen Ausstattungsamtes („Floreria”) und der Baubehörde gedankt. Beide Ämter sind hinter den Kulissen für Baumaßnahmen sowie die logistische und dekorative Ausstattung auf dem gesamten Vatikangebiet zuständig. Der Papst empfing seine Mitarbeiter an diesem Sonntag.

Es ist ungewöhnlich, dass der Papst an einem Sonntag Audienz hält – doch heute machte er für die Mitarbeiter des vatikanischen Ausstattungsamtes („Floreria”) und des Bauamtes, beide unter der Direktion für Infrastruktur und Dienste am Governatorat angesiedelt, eine Ausnahme. Um 11 Uhr, also eine Stunde vor dem Mittagsgebet, empfing Leo die Direktoren und Mitarbeiter samt deren Familien in der Sala Clementina im Apostolischen Palast. Bei der Audienz stellte Leo fest, dass die Pflege der heiligen Stätten kein vernachlässigbarer Dienst sei. Umso mehr dankte er den Zuständigen für die täglich geleistete Arbeit, insbesondere während des eben zu Ende gegangenen Heiligen Jahres.

„Meine Lieben, die Arbeit, die Sie jeden Tag leisten, ist sicherlich ein diskreter und wertvoller Dienst für die apostolische Mission des Papstes”, so der Papst bei der sonntäglichen Audienz. Diese Arbeit sei „Teil der komplexen Tätigkeit des Governatorats und der Direktion für Infrastruktur und Dienste”, die er für die „sorgfältige Verwaltung vieler Aufgaben innerhalb des Vatikanstaates” loben wolle, unterstrich Leo: 

„Die Dankbarkeit, die ich Ihnen von Herzen ausspreche, wird zum Ansporn für zukünftige Projekte, die sowohl die ständige Aktualisierung der technischen und logistischen Dienste als auch die sorgfältige Pflege der vatikanischen Räumlichkeiten betreffen, insbesondere der Räume, die dem Gebet und den Begegnungen mit dem Papst gewidmet sind.”

Die Bernini-Kolonnaden ,Visitenkarte’ vatikanischer Gastfreundschaft


Denn die Würde dieser Räume und die Sicherheit der Strukturen, so Papst Leo weiter, fänden ihren Sinn gerade darin, dass sie die „Frömmigkeit der Gläubigen” und die „pastorale Arbeit der Kirche” unterstützten – dank der ständigen Pflege und Wartung, ebenso wie dank der Bereitstellung von Blumenschmuck und Sitzgelegenheiten. Dienste, die jedoch hinter den Kulissen und – wie Leo lobend hervorhebt – auf „diskrete” Weise geleistet werden.

„Insbesondere der Petersdom ist ein heiliger Ort, der vor allem als Tempel der Kontemplation, der Andacht und der spirituellen Bewunderung bewahrt werden muss. Der davor liegende Platz, der mit seiner wunderschönen Kolonnade die Welt umarmt, ist sozusagen die ,Visitenkarte’ unserer Gastfreundschaft gegenüber allen Menschen.” 

Er wolle sie daher einladen, sich bei der täglichen Arbeit mit ihm zu verbinden und „an all jene zu denken, die an den Orten vorbeikommen, die Sie pflegen, und für sie zu beten”, so die Einladung des Papstes: „Denn Glaube und Gebet geben allem, was wir tun, seinen vollen Sinn.”

Jeder für seinen Teil leiste wertvolle Arbeit. Vor allem in Zeiten der Prüfung gelte es, daran zu denken, „dass wir Glieder eines einzigen Organismus sind, dessen Ziel es ist, das Evangelium gemäß dem Gebot des Herrn, des guten Hirten und Oberhauptes der Kirche, zu bezeugen”, schloss der Papst, bevor er gemeinsam mit den Anwesenden ein Vaterunser betete."


Quelle: vaticannews

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