Heute morgen auf dem römischen Flughafen Fiumicino
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Um kurz nach 9 Uhr morgens startete die ITA AIRWAYS-Maschine mit dem Papst und seinem Gefolge vom römischen Flughafen Fiumicino in Richtung Algerien. Rund 70 Journalisten begleiten Leo XIV. auf seiner dritten Auslandsreise, der bisher längsten seines Pontifikates.
Nach seinen Reisen in die Türkei, den Libanon und nach Monaco erfüllt Leo XIV. mit dieser Reise ein Versprechen, das er bereits auf seinem ersten Rückflug aus Beirut gab: den afrikanischen Kontinent zu besuchen – beginnend mit Algerien, der Heimat des heiligen Augustinus, die Leo XIV. als erster Papst überhaupt besuchen wird. Insgesamt elf Tage wird er unterwegs sein und dabei in vier Ländern zehn Städte besuchen. Kamerun, Angola und Äquitorialguinea dürfen sich auf den ersten Besuch eines Papstes seit vielen Jahren freuen.
Station 1: Algerien – Auf den Spuren des Heiligen Augustinus (13.–14. April)
Die Reise beginnt am Montag nach der Osterwoche in Algier. Um 10 Uhr Ortszeit (11 Uhr römischer Zeit) wird er dort erwartet. Nach einem Besuch am Märtyrerdenkmal und einem Treffen mit Präsident Abdelmadjid Tebboune und Vertretern aus Politik und Gesellschaft steht ein Besuch der Großen Moschee von Algier im Mittelpunkt, eine der größten Gebetsstätten der Welt. Ein besonderes Highlight wird der Besuch in Annaba (dem antiken Hippo, wo Augustinus Bischof war) sein, wo Leo XIV. – selbst Mitglied des Augustinerordens – in der dortigen Basilika eine Messe feiern und sich privat mit seinen Mitbrüdern treffen wird.
Station 2: Kamerun – Solidarität im „Herzen Afrikas“ (15.–18. April)
In Kamerun besucht der Papst neben der Hauptstadt Yaoundé auch die westliche Stadt Bamenda und die Wirtschaftsmetropole Douala. Das Programm umfasst Besuche in Waisenhäusern und Krankenhäusern sowie ein Treffen mit der akademischen Welt an der Katholischen Universität von Zentralafrika. Das Motto in Kamerun lautet: „Dass alle eins seien“ (Que tous soient un).
Station 3: Angola – Hoffnung und Versöhnung (18.–20. April)
Nach seiner Ankunft in Luanda - zuvor feiert er noch in Yaoundé (Kamerun) einen Gottesdienst - am 18. April wird der Papst zum Marienheiligtum von Muxima pilgern, um dort mit den Gläubigen den Rosenkranz zu beten. Am 20. April führt ihn der Weg nach Saurimo im Osten des Landes, einer Region, die stark von Binnenflüchtlingen aus Kriegsgebieten geprägt ist. Dort wird er eine Messe unter freiem Himmel feiern und ein Altenheim besuchen.
Station 4: Äquatorialguinea – Glaube und soziale Fürsorge (21.–23. April)
Der Abschluss der Reise führt Leo XIV. nach Äquatorialguinea. Neben den protokollarischen Terminen in Malabo wird der Papst einen Campus besuchen, der seinen Namen trägt („León XIV.“), sowie eine psychiatrische Klinik. Besonders intensiv verspricht der 22. April zu werden: Der Papst besucht ein Gefängnis in Bata und gedenkt der Opfer der schweren Explosionskatastrophe von 2021. Am 23. April wird er um 19.55 Uhr wieder in Rom erwartet.
Quelle: vaticannews
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