Samstag, 31. August 2013

Freudige Nachricht für die FFI in Florenz

Ab dem 1. September, also ab dem morgigen Sonntag dürfen die Fratri Francescani dell´ Immacolata in ihrer Kirche San Salvatore di Ognissanti in Florenz die Hl. Messe wieder in der außerordentlichen Form feiern, wie sie es seit Jahren immer getan haben.
Die Genehmigung dazu hat ihnen der Apostolische Kommissar Pater F. Volpi erteilt.

Quelle: http://blog.messainlatino.it/2013/08/firenze-ognissanti-riprende.html

Was macht man mit so wenig Hirn? Eine überraschende Antwort!

Bellfrell hat die Frage von der FAZ übernommen.
Es geht um irgendwelche Forschungsergebnisse, die irgendwelche  sich mit dem lieben Gott verwechselnden Forscher, publiziert haben, wo es ihnen wohl gelungen ist, ein bisschen Hirnzellen in der Petrischale zu züchten, oder so.
Gut lassen wir das.
Interessant jedoch die Schlussfolgerung, was man mit sowenig Hirn macht, am Ende des Artikels.
Hier klicken

Der Krieg gegen die Kirche Frankreichs

Erziehungminister Vincent Peillon läßt seinen nichts Gutes verheißenden Worten von der Republikanischen Religion, die der Katholischen Kirche und dem Katholizismus in Frankreich den Garaus machen sollen, Taten folgen.
Eine "Charta der Laizität" wird jetzt an alle Schulen und Kindergärten verteilt. Sie macht die neue Staasreligion der "Neutralität", die auf Atheismus und Genderideologie beruht, obligat- auch für Privatschulen.
So soll auch in Privatschulen nicht mehr über Eltern, Väter und Mütter gesprochen werden dürfen.
Noch ein Schmankerl aus der Hexenküche des aggressiven, genderfixierten Vulgärstaatsatheismus: in den Schulbüchern soll bei allen bedeutenden Gestalten der Geschichte deren sexuelle Orientierung angegeben werden.
Wenn man sich das Kabinett Hollande auf seine Zusammensetzung ansieht-muß man zu der Erkenntnis kommen, hier solle mit dem historisch gewachsenen Frankreich radikal Schluss gemacht werden. Frankreich soll aus dem europäischen Kulturerbe herausgelöst, seiner genuinen Wurzeln beraubt und zu einem zwar multikulturell genannten Versuchslabor für Ideologen und Psychopathen jeder Spielart gemacht werden, die Schöne Neue Welt ist ein Idyll dagegen-aber eben doch nicht multikulturell sein, weil die eigenen Kultur konsequent diskriminiert und ausgeschlossen bleiben soll.
Eine monokulturelle, genderideologisch determinierte, den diversen Psychopathologien der regierenden Protagonisten überlassene Diktatur.
Hier zeigt sie ungeniert und ungeschminkt ihre wahre, abstoßende Horrorfratze- die von Papst Benedikt XVI so hellsichtig erkannte Diktatur des Relativismus. Aber wie das mit den Propheten im eigenen Lande so ist- keiner oder nur wenige wollten ihn hören.
Mehr dazu bei katholisches.info   klicken

Gender, Quoten und Moden

Wir werden ja zugenervt mit dem neuesten Schwachsinn der Genderei, die uns klarmachen will, dass es einfach keine Unterscheide zwischen den Geschlechtern gibt und so Sachen wie Männer mit Schürzchen am Herd und Frauen am Steuer von schweren Bulldozern einfach normal sind.
Also gut, nehmen wir mal ganz kurz an, dem sei so, warum nur fordern dann all diese Genderfans im gleichen Atemzug Quoten???
Quoten bedeutet, dass ein Teil der gleichen und ununterscheidbaren Menschen auf Grund drittrangiger und total unwichtiger Spezifikationen bevorzugt wird. Auf jeden Fall wollen uns die Genderfans doch beibringen, dass diese für die Quoterei wichtigen Spezifikationen eigentlich total egal sind.
Wat denn nu? Möchte man fragen.
Getoppt wird der ganze Wahnsinn, von dem man sich fragt ob er denn Methode hat, eigentlich nur noch von einem Blick in gängige Versandhaus- und Modekataloge.
Je mehr uns beigebracht wird, dass es keine Unterschiede gibt, umso mehr werden selbige durch die Kleidung betont.
Man kommt nicht umhin festzustellen, dass offensichtlich Politik und Realität  aus der Abteilung "2 Welten treffen aufeinander" stammen.


Tweet zum Tage

Unter dem Teppich - oder nicht nur "Emma"

kämpfte damals, als die Grünen die Pädophilie noch als Teil einer "sexuellen Befreiung" verstanden und propagierten, gegen dieses zerstörerische Ideologiekonstrukt.
Felizitas Küble schreibt im Christlichen Forum heute dazu mehr   klicken 
Natürlich ist es nicht verborgen geblieben, daß es dabei weniger um die Lusterfüllung psychisch auffälliger Zeitgenossen ging (das nahm man als Nebenwirkung zustimmend hin) sondern darum, die Kinder durch seelische Destabilisierung bei zeitgleicher Zerstörung ihres traditionellen familiären Umfeldes, das als reaktionär denunziert wurde, für die Indoktrinierung mit der eigenen jakobinischen Ideologie zuzurichten, nach Belieben zu manipulieren und für die eigenen politischen Ziele zu instrumentalisieren.
Daß dazu auch die Zerstörung der Bildung gehörte, einer Bildung und eines historischen Wissens, die die Grundlagen für ein kritisches Denken und Hinterfragen simpler Weltmodelle liefern- versteht sich schon fast von selbst. Daß es ihnen nicht flächendeckend gelungen ist, was wir dankbar zur Kenntnis nehmen können, zeigt sich in den geradezu manischen Versuchen der letzten Zeit, die Familie zu dämonisieren, die Genderideologie zwangsweise zu implementieren, alle Kinder endlich per Kita-und Krippenzwang in den Griff zu bekommen und ihre lebenswichtige Bindung an die Eltern, so gut es gehen will, zu verhindern.

Bestätigung aus Rom

Heute sind sowohl der Rücktritt Kardinal Bertones (zum 15. Oktober) als auch die Ernennung von Erzbischof Pietro Parolin zu seinem Nachfolger als Staatssekretär vom Hl. Stuhl bestätigt worden.
Was news.va dazu schreibt:   klicken

                    

Freitag, 30. August 2013

Was die anderen schreiben

bei katholisches.info lesen wir über das Wirken des Apostolischen Kommissars beim FFI-Orden - wo es in der Hauptsache um die Hl. Messe im Ordo Vetus geht und um die Frage: gilt Summorum Pontificum oder gilt es nicht? 
Titel: "Wiegelt der Apostolische Kommissar die Franziskaner zur Meuterei auf?"
klicken

bei Arbeitskreis von Katholiken im Raum Frankfurthttp://www.katholikenkreis.de/ ein sehr interessanter, schon etwas älterer Artikel über die Kampagne gegen den Limburger Bischof Tebartz-van Elst mit dem Titel  "Himmelschreiendes Unrecht, was dem Limburger Bischof angetan wird "
besonders auch im Hinblick auf die Hetzschriften des Daniel Deckers, denen die FAZ immer noch Raum gibt.
Ganz aktuell dagegen und auch immer noch und wieder lesenswert:  über die Grünen und ihre Doppelmoral und Heuchelei in der Pädosex- und Päderastenaffäre ihrer Partei, die sie weiterhin nach Kräften unter dem Teppich hält. Ebenfalls hier zu finden  klicken
"Vertuschung von Pädosex-Propaganda hat einen Namen: Die Grünen   (29.08.2013)"
gefunden beim Kreuzknappen hier

raffaella.it erinnert auf ihrem blog an den Besuch von Papa emeritus Benedetto im Dom zu Arezzo im Mai des vergangenen Jahres, bei dem zwei Kinder ihm eine Hymne Petrarcas an die Hl. Jungfrau in einer Vertonung aus dem 15. JH vortrugen. Für die Nostalgiker und Renaissancefürsten unter uns.

                        

Forever young!

Am Mittwoch traf sich Papst Franziskus mit 500 Jugendlichen aus dem Bistum Piacenza-Bobbio, die anlässlich des Jahres des Glaubens nach Rom gepilgert waren. In einer Ansprache in der Petersbasilika drückte der Papst seine Freude über den Besuch der jungen Menschen aus.
Eine inhaltliche Zusammenfassung der Ansprache gibt's hier bei Radio Vatikan.

Ganz wesentlich erscheint mir aber diese Aussage:

„Habt Mut, geht voran!“ ermutigte der Papst die Jugendlichen. Wo Jugendliche sind, müsse Lärm sein, so Franziskus: Es gebe im Leben immer Menschen, die bremsen wollten oder den Weg verstellten.

„Bitte geht gegen den Strom. Seit mutig und geht gegen den Strom.  … . Nein! Geht gegen den Strom dieser Kultur, die uns so viel Schlimmes bringt! Versteht ihr das? Gegen den Strom gehen: Das bedeutet, Lärm zu machen..."



Der Papst fordert also alle Jugendlichen auf, gegen den Strom des Zeitgeistes zu schwimmen. Und ich frage mich, warum fordert er nur die Jugendlichen auf? 
Gilt diese Aufforderung nicht für alle Katholiken - für uns alle? 
Warum sollen wir älteren nicht mehr laut sein, uns nicht mehr gegen den Mainstream wehren? 

"Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom", sagte auch Papst Benedikt einmal in einer seiner Predigten. Er hat das aber nicht auf's Alter begrenzt. Und als toter Fisch habe ich mich auch noch nie gefühlt.

Also ich für meinen Teil erkläre mich hiermit zum Dauerjugendlichen. Denn laut sein, gegen den Strom schwimmen, gerade in diesen Zeiten, das ist doch katholisch. Oder?

Donnerstag, 29. August 2013

840 Jahre alte Kirche erstrahlt in neuem Glanz!

Zum Freuen: St. Aegidius in Keferloh wird neu eröffnet.


Letztes Jahr war sie Teil unseres Sommerthemas "Grüß Gott aus der Nachbarschaft", die Kirche St. Aegidius in Keferloh bei München, eine der wenigen romanischen Kirchen in München.

Und jetzt freuen wir uns darüber, dass die Bau- und Restaurierungsarbeiten abgeschlossen sind und das Bauwerk im neuen Glanz erstrahlt.
Am 1. September, dem Tag des Heiligen Aegidius, ist es soweit: Kardinal Marx wird die Kirche mit einem feierlichen Gottesdienst wieder eröffnen.  Da kann man sich wirklich freuen, dass dieses Kleinod aus dem Mittelalter, das vor 840 Jahren vom Freisinger Bischof Albert von Harthausen geweiht wurde, wieder ganz "offiziell" eine Kirche ist. Besonders werden sich sicher die Putzbrunner freuen, die jetzt auch wieder eine "alte" Kirche in ihrer Pfarrgemeinde haben. Dem Freundeskreis, der die kostspielige Restaurierung initiierte und selbst kräftig Hand anlegte sei Dank.
Hoffen wir, dass die Kirche dann auch, für kurze Besuche und Gebete offenbleibt, so dass man vom angrenzenden Biergarten nicht nur einen Blick auf das schmucke Äußere werfen kann.

Die Münchner Kirchennachrichten berichten ausführlich über die neue Kirche und den Festgottesdienst  am kommenden Sonntag. Hier gibt's auch eine schöne Bildergalerie.

Sie berichten aber nicht darüber, dass am Abend vorher eine Benefizveranstaltung stattfindet, in der gefeiert und gesammelt wird.
Das Festzelt steht schon auf dem Parkplatz des Biergartens, mit dabei sind der als "Fonsi" bekannte Kabarettist Christian Springer und die Unterbiberger Hofmusik. Ein guter Anfang also für eine neue alte Kirche.

Königlicher Besuch im Vatican

Papst Franziskus hat heute König Abdallah II und Königin Rania von Jordanien in Audienz empfangen.

                  

Hauptthema der Unterredung zwischen dem Pontifex und Monarchen war die derzeitige Krise im Mittleren Osten und die Frage, wie man den Frieden dort wiederherstellen könnte.

news.va schreibt dazu :  klicken

Radio Vatican  schreibt:  klicken

Kleine Erfrischung zwischendurch

Aus gegebenem Anlass für die Damen oder Herren aus Freiburg, die uns schon den ganzen Tag mit Kommentaren zuschütten und natürlich auch zur Freude für alle anderen, die bei uns vorbei schauen.

Hl. Messe mit dem Schülerkreis

Am kommenden Sonntag wird Papst em. Benedikt XVI mit seinem zur Zeit in Castel Gandolfo tagenden Schülerkreis in seinem Klosterdomizil Santa Ecclesia die Hl. Messe feiern.

                   

hier die Übersetzung  ( von Rome Reports)

FR. STEPHEN OTTO HORN 
Coordinator, Ratzinger Schülerkreis 
“We are naturally sad that he will not be attending the theological discussions. But we are very happy to celebrate the Holy Mass with him at the Vatican. So he will not be entirely absent, but he will be at the Eucharist, where we'll have the chance to say 'good morning.' Each one of us can say 'good morning' to him.” 

Benedict XVI's former students will meet from August 29 to September 2. After his resignation, their professor decided he would not longer assist these gatherings, and would remain under retirement at the Vatican. 

FR. STEPHEN OTTO HORN 
Coordinator, Ratzinger Schülerkreis 
“Now that he has retired from the Papal office, he would like to live a contemplative life. FLASH He had already said, one, two, three years ago, 'maybe next time I will not be able to participate.' So he had already thought he might not always take part.” 

At the beginning, the Circle of Former Students of Benedict XVI, the “Ratzinger Schülerkreis,” consisted of the people he directed his doctoral thesis to. He was an unforgettable teacher. 

Father Stephan Otto Horn became a close collaborators, and he cherishes valuable lessons about the Pope emeritus' way of teaching. 

Solidarität mit Bischof Tebartz-van Elst

Das Forum Deutscher Katholiken ruft zu einer Solidaritätsbekundung mit Bischof Tebartz-van Elst auf. Er wird derzeit von seinen eigenen Leuten (Priester!) und einem kleinen Teil seiner Gläubigen gemobbt, was in eine Hetzkampagne durch die deutschen Medien ausgeartet ist.

Hier geht's zum Aufruf, wo man auch unterschreiben kann.

Zeigen wir den 500 Frankfurtern, dass sie mal wieder nicht "die Meisten" sind und ihr Bischof unsere volle Solidarität hat.

Chesterton und die neueste Idee aus Quebec.

Wir erfahren, dass die Regierung von Quebec beschlossen habe,  dass in öffentlichen Gebäuden keine religiösen Symbole mehr sichtbar sein sollen dürfen.
Wenn man jemals in einem Anfall besonderer ideologischer Vernageltheit versucht hat, auf ein bestimmtes Symbol zu achten, egal ob Kreuz, Halbmond oder Pentagram, wird man feststellen, es ist überall. Gerade das Kreuz findet sich in öffentlichen Gebäuden überall, überall da, wo Fliesen verlegt sind zum Beispiel.
Besonders originell ist es auch nicht, hat jedoch schon Chesterton in "Kugel und Kreuz" Professor Luzifer und den Mönch Michael das Thema durchdiskutieren lassen.
Mönch Michael erzählt die Geschichte eines Mannes, der beschlossen hat, das Kreuz überall zu entfernen:
 "As I was observing," continued Michael, "this man also took the view that the symbol of Christianity was a symbol of savagery and all unreason. His history is rather amusing. It is also a perfect allegory of what happens to rationalists like yourself. He began, of course, by refusing to allow a crucifix in his house, or round his wife's neck, or even in a picture. He said, as you say, that it was an arbitrary and fantastic shape, that it was a monstrosity, loved because it was paradoxical. Then he began to grow fiercer and more eccentric; he would batter the crosses by the roadside; for he lived in a Roman Catholic country. Finally in a height of frenzy he climbed the steeple of the Parish Church and tore down the cross, waving it in the air, and uttering wild soliloquies up there under the stars. Then one still summer evening as he was wending his way homewards, along a lane, the devil of his madness came upon him with a violence and transfiguration which changes the world. He was standing smoking, for a moment, in the front of an interminable line of palings, when his eyes were opened. Not a light shifted, not a leaf stirred, but he saw as if by a sudden change in the eyesight that this paling was an army of innumerable crosses linked together over hill and dale. And he whirled up his heavy stick and went at it as if at an army. Mile after mile along his homeward path he broke it down and tore it up. For he hated the cross and every paling is a wall of crosses. When he returned to his house he was a literal madman. He sat upon a chair and then started up from it for the cross-bars of the carpentry repeated the intolerable image. He flung himself upon a bed only to remember that this, too, like all workmanlike things, was constructed on the accursed plan. He broke his furniture because it was made of crosses. He burnt his house because it was made of crosses. He was found in the river."
Der englische Text stammt von hier  

Was will das neueste Konradsblatt uns über die Predigt des Erzbischofs Gänswein sagen?

Vor mir liegt das neueste Konradsblatt und erfreut stelle ich fest, dass dem Besuch des Kurienerzbischofs Georg Gänswein in Freiburg eine ganze Seite gewidmet ist.
Wir erinnern uns, Georg Gänswein hielt an Mariae Himmelfahrt die Festpredigt und der Presse fiel nix anderes ein, als einen einzigen Satz der Predigt zu bringen "heute stehe das Dogma der leiblichen Aufnahme Mariens eher im Weg herum" und  weiter den geneigten Leser fehl zu informieren, dass der Erzbischof für eine zeitgemäßere Sichtweise auf Maria Himmelfahrt geworben habe.
Gespannt lese ich also den Konradsblatt Artikel und denke mir "Nanu!".
Also es fängt gut an.  Richtigerweise habe der Kurienerzbischof festgestellt, dass mit der Verkündigung des Dogmas kein Mythos dogmatisiert worden wären, sondern es sei etwas gesagt worden, was von  Anfang an in der Offenbarung Gottes angelegt worden sei.
Diese Wahrheit sei nicht deswegen geringer wertig, weil sie in späterer Zeit ins Bewusstsein der Kirche getreten ist, sondern „Für die Wahrheit ist nicht das Alter, sondern die Übereinstimmung mit der Wirklichkeit maßgebend."
Und dann kommt  folgende Erklärung: im Internet könne man lesen, dass dieser Satz und ein längerer Abschnitt der Predigt übernommen sei von einer Predigt des Professors Georg May, der dann gleich vorgestellt wird, als Konzilskritiker und Kritiker der nachkonziliaren Entwicklung.
Der allergrößte Hammer ist, das stimmt, wie man hier auf der Homepage des Professors May sehen kann, hat der Kurienerzbischof ( Link zum Video der Predigt)  in der Tat eine ganze Passage wörtlich übernommen. Ich weiß  jetzt nicht, was uns das Konradsblatt damit sagen will, dass der Professor May doch Recht hat, mit seiner Kritik der nachkonziliaren Entwicklung? Oder dass man diesen Teil der Predigt ruhig ignorieren kann, weil eben aus dubioser Quelle?

Mittwoch, 28. August 2013

Papst Franziskus zelebriert die Hl. Messe

Heilige Messe zur Eröffnung des Generalkapitels des Augustiner-Ordens heute, am Fest des Hl. Augustinus in Rom.




und hier die Messe in voller Länge:

... und es gibt auch wieder Live Events!

Zur Ehre des heiligen Augustinus wird Papst Franziskus heute eine heilige Messe in der dem Heiligen geweihten Kirche in Rom feiern.

C-TV überträgt live ab 17:55 bis voraussichtlich 19:00.

Die heilige Messe wird der Beginn des Treffens der Augustiner in Rom sein. 

Weitere Infos dazu gibt es hier bei news.va und bei hier als Kurz-Info bei Radio Vatikan.

Zum Augustinertreffen gibt es hier noch ein kurzes Video:

Silly Season (4): Hilfe Kreuzritter!!

Vor Gericht: ein "wahrer Glaubenskämpfer"?

Die Süddeutsche berichtet heute über einen Streit in einem Bierstüberl, der gestern vor Gericht ein Ende fand. Dort sind in einer Kneipe zwei Männer auch auf das Thema Kirche gekommen, wobei der eine gesagt haben soll, "Kirche nein Danke, ich trete aus ...." und der andere dann meinte, sowas gehöre nicht in eine Kneipe und außerdem solle man Gott nicht lästern.
Dann kam's zum Streit, der eskalierte und der "Kirchenverteidiger" seinem Kontrahenten Pfefferspray in die Augen gesprüht haben. Aber vor Gericht stellte sich dann heraus, dass es wohl andersrum war und das Pfefferspray in Notwehr gesprüht wurde. Nix genaues weiß man nicht und die Zeugen konnten sich auch an nix erinnern, weil sie alle schon zu viel getrunken haben. So wurde der Pfeffersprayer freigesprochen. Aber die Süddeutsche hat ein Thema, was sie wohl gar nicht interessiert hätte, wenn der Artikel nicht die Möglichkeit geboten hätte, mal wieder unsere Kirche anzugreifen. Ich überlege mir jetzt stark, ob ich mir nicht aus der Kirche Weihwasser mitnehme, das in eine Sprühflasche fülle und es dann immer versprühe, wenn mich mal einer dumm anredet. Über dem SZ-Hochhaus in Zamdorf müsste man allerdings ganze Hubschrauberladungen versprühen ....

Heiliger Augustinus bitte für uns

Die Kirche gedenkt heute des Hl.Augustinus, der am 28.8.430 in Hippo starb.
Aus diesem Anlass wird Papst Franziskus heute zur Eröffnung des Generalkapitels des Augustiner-Ordens in Rom in der Basilika S. Agostino die Hl. Messe feiern.
Um 18:00 Uhr erwartet ihn dort der Ordensgeneral Pater Robert Prevost.

                                         Heiliger Augustinus bitte für uns !


                          File:AugustineBaptism.jpg
                                  Quelle Wikimedia- public domain
  Die Taufe des Hl. Augustinus durch Bischof Ambrosius in Mailand in der Osternacht 387

Worte des Heiligen, die auch und besonders heute gelten:
"Unrecht ist Unrecht, auch wenn es jeder tut, und richtig ist richtig, auch, wenn es niemand tut."

Und noch passender: 
»Eine Regierung ohne Gott ist im besten Falle eine einigermaßen gut organisierte Räuberbande.«


Mehr über den Heiligen & Kirchenlehrer hier: klicken

Nachtrag zum 26. August 1978

Eine kurze Erklärung, die Patriarch Kardinal Albino Luciani vor seinem Aufbruch nach Rom zum Konklave im August 1978, aus dem er als Papst Johannes Paul I hervorgehen sollte, abgab.


         

"Daß der Herr uns einen Hirten gibt, der den Bedürfnissen der Kirche in dieser Zeit gewachsen ist. Alle Zeiten sind schwierig, auch die unsere hat ihre Probleme.  Der Herr kennt die Herzen der Menschen, er wird wissen, er wird uns den wählen lassen, den er schon gewählt hat. Wie Jesus zu den Aposteln sagte: nicht ihr habt mich gewählt, ich habe euch gewählt."

Dienstag, 27. August 2013

Gertrud von Le Fort zur Lage der Kirche im Jahr 1957

Beim "Spazierengehen" im katholischen Netz bin ich beim Hörenden Herz, auf ein Gedicht von
Gertud von LeFort aus dem Jahr 1957 gestossen, also von damals, als die katholische Welt noch in Ordnung war und bevor das böse, böse Konzil (ist ironisch gemeint) alles nicht besser (das ist jetzt nicht ironisch) gemacht hat.
In dem Gedicht heißt es :

Ich brauche jeden Mund, der noch betet,
Ich brauche jede Hand, die noch das heil’ge Kreuz schlägt!
Denn die Zeit ist schwer von Stürmen und Versuchung –
Es sind viele unterwegs, die nicht mehr heimfinden:


Womit wir wieder bei Kohelet  und seinem "Ich suchte und fand, siehe es gibt nichts Neues unter der Sonne" wären

Darauf haben wir schon ungeduldig gewartet:

Gott sei Dank - er kann's noch !

Matthias Matussek ist von seinem Schock der Krömer-Show genesen und hat sich jetzt selbst einen Auftrag vom RBB an Land gezogen. Er wird demnächst dort eine neue TV-Show auf höchstem Niveau produzieren.
Wie das dann aussehen soll, zeigt er uns hier:

Heute wird mal wieder kräftig getwittert:



Das Schweigegelübde der deutschen Medien zur Christenverfolgung in Ägypten wurde noch nicht gebrochen

Zerstörungen von Kirchen und kirchlichen Einrichtungen und Angriffe auf Christen im Land am Nil gehen weiter, aber unsere Nachrichtenlieferanten wollen auch weiterhin nicht darüber berichten.
Wie das katholische Hilfswerk "Kirche in Not" bekannt gab, sollen die verbliebenen koptischen Kirchen, besonders die Kathedrale des Patriarchen von Alexandria und die anderen Kirchen der Stadt und die in Kairo durch umgebende Mauern- vor dem Furor des islamistischen Mobs geschützt werden.
Die unierten katholischen Kopten haben das Hilfswerk um Hilfe gebeten
Die Liste der zerstörten Kirchen, Klöster, Krankenhäuser, Schulen, der zerstörten Läden und Privatwohnungen wird täglich länger, die Morddrohungen werden nicht mehr gezählt.
Unsere Politiker aller couleur schweigen und es schweigen die Medien.

Bei einigen von ihnen ist das verständlich, haben sie doch das Christentum, die Christen aber insbesondere die katholische Kirche zum Sündenbock par excellence aufgebaut, da kann man dann anschließend Mitgefühl und Unterstützung nur sehr schwer glaubwürdig rüberbringen, abgesehen davon, dass man das eh nicht will. Und einige von ihnen- sonst immer an vorderster gutmenschlicher Empörungsfront haben auch keine Zeit für die Kopten, erfüllen sie doch gerade die viel wichtigere Aufgabe, einen ihnen unliebsam gewordenen Bischof, der auch noch die Unverfrorenheit besaß, majestätsbeleidigend juristisch gegen ein journalistisches Rudelmitglied der Jagdgesellschaft vorzugehen, zu verfolgen und zum Ziel ihrer durchorganisierten Hetzjagd zu machen. Mehr dazu beim Kreuzknappen- klicken


Quelle:
http://www.kirche-in-not.de/aktuelle-meldungen/2013/08-26-agypten-schutzmauern-um-kathedrale-und-kirchliche-gebaude

Wahrheit oder Klugheit? Eine Frage des Dialogs?

Der Herr Ring-Eifel wünscht sich für den blog-Nachfolger auf katholisch.de in einer neuen Rubrik "Standpunkte" mehr Mut zur Meinung und den Dialog -im "Kampf um die Köpfe mit offenem Visier" .
Was darf man sich darunter vorstellen?  Was ist das Ziel eines solchen Kampfes?
Er wirbt ja noch mit einem anderen Vorschlag:- die Dialogpartner sollen trennen zwischen Wahrheit und Klugheit, zwischen Dogma und Kirchenpolitik Ist das möglich? Kann Klugheit je zu einem anderen Ergebnis kommen als dem wahren?
Das klingt nach Relativismus pur, nach Aufweichung und Umdeutung von Begriffen und Wortsinn, nach semantischen Tricksereien, um denen, die bei der Wahrheit und der Lehre der Kirche (auch da sollen wir trennen ) bleiben wollen, Sand in die Augen zu streuen.
Es scheint ja Ziel der Veranstaltung zu sein, die eine Seite kraft der Argumente von der Meinung der anderen Seite zu überzeugen und so eine Einheitsmeinung zu erzielen.
Einheitsmeinung durch Dialog, der dann ja nur noch Monolog sein  kann.
Wie aus seinem Artikel hervorgeht, glaubt er, der Kurs der Kirche werde zukünftig nicht mehr vom Lehramt bestimmt, vom Papst, der das Schifflein Petri durch die Stürme der Geschichte steuert, sondern durch Dialog und Meinungsmacher in den Foren.
Dazu kann man nur eines sagen: da sei Gott vor !
Wenn er wortreich das Lagerdenken innerhalb der Kirche beklagt, das es durch die Aufgabe der Wahrheit aufzubrechen gälte,  dann lese ich die Botschaft wohl-allein mir fehlt der Glaube. Haben wir doch seine Berichterstattung kennen gelernt und wir haben seine seltsamen Auslassungen in Richtung der Papsttreuen nach dem Rücktritt Papst Benedikts nicht vergessen.

Montag, 26. August 2013

Das Rätsel des Tages

... oder die Prantl Prawda aus der bayerischen Landeshauptstadt macht einen Ausflug in die Provinz.


Tja der Drobinski langweilt sich ... Nix los in Sachen Kirche. Wenn er nach Rom guckt, ist alles so, wie er es sich schon immer erträumt hat: Ein Papst, so ganz nach dem Geschmack der Linken. Aber was macht man dann, wenn es eigentlich die Lebensaufgabe ist, die Kirche beständig zu kritisieren?
Fahr doch mal aufs Land, muss er sich da gedacht haben. Bayern ist zwar schön, aber im fernen Hessen gibt's grad einen Zwergenaufstand, der noch dazu  von einem Mainzelmännchen befeuert wird. Auf so was muss er in München vergeblich hoffen. Hier macht der Kardinal alles richtig und es gibt nix, was sie an ihm kritisieren könnten ... Also auf Richtung Norden. Nun wissen wir ja, dass der Spiegel sich schon seit geraumer Zeit abmüht, dem Limburger Bischof ein Bein zu stellen.... aber so richtig kommt die Sache nicht ins Rollen, weil - Limburg ist einfach zu weit weg. Es gibt dort 650.000 Katholiken und ein Teil davon wohnt in Frankfurt. Da hat die FAZ ein berechtigtes Interesse, ihre Leser entsprechend und halbwegs seriös zu informieren.
Nur was in aller Welt treibt die Süddeutsche an, mit einer Headline "Derzeit größter Schadensfall der katholischen Kirche" sich um den Fall Limburg zu kümmern?


Silly season (Teil 3)

21.8.2013
Auch der Heilige Pankratius mag offensichtlich keine Luxuskarossen aus Grün-regierten Ländern...
Der BR meldet, dass eine Autofahrerin im Landkreis Cham beim Einparken die Säule, auf der der Heilige stand leicht touchierte. Das gefiel dem Pankratius wohl nicht - Er stürzte von seiner Säule, direkt auf das Dach des Autos, das schwer beschädigt wurde. St. Pankratius verlor dabei seine Krone, die Fahrerin blieb unverletzt, eine Befahrerin erlitt leichte Blessuren ...  Hätte sie mal einen Kleinwagen genommen - und wozu braucht ein Heiliger in diesen Zeiten eine Krone?

25.8. 2013
Und immer wieder Bistum Limburg. Da geht's zu wie in der Renaissance. Der Frankfurter Stadtdekan führt einen Kleinkrieg mit dem Bischof von Limburg und will ihn abschießen. Dafür sammelt er lt. SpON und FAZ Unterschriften. 500 hat er angeblich schon zusammen. WoW, wenn man bedenkt,  dass es ca. 650000 Katholiken im Bistum gibt, hat der Herr Dekan aber noch viel zu tun.
Ja, in der Renaissance war alles besser. Wie man ja aus den Geschichten der Geschichte kennt: ein bisschen Gift oder ein nächtlicher Meuchelmörder und schon war der Platz frei. Aber dafür hatten sie damals noch keine Presse, keine Wisinikis und ähnliche "Kirche von Unten"-Gestalten.  Es gleicht sich eben alles aus. Mit Wisinikis hätte so ein Bischof in der Renaissance "kurzen Prozess" gemacht. Und mit Journalisten ebenso. Wofür hatte man schließlich eine Inquisition?
Wir beten weiter für den Limburger Bischof.
Die 3 Bistümer Mainz, Limburg, Fulda sind ohnehin etwas komisch sortiert. Während Wetterau, Gießen, Vogelsberg (die näher an Limburg liegen) zu Mainz gehören, gehört Frankfurt (das näher an Mainz liegt) zu Limburg. Das sollte man doch entsprechend umsortieren können. Dann gehören die aufmüpfigen Frankfurter zu Mainz und der dortige Bischof könnte ernten, was er gesät hat.

Heute vor 35 Jahren: Habemus Papam!


Am 2. Tag des ersten Konklaves 1978 wurde der am 17. Oktober 1912 in Forno di Canale geborene Kardinal Albino Luciani als Nachfolger Papst Pauls VI auf die Cathedra Petri gewählt.
Nachdem der Rauch aus dem Schornstein der Sixtinischen Kapelle zunächst noch  grau gewesen- zuerst dunkel-dann immer heller geworden war- und schließlich fast unbemerkt weiß, breitete sich auf dem Petersplatz, wo sich zum ersten mal bei einer Papstwahl viele Kamerateams zur Direktübertragung aufgebaut hatten, freudige Spannung und Erwartung auf. Bis der Protodiakon den Namen des neuen Pontifex verkündete, hatte man auch ihn für einen der Favoriten gehalten. Der Reporter der Rai sagt, als Kardinal Pericleo Felici auf der Mittelloggia erscheint: "er ist es also nicht"
Nein, es war der Patriarch von Venedig, der sich den Namen Johannes Paul I gab.

111 Kardinäle hatten am Konklave teilgenommen.
Ihr Einzug in die Sixtina wurde erstmals im Fernsehen übertragen, für die Rai kommentierte Kardinal Confallonieri, der als über 80-Jähriger nicht mehr an der Wahl teilnehmen durfte

Das Konklave



Habemus Papam



das päpstliche Wappen

                       
"Möge Gott euch verzeihen, was ihr mir angetan habt"  sagte der Neugewählte nach der Wahl zu den Kardinälen

Der Heilige Augustinus zur Lage der Welt

Manchmal ergreift einem ein kurzes Wort mehr als tausend Erläuterungen, so ging es mir gerade eben bei folgendem Zitat:
Weil wir dich, o Gott, verlassen haben, hast du uns preisgegeben  an uns selbst.

Sonntag, 25. August 2013

Fundstück

wo? bei Geistbraus.
Thema? Telefongespräche mit höher gestellen Persönlichkeiten
Titel? "Neulich mit Papst Franziskus am Telefon"
zum lesen:  klicken  es lohnt sich !

Benedettos "mystische Erfahrung?" : frei erfunden

das sagt Erzbischof G.Gänswein  in einem Interview von Tg 5. Das Video zeigt u.a. auch einige Bilder des gestrigen Festes in Castel Gandolfo.   Klicken



EB Gänswein wörtlich auf die Frage nach der "Mystischen Erfahrung", die Papa Benedettos Rücktritt vorausgegangen sein soll . " von Anfang bis Ende frei erfunden, eine Fälschung."
Papa Emeritus gehe es sehr gut, er habe vorigen Sonntag einige schöne Stunden im Apostolischen Palast und bei einem Spaziergang im Park verbracht. Sie alle, die in den letzten Jahren viele Wochen hier zubrachten, verspürten schon eine leise Sehnsucht nach Castel Gandolfo.
Zur Frage des Verhältnisses der beiden Päpste zueinander : "wir erleben einen ganz  normalen Übergang von einem Pontifikat zum nächsten."

Quelle:Ilblogdiraffaella.it

Angelus

Heute auf dem Petersplatz

        

und der Tweet zum Tage:

"Habt keine Angst, Gott um Vergebung zu bitten. Er zögert nicht, uns zu verzeihen. Gott ist die reine Barmherrzigkeit."


Gestern in Castel Gandolfo und auf dem Albaner See


Gestern wurde in der Kirche Madonna del Lago am Albaner See in Castel Gandolfo, das von Papst Paul VI eingeführte Fest der Madonna mit einer Hl. Messe und einer Bootsprozession gefeiert. Zelebrant der Hl. Messe war Kurienerzbischof G.Gänswein.
Hier einige Ausschnitte aus seiner Predigt:

...."Maria ist das Modell für jede christliche Berufung, für den Ruf an seinem Werk mitzuarbeiten, wie Gott es von den Menschen erwartet. Maria, unsere Verwandte, verwendet sich bei ihrem Sohn für uns. Alles, was sie tut, tut sie im Angesicht Christi. Maria führt Jesus in das irdische Leben ein, aber sie beschränkt sich nicht darauf. Sie selbst ist seine erste Begleiterin. Verborgen, leise, ohne Beifall und Meriten zu suchen, begleitet sie ihn durch das Leben. Je stiller sie das tut, desto hörbarer wird ihr Wort."  (.....)

" Marias Mitgehen mit dem Herrn macht Schule. Nach kurzer Zeit schließen sich auch andere Frauen und Männer Jesus an, um ihm auf den Wegen Galiläas und Judäas zu dienen. Der Herr läßt sich dabei helfen, die zu suchen und zu erlösen, die verloren gingen. Jesus hat auch uns eine große Verantwortung für die Rettung so vieler Menschen übertragen. Wie die ersten Schüler neben Maria wollen auch wir den Herrn auf den Wegen der Welt begleiten. Damals wie heute gibt es aber auch Menschen, die den Herrn verlassen."  (....)

"Wer Jesus bis zum Ende begleitet, wird von ihm nach Golgotha hinaufgebracht, aber so nimmt er auch an seinem österlichen Sieg teil. Maria, die Mit-Pilgerin- wird dort gleichzeitig die schmerzensreiche und die siegreiche Mutter ( Mater dolorosa e vittoriosa). Die Hl. Jungfrau nimmt immer andere Menschen mit und bringt sie zu Christus. Sie will keine Bewunderer sondern Mitpilger, Begleiter Jesu." (....)

"Maria als Begleiterin, Herrin, Führerin lädt uns alle ein, uns gemeinsam auf den Weg zu machen zu Christus, dem Licht der Welt."

Quelle: Osservatore Romano 25.8.13

Samstag, 24. August 2013

Schließen wir uns an !

Gebetstag für den Frieden in der Arabischen Welt

Im Namen der Katholischen Kirche Tunesiens hat der Erzbischof von Tunis, Ilario Antoniazzi, den morgigen Sonntag zum Tag des Friedensgebetes für die arabischen Welt ausgerufen.
"Unsere Kirche verfolgt mitleidend das schmerzvolle und destabilisierende Geschehen in verschiedenen arabischen Ländern des Mittleren Ostens und Afrikas. Wir glauben, daß Gott, der Herr der Geschichte ist und durch unseren Glauben, wissen wir, daß er alle, die ihn lieben, zum Guten führen wird.
Auf Grund dieser Sicherheit, bitten wir alle in Solidarität mit unseren leidenden Brüdern, Christen oder Muslimen, den kommenden Sonntag dem Gebet für den Frieden aufzuopfern und in den Predigten in der Hl. Messe darüber zu sprechen, damit durch die Fürsprache der Heiligen Jungfrau Maria der Herr uns und jedes unserer Kinder segne."
Schließen wir uns an- zumindest mit einem Gebet !

Quelle: Radio Vaticana it.

Danke - ich habe schon eine Religion!

Heute beim Einkaufen:

Die Wahl rückt näher und da rücken sie aus, die Parteisoldaten, die das Volk dazu bewegen sollen, doch ihr "Kreuzerl" bei der richtigen Stelle zu machen ... und die Grünen sind diesmal besonders früh dran und warten nicht mal die Ferienzeit ab ... Da standen sie nun vor meinem Lieblings-Bioladen, wo es einfach den besten Käse und das beste Brot der Stadt gibt. Also musste ich dran vorbei an diesem Stand .... kaum war ich auf Schrittnähe, sprang auch schon der erste auf mich zu und wollte mir einen Flyer andrehen... (Bäume killen für Wahlflyer scheint also ok zu sein).... Na, gut. Die letzten Tage ging es ja durch die Medien, dass die SPD einen "Häuserwahlkampf" starten will, d.h. an den Türen klingeln und die Menschen überzeugen. Da hatte ich mir schon überlegt, was ich denn tun würde, wenn mal wirklich einer aus dem Gruselkabinett vor meiner Tür stehen würde.
... und deshalb konnte ich den Grünen Parteisoldaten heute richtig damit schocken, als ich ihm sagte,
"Danke ich habe schon eine Religion". Weg war er .... ich hätte mich so gerne auf eine Diskussion mit ihm eingelassen... und ihn mal gefragt, wieso sie in Göttingen (Wahlkreis Trittin) ihrer Jugend erlauben, die Mitglieder anderer Parteien zu bedrohen, deren Häuser mit Benzin zu begießen und zu beschmieren, die Informationsstände anderer Parteien zu zerstören usw.?
Interessant wäre auch gewesen, mal was zum Thema Pädophilie im Grünen Wahlprogramm (heute als frühkindliche Sexualerziehung getarnt) zu erfahren ....

Aber es sind ja noch ein paar Wochen bis zur Wahl und das ganze ist durchaus steigerungsfähig .... Das mit dem Pädosex fragt man am besten, wenn sie grüne Luftballons an die Kinder verteilen...


Eine gute und eine schlechte Nachricht für die FFI


Divide et impera? Soviel Tradition soll dann in Rom doch sein?

Der päpstliche Kommissar für den Orden der FFI, P. Volpi hat.dem Antrag der Ordensgemeinschaft zugestimmt, im Santuario della Beata Vergine Addolorata in Campocavallo ab sofort die Hl. Messe wieder nach dem Vetus Ordo feiern zu dürfen. Diese Erlaubnis wurde ad experimentum erteilt und ist bisher die einzige.
Nicht erlaubt hingegen wurde der Gemeinde von San Salvatore di Ognisanti in Florenz die traditionelle Sonntagsmesse wie seit Jahrzehnten in der außerordentlichen Form zu feiern, wie die Betroffenen in einem Bulletin mitteilten ( das mit den Worten beginnt:  "Mit tiefen Unhebagen müssen wir bekannt geben....")

Quelle: Messainlatino

Fundstück

"Papst Franziskus ruft bei Zack Snyder an"  cave Satire!
wo?  bei Eye of the Tiber
wozu?  zum Thema- war er´s oder war er´s nicht- Papst Franziskus am Telefon des Studenten
hier geht´s zum Text:    klicken

Jesus und seine Apostel und wie diese Jesus angeredet haben

Ich nehme einfach mal an, es stimmt nicht, weil es einfach nicht stimmen kann.
Jeder der schon mal ein bisschen im Neuen Testament gelesen hat und jeder Priester tut das, muss wissen, dass die Jünger ihren Meister mit "Meister," oder "Rabbi" angeredet haben.
Nirgendwo findet sich ein Hinweis, dass die Apostel Jesus einfach so, kumpelhaft geduzt haben.
Deshalb halte ich den, durch die Medien gehenden Bericht, der Papst habe zu einem Studenten gesagt "Hey du duz mich doch, ich bin ja der Stellvertreter Christi und den haben die Apostel ja auch geduzt"! für eine Ente.
Hier eine Auswahl Bibelstellen:

Ihr sagt zu mir Meister und Herr und ihr nennt mich mit Recht so; denn ich bin es. Joh 13,13

 Da traten sie zu ihm und weckten ihn; sie riefen: Meister, Meister, wir gehen zugrunde! Er stand auf, drohte dem Wind und den Wellen, und sie legten sich und es trat Stille ein. Lk, 8,24

.Da wandte sich Jesus an ihn und sagte: Simon, ich möchte dir etwas sagen. Er erwiderte: Sprich, Meister! Lk, 7,14

sie [Martha]...., rief heimlich ihre Schwester Maria und sagte zu ihr: Der Meister ist da und lässt dich rufen. ihre Schwester Maria und sagte zu ihr: Der Meister ist da und lässt dich rufen.  Joh 11, 28

Kissen und schlief. Sie weckten ihn und riefen: Meister, kümmert es dich nicht, dass wir zugrunde gehen?Mk 4,38


Freitag, 23. August 2013

Ist der Karneval doch noch nicht vorüber?

Wir präsentieren den Hit der Woche - diesmal aus der Schlagerkiste von 1975



Inspiriert wurden wir durch diesen Artikel aus dem Catholic Herald von heute.

Sag's mit Shakespeare:

Damit wir's nicht vergessen:

Zeit für ein bisschen Grünen-Bashing.
Für grüne Verhältnisse war das schon fast ein Shitstorm, was man da in der letzten Woche in einigen Medien lesen konnte. Hat sich doch die Chefredakteurin der TAZ,  der Hauspostille der Grünen erlaubt, einen bereits fertigen Artikel des Redaktionsmitglieds Christian Füller so mir nichts dir nichts aus dem Blatt zu fegen. Jetzt steht der Text zwar nicht in der taz, ist aber dafür von vielen Blättern aus verlinkt, u.a. von der FAZ. Liest man diesen Text bekommt man nicht nur den Grusel - nein es stellt sich Frage, wieso gerade die Grünen während des Missbrauchshypes gegen die Kirche so derart mit Steinen geworfen haben, und damit ihr eigenes Glashaus zertrümmert haben. Jetzt sitzen sie auf den Scherben und es zieht gewaltig.....
Da ist es gut, wenn man Freunde hat, die schweigen können. Z.B. beim SPON oder bei der SZ. Denn dort liest man nichts über die üblen Verstrickungen der Grünen und schon gar nichts über das Parteiprogramm aus den 80ern, in dem der freie Sex mit Kindern gefordert wurde. Und die Parteigrößen schweigen eisern. Denn sie haben "nur Empathie für die Opfer der anderen".  Hochinteressant, wie die Grün-Gläubigen in den diversen Foren, dann immer wieder versuchen, auf die katholische Kirche zu verweisen. Doch immer heftiger kommt dann das Gegenargument, dass die Kirche niemals die Kinderschändung als Teil des Glaubens verkündet hat - und dass sie im Gegensatz zu den Grünen sofort mit der Aufarbeitung angefangen hat, dass es in allen Bistümern Ansprechstellen für die Opfer gibt und dass diese Opfer dann auch entschädigt werden.


Wenn Shakespeare gewusst hätte, dass es mal Grüne geben würde, hätte er dieses Zitat sicher nicht dem Herzog von Gloucester* in den Mund gelegt:

Ich tu' das Bös', und schreie selbst zuerst.
Das Unheil, das ich heimlich angestiftet,
Leg' ich den andern dann zur schweren Last.

Man kann sich nur wundern, dass es immer noch 13% sind, die diese Truppe angeblich wählen wollen?? .... 

*Shakespeare, Richard III, 1.Aufzug, 3. Szene

Vielleicht liegt die Erklärung hier?




Das Morden und das Schweigen gehen weiter

nach wie vor zeigen unsere ÖR-Medien keinerlei Interesse an dem, was Christen in Syrien, Ägypten und Nigeria -um nur einige der Hauptbrennpunkte zu nennen- erleiden müssen. Es reicht wohl nicht, wenn wir einmal das Glockengeläut online stellen- eigentlich müßten wir das täglich um 19:00 Uhr tun.
Die U.S.Commission for International Religious Freedom schreibt in ihrem Bericht , daß in Nigeria 12.000 Christen von Boko-Haram-Islamisten getötet wurden.



Was hindert unsere Medienmacher, darüber wenigstens kurz zu berichten? Wenn sie keine ärztliche Bescheinigung vorlegen können, die ihnen Blindheit und Taubheit attestiert, muß es wohl an ihrer floriden Christianophobie und ihrer freiwilligen Unterwerfung unter das Diktat der politisch-korrekten Einäugigkeit liegen. Im Dhimmitude-Training sind sie schon weit voran gekommen.

Morgen in Castel Gandolfo: das Fest der Madonna del Lago

Morgen wird in Castel Gandolfo das von Papst Johannes Paul II eingeführte Fest der Hl. Madonna del Lago di Castel Gandolfo wie jedes Jahr mit einer Hl. Messe und einer feierlichen, nächtlichen Bootsprozession auf dem Albaner See gefeiert.
Hauptzelebrant wird Erzbischof G. Gänswein sein, der sowohl ab 18:30 die Hl. Messe feiert als auch an der anschließenden Bootsprozession teilnimmt.
Der Bildhauer A.Romano  wird dem Pfarrer der Kirche der Madonna del Lago, Pietro Diletto, eine Bronzeskulptur des Wächterengels übergeben, die auf dem Vorplatz der Kirche ihren Platz bekommen soll.
Die Kirche della Madonna del Lago di Castel Gandolfo  wurde am 15.8.1977 von Papst Paul VI geweiht.
Papst Johannes Paul II feierte hier am 2.9.1979 eine Hl. Messe.

Quelle: VaticanInsider    klicken

Die schönste Frau Lateinamerikas

Dieser Ruf eilte Rosa von Lima voraus. Sie hätte dank ihrer Schönheit alles erreichen und werden können. Die reichsten und mächtigsten Männer wollten sie heiraten. Doch sie wollte nur einen: Jesus Christus.
Schon früh opferte sie ihm ihr Leben auf und trat in ein Kloster in Lima ein. Dank ihrer Gebete wurde ihre Stadt von holländischen Plünderern verschont.
Deshalb wurde sie bereits zu Lebzeiten als Heilige verehrt und galt als Retterin des Vaterlandes. Sie verstarb am 24. August 1617.




Jedes Jahr an ihrem Gedenktag, dem 23. August kommen die Pilger zum Dominikanerkloster von Lima, wo sie bestattet ist. "Sie pilgern zum Brunnen der heiligen Rosa". Der Legende nach hat sie hier dem Teufel widerstanden und deshalb sind an diesem Ort über die Jahrhunderte einige Wunder geschehen.

Der letzte Coup oder das Dekret N.44/13/L


so nennt Sandro Magister das letzte Dekret, das Papst Benedikt XVI im Januar dieses Jahres erlassen hat und das bis jetzt unbemerkt und auch unbeachtet blieb und über das er jetzt auf seinem blog www.chiesa einen Artikel verfaßt hat. Das Dekret ist seither für die Katholischen Kirchen weltweit verbindlich.
Es geht um die Kirche Gottes :
Das päpstliche  Dekret der Congregatio De Cultu Divino Et Sacramentorum mit der Protokollnummer N.44/13/L beginnt mit den  Worten:

"Vitae et regni ianua, Baptismus est sacramentum fidei, quo homines incorporantur unicae Christi Ecclesiae, quae in Ecclesia catholica subsistit, a Successore Petri et Episcopis in eius communione gubernata."

im römischen Taufritus wird eingangs gefragt: "quid petis ab Ecclesia Dei?"
Seit der Reform Papst Pauls VI endet die Taufe dann mit der Aufnahme des Täuflings in die "comunitas christiana" mit den Worten: " N. ...magno gaudio comunitas christiana te excipit"
Das wurde jetzt verbindlich in : " N.... magno gaudio Ecclesia Dei te excipit "  geändert.
Im Dekret:
"2. 79. Deinde celebrans prosequitur dicens:
N. …, magno gaudio Ecclesia Dei te excipit. In cuius nomine ego signo te signo crucis; et parentes tui (patrinique vel et matrina) post me eodem signo Christi Salvatoris te signabunt.
Et signat parvulum in fronte, nihil dicens. Postea invitat parentes et, si opportunum videtur, patrinum (matrinam), ut idem faciant".

Den ganzen Text kann man hier lesen:  klicken 

Quelle: www.chiesa Sandro Magister

Pilze suchen auf dem Würzburger Waldfriedhof

Aus der Serie "Silly Season":
Sachen gibt's die gibt's eigentlich gar nicht und eigentlich ist das ein gutes Sommerlochthema
Denn Pilzesuchen auf dem Friedhof geht ja nun nicht überall.
Aber der Würzburger Waldfriedhof scheint ein Dorado für echte "Pilzjäger" zu sein - es sind dort sogar schon Trüffeln gefunden worden..... und auch der eine oder andere Satansröhrling hat sich dorthin verirrt.

Donnerstag, 22. August 2013

Ein wohl unerfüllbarer Wunsch

Bischof Wilhelm Schraml, der zur Zeit als Apostolischer Administrator das Bistum Passau verwaltet, hat vor einigen Wochen Papst em. Benedikt XVI  in seiner Wohnung in Mater Ecclesia besucht. Er habe -so der Besucher aus der Heimat-, der nicht anonym blieb, dem Emeritus erzählt, daß er demnächst in Altötting im Haus Papst Benedikt XVI mit Blick auf den Kapellplatz wohnen werde.
Darauf habe der geantwortet.: "Da würde ich gerne tauschen"
Wie man hört, wollte auch schon Kardinal Meisner gern seinen Wohnort mit Bischof Schraml tauschen.

Quelle  Passauer Neue Presse

Glockenläuten & Gebet für die verfolgten Christen in Ägypten und Syrien

Wir beten für die Christen in Ägypten, die als zu Sündenböcken Erklärte in unmittelbarer Gefahr für Leib und Leben schweben,  wir trauern mit ihnen um ihre durch den islamistischen Mob zerstörten Kirchen, Krankenhäuser, Schulen, Häuser und Wohnungen - und wir gedenken mit ihnen in Trauer der Getöteten und beten für sie. Requiescant in pace! Sie sind als Glaubenszeugen gestorben.
Weil die Welt wenig - oder gar keine Notiz von ihrem Schicksal nimmt, müssen wir für sie sprechen und um ihnen Gehör zu verschaffen, lassen wir zusammen mit anderen bloggern der blogozoese die Kirchenglocken läuten - die von Sankt Peter.

                    


Hier der Gebetstext  der DBK

Guter Gott, die heilige Familie fand in Ägypten Aufnahme. Sie wird dort bis
heute tief verehrt. Wie damals die heilige Familie, so erleben auch heute viele
Menschen Furcht und Unsicherheit. Wir bitten dich:
Für alle, die Angst haben, vor dem was auf sie zukommt: Sei du ihnen Zukunft
und Hoffnung, Gott!
Für alle, die niedergedrückt sind von Enttäuschung und Resignation: Sei du
ihnen Zukunft und Hoffnung, Gott!
Für alle, die verzweifelt sind, weil ihre Freiheit schwindet: Sei du ihnen
Zukunft und Hoffnung, Gott!
Für alle, die um ihr Leben fürchten, weil sie dich bekennen: Sei du ihnen
Zukunft und Hoffnung, Gott!
Für alle, die Armen und Verachteten in deinem Namen Hoffnung und Zukunft
schenken: Sei du ihre Kraft und erfülle sie mit der Freude deiner Nähe.
Amen.
Quelle:
missio – Internationales Katholisches Missionswerk e. V., Aachen 2013



Sinneswandel?

Wir erinnern uns:
Es ist gerade mal ein paar Wochen her, als vor der Kathedrale von Buenos Aires eine Statue von Papst Franziskus aufgestellt wurde - und auch, wie er darauf reagiert hat "das muss weg".

Aber - man sieht, was ein paar Wochen mehr in Rom ausmachen:
Papst Franziskus freut sich über die Gemälde, die die argentinische Malerin Mercedes Fariña von ihm angefertigt hat:



Wie schön ... dann dürfen wir ja darauf hoffen, dass er schon bald auch die Schönheiten von Michelangelo, Da Vinci, Mozart, Beethoven usw. zu lieben und schätzen lernt ... Wir beten dafür.

Maria Königin

Weiterhin einträchtiges Schweigen zu den christlichen Opfern in Ägypten

Sie schweigen eisern weiter. Da können in Ägypten noch so viele christliche Kirchen, Krankenhäuser, Schulen und Einrichtungen niedergebrannt oder sonstwie zerstört werden, noch so viele Priester, Mönche,. Nonnen und einfach Christen ermordet, vergewaltigt und verletzt werden- unsere zwangsgebührenalimentierten Öffentlich-Rechtlichen Medien berichten mit keinem Wort, keiner Silbe darüber.
Sie interviewen bestenfalls deutsche Pauschalurlauber, die sich in der Sonne bratend ängstigen, der Bürgerkrieg könne ihre Ruhe am Hotelpool stören.
Darüber warum das so ist, kann man nur spekulieren : entweder haben ARD und ZDF gemeinsam ein Schweigegelübde abgelegt, niemals über Gewalttaten islamistischer und islamischer Täter an Christen zu berichten oder sie haben gewettet, wer es länger schafft mit keinem Wort  die Zerstörungs- und Aggressionswelle, die über die Christen am Nil hinwegrollt, zu erwähnen.
Wenn sie über die Gründe der Islamisten sprechen, einen Bürgerkrieg herbeiführen zu wollen. dann von einer religiösen Motivation. Religion - als solche- nicht etwa der Islam, soviel Relativismus muß sein .
Ich habe mir heute das zweifelhafte Vergnügen angetan, die Nachrichten- und Magazinsendungen daraufhin anzusehen. Da wurde laut über die Sicherheitslage in Marseille lamentiert, weil die Zahl der Morde, dort höher liegt als in allen anderen französischen Städten, ausführlich auf  die Vorbereitungen für die Olympischen Winterspiele in Russland im Hinblick auf die Verpflichtung deutscher Erfolgstrainer für die russische Mannschaft eingegangen, mitgeteilt, daß Mainz die Mainzelmännchen feiert und natürlich -um nicht über den umgefallenen Sack Reis in China berichten zu müssen, versucht einen Empörungshype um die Pressefreiheit in Großbritannien aufzubauen.

Mittwoch, 21. August 2013

20. August 2013: 99. Todestag Papst Pius` X

Der Osservatore Romano gedenkt in seiner heutigen Ausgabe des 99. Todestages des Hl.Papstes Pius X.
Er, dessen Wahlspruch war "Alles in Christus erneuern" war der einzige Papst, der lange Zeit bevor er Bischof und dann Kardinal und Patriarch von Venedig wurde, als Gemeindepfarrer gewirkt hatte.
Als Patriarch von Venedig unternahm Giuseppe Sarto zahlreiche Besuch in seiner Diözese, in der er vorbildlich für die Armen und die Rechte der Arbeiter sorgte. Hier ein Foto :  klicken
Es wird vielleicht nicht jeden erfreuen, daß der Osservatore eine Ähnlichkeit zwischen Pius X und Papst Franziskus entdeckt.


                      

Merkwürdige Meldungen aus dem Vatikan, oder befinden wir uns neuerdings in einem katholischen Kitschroman?

In einem der vielen Heiligengeschichten die Wílhelm Hühnermann geschrieben hat, heißt es:
Die Äbtissin galt weithin als Heilige, deshalb blieb der Schwester nichts anders übrig, als die Hühner zu kaufen, denn die Heiligen haben immer recht. (aus dem Buch über Hermann Josef von Steinfeld)
Als Kind hat mich das schwer fasziniert und ich dachte auch lange, dem sei  so, bis mir aus dem Bücherschrank meines Großvaters ein Buch über Scholastik in die Finger fiel, von dem ich ja nicht viel verstanden habe, jedoch soviel wie, dass große Heilige wie Duns Scotus, Thomas von Aquin, Bonaventura und andere in zentralen philosophischen Fragen durchaus unterschiedlicher Meinung waren.
Heilige sind eben nicht die, die immer recht haben, sondern die, die Gott über alles setzen, deshalb haben sie zwar immer recht, jedoch nicht so, wie wir es verstehen. (Hier ausführlicher dazu)
Im übrigen habe ich mal einen Dokumentarfilm über den Untergang des schwedischen Kriegsschiffes WASA im dreißigjährigen  Krieg gesehen. Die WASA ist noch auf ihrer Jungfernfahrt im Hafen gesunken.
Grund dafür war das zweite Geschützdeck, das nachträglich eingezogen wurde, und das die Statik so veränderte dass die WASA eben abgesoffen ist.
Es erfolgte eine Untersuchung und im Laufe selbiger stellte sich heraus, dass das zweite Geschützdeck auf Anweisung des Königs Gustav Adolf, der behauptete im Traum von Jesus dazu inspiriert worden zu sein, aufgebaut wurde.

Seufz !!!

Ohne weitere Worte ....



das war genau heute vor acht Jahren! Wie haben wir uns alle gefreut ....

Jetzt auch in Rom: Das deutsche Allheilmittel - Dialog, Dialog!

Heute erhielt der Papst Besuch von japanischen Studenten, vor denen er im Damasushof eine kurze Ansprache hielt.
Er sprach über den Frieden zwischen den Kulturen, und dass dafür der Dialog unerlässlich sei.
Auszüge seiner Ansprache gibt es auf Deutsch bei Radio Vatican.
Das Video gibt es nur auf englisch.

Tweet zum Tage

Gebetsaufruf der Kopten und der DBK

Der Generalbischof der Kopten in Deutschland ruft für Donnerstag zum ökumenischen Gebet nach Berlin
 http://charismatismus.wordpress.com/2013/08/20/berlin-kopten-in-deutschland-laden-zum-okumenischen-gebet-am-donnerstag-ein/

Mitteilung von Anba Damian, Generalbischof der Koptischen Kirche in Deutschland:

Am Donnerstag, den 22. August 2013 um 19 Uhr, beten wir in unserer Kirche in 10365 Berlin-Lichtenberg am Roedeliusplatz (gegenüber dem Amtsgericht) für das Land Ägypten und für alle Ägypter.
Besonders beten wir für die Opfer der Gewalt, den Schutz der Christen und der Kirchen im Heimatland Ägypten, nachdem viele Kirchen, Klöster, Waisenhäuser für Kinder und Einrichtungen der Christen Ägyptens alleine in den letzten Tagen in Brand gesetzt und zerstört worden sind.
Auch der ägyptische Botschafter in Deutschland hat seine Teilnahme an dem Gebetsabend angekündigt.
Als Zeichen der Solidarität werden Spenden gesammelt, um die Mutterkirche in ihrer Not zu unterstützen.
Zum selben Zeitpunkt werden die Glocken aller Kirchen der Koptisch-Orthodoxen Kirche in Deutschland traurig läuten und zum gemeinsamen Gebet einladen. Die Gebete werden einen ökumenischen Charakter einnehmen.
Ca. 20 Uhr erfolgt ein Pressegespräch.

Erzbsichof Zollitsch, in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der deutschen Bischofskonferenz,  ruft seinerseits alle Katholiken  auf, zeitgleich  für den Frieden und die verfolgten Christen in Ägypten zu beten

http://papsttreuer.blog.de/2013/08/20/news-gebetsstunde-bevoelkerung-aegypten-donnerstag-16324613/

Ich denke ein Rosenkranz um 19Uhr wäre eine gute Idee.

Kairo, die brennenden Kirchen in Ägypten, die Regensburger Rede & die Religionsfreiheit

Anschauungsunterricht dazu erhalten wir jetzt täglich.
Nie hat sich die Regensburger Rede als so wahr erwiesen wie jetzt. Sandro Magister auf seinem blog www.chiesa schreibt darüber, der jüdische Jurist Professor J. Weiler spricht in Rimini darüber- nur in Deutschland herrscht natürlich das übliche Schweigen im Walde- hatte man sich doch damals bei der Beurteilung der Rede bis auf die Knochen blamiert und aller Welt bewiesen, abgesehen von der vorauseilenden Unterwerfung unter den islamistischen Furor, daß man Nullkommanichts verstanden hatte. da schweigt man jetzt natürlich lieber.
Hier der Artikel von Magister  auf www. chiesa klicken
Katholisches.info hat eine Übersetzung, die kann man hier lesen!  : klicken

Radio Vatican Italien verfügt über einen weiteren Horizont als die deutsche Sektion, deshalb kann man diesen Bericht, in dem es auch um die Regensburger Rede geht - nur dort lesen.
  • Weiler: Benedikt XVI lieferte einen tiefen und mutigen Beitrag zur Religionsfreiheit



    "Person, Politik und Recht in den großen Reden von Papst Benedikt XVI" war das Thema einer Podiumsdiskussion, die beim Meeting von Rimini stattfanden. Ein Ereignis, das den Reichtum der Lehre von Papst Ratzinger zu diesen Themen hervorhob. Einer der Redner war der jüdische Professor für Völkerrecht und Sohn eines litauischen Rabbiners, Joseph H. Weiler.  
  • Zu unserem Korrespondenten, Luca Collodi - sagte er über den Beitrag von Benedikt XVI und Johannes Paul II, die Religionsfreiheit zu fördern:" Einige Leute denken, was erwartet man von einem Papst? ?Dass ein Papst von Religionsfreiheit spricht wie ein Gewerkschafter über die Freiheit zum Streik. Aber so ist es nicht. Johannes Paul II. und Papst Benedikt sind nicht nur tiefe Menschen , sie sind auch mutig. 

Dienstag, 20. August 2013

Ein nostalgisches Schmankerl zum Abend

in Ermangelung aktueller Bilder vom Sonntagsausflug unseres Emeritus nach Castel Gandolfo hat rome- reports dieses Video aus seinem Archiv online gestellt:


                    

Was unter dem Teppich ist

oder die Grünen, die taz und die Pädophilie

Die pädophile Vergangenheit hat sie eingeholt- ausgerechnet sie, die größten
Fremdvergangenheitsbewältiger - die Grünen und ihr Leib-& Magenblättchen die taz !
Ihre gemeinsamen Verstrickungen aus den Gründungsjahren waren mannigfaltig - und wirken sich bis heute aus. So sind beide, die Grünen und die taz (so sagte der im Hinblick auf sein Verhältnis zu Kindern auch nicht ganz unproblematische Daniel Cohn.-B.  im Frühling dieses Jahres: "das ist unsere Zeitung") derzeit bemüht, die Zeugnisse ihrer unrühmlichen Vergangenheit unter dem Teppich zu halten.
Wie begann diese schmutzige Verflechtung?
Wie man dem Hamburger Abendblatt vom 14.8. 2013 entnehmen konnte, durfte  z.B. Publizist und Gründungsmitglied der taz, Olaf Stüben, Mitglied der damaligen "Hamburger Päderastengruppe"  in deren Anfangsjahren (79/80) in eben jenem Blättchen bekennen  "Ich liebe Jungs" und detaillierte Beschreibungen seiner sexuellen Erfahrungen mit deutlich minderjährigen Knaben erbrechenerregend beschreiben.
In seinem Kielwasser rief die taz zur "sexuellen Revolution" auf.
Ebenfalls Mitglied der taz-Redaktion war ein an den sexuellen Übergriffen auf die Schüler beteiligter Ex-Lehrer der Odenwaldschule, Dietrich W.
Der Hauptslogan der bekennenden Pädophilen und Päderasten zum sexuellen Mißbrauch Minderjähriger sowohl in der taz als auch in den damaligen einschlägigen Kreisen, die den Grünen nahe standen oder zu ihnen gehörten, lautete  "Verbrechen ohne Opfer". Unter diesem Slogan sollte Pädophilie und Päderastie entkriminalisiert werden.

Das neueste Gesetz und seine innere Unlogik

Ich bin ja kein Jurist, aber das das neueste Gesetz,  das Eltern erlaubt im Fall, dass ihr Kind keine eindeutigen Geschlechtsmerkmale aufweist, darauf verzichten zu können, in der Geburtsurkunde ein Geschlecht einzutragen, also Leute das geht so nicht.
So wie die Sache aussieht, kann man, im Gegensatz zu frommer Panik,  nicht generell drauf verzichten, ein Geschlecht einzutragen, sondern nur im Falle es handelt sich um ein krankes Kind, wobei ich mich ja frage, wie dem durch einen fehlenden Eintrag in der Geburtsurkunde geholfen werden kann, aber auch egal.
Fakt ist, dass die Namen in Deutschland eindeutig dem Geschlecht zugeordnet sein müssen.
Man kann den Kurzen oder die Kurze gerne Toni rufen (was heutzutag wohl auch schwer uncool ist), aber eingetragen werden muss Antonie oder eben Anton.  Höchstens Kim ging noch, der ist in Deutschland zwar ein weiblicher Vorname, aber gilt, wie wir bei Kipling nachlesen können, auch für Jungen.
Sorum bleibt das Gesetzt das was es ist, ein auf dem Rücken der betroffenen Kranken ausgetragener Hype, von Leuten die sich beim Tabubrechen cool vorkommen und ansonsten keine Ahnung haben.

Silly Season Teil 2

13. 8. 2013
Auch der SPON muss das Sommerloch füllen. Da ist's doch schön, wenn man zwei Hassobjekte gleichzeitig bedienen kann: Die USA und die katholische Kirche. Peng!
Ein langer Artikel beschreibt dort, dass ein atheistisches Elternpaar sein Kind Messias nennen wollte (natürlich nur, weil es soooo schön klingt). Das wurde jetzt von einer Richterin untersagt, mit der Begründung, dass der Messiah Gläubige in dem katholisch geprägten Bundesstaat beleidigen könnte, was nicht gut für das Kindeswohl sei. Gut so. Auch wenn alle Kinder von Gott gesandt sind und vielleicht ein Messias darunter sein könnte, wird es doch keiner, wenn man ihn per Namensgebung so nennt. Und von den falschen Messiassen haben wir ja nun wirklich genug.
16.8.2013
Die "Wahlempfehlung" des Vorsitzenden den Deutschen Bischofskonferenz findet bei Welt-Online eine positive Resonanz. Der Journalist ist dort der Meinung, dass der Erzbischof von Freiburg gut daran tut, indirekt die Grünen zu empfehlen, sind sie doch für den Zeitgeist mit allen seinen Begleiterscheinungen .... Der Herr Erzbischof hat halt eine "Nase" dafür, was in deutschen Medien ankommt. Vielleicht schafft er es ja auch mal einen Medienhype zu erzeugen .....
17.8.2013
Gernot Facius nimmt sich in der Welt noch einmal des Themas Limburg an ... da scheint eine neue Medienwelle anzurollen .... die von Spiegel und FAZ schon weitgehend bekannten Geschichten wurden noch mals ausgepackt. Es fiel aber auch der Name Mixa (was die Medienhetze gegen einen konservativen Bischof angeht). Aber der wirkliche Hintergrund scheint ein anderer zu sein. Es gibt da wohl so Gerüchte, dass Bischof Tebartz-van Elst wohl "Chancen" auf den Erzbischofsstuhl in Köln zu haben scheint.

Montag, 19. August 2013

Der Blick durch's Schlüsselloch ...

... ins neue Gotteslob

Das Erzbistum München hat den Neugierigen etwas Nahrung gegeben: Seit ein paar Tagen kann man einen Blick ins neue Gotteslob werfen.

Klar bin ich total begeistert, dass die Bayernhymne wirklich drin ist. Schön ist auch, dass die Deutsche Messe von Schubert drin ist, zumindest kann man das erste Lied "Wohin soll ich mich wenden" als Lied 145 "erblättern".....
Und wer wissen will, was uns nach dem ersten Advent so alles erwartet, kann hier: stöbern, denn das Inhaltsverzeichnis ist komplett und bietet einige Überraschungen ...

Und hier zum schon mal drauf freuen, das neue Lied 145 Zum Eingang "Wohin soll ich mich wenden"


Sonntagsausflug nach Castel Gandolfo

Papa emeritus Benedetto hat gestern nachmittag in Begleitung von Bruder Georg und den 4 Memores einen Ausflug nach Castel Gandolfo unternommen. Dort ging er in den Gärten des Apostolischen Palastes rosenkranzbetend spazieren und wohnte dann einem Konzert zu seinen Ehren bei, bevor er in den Vatican zurückkehrte.

Quelle: ANSA, ACSA, Radio Vatican

Schweizer Käse

Gerade haben wir eine Meldung bekommen, dass die Schweizer ihre Nationalhymne umschreiben wollen. Grund: Sie enthält zu viel Gott. Um das zu ändern wurde jetzt ein Wettbewerb mit einem Preisgeld von 10.000 SFR ausgerufen, für einen neuen Text, der zwar keinen Gott mehr enthält, aber die Schweizer Werte "Demokratie und Solidarität" stark betonen soll.
Im Moment heißt es dort noch in Varianten:
"Trittst im Morgenrot daher,
Seh ich dich im Strahlenmeer,
Dich, du Hocherhabener, Herrlicher!
Wenn der Alpenfirn sich rötet,
Betet, freie Schweizer, betet!
Eure fromme Seele ahnt
Gott im hehren Vaterland,
Gott, den Herrn, im hehren Vaterland."


Wie wär's denn mit diesem Text: "Ohne Gott und Sonnenschein bringen wir die Ernte ein". Das hat, wie wir alle erfahren konnten, schon in der "DDR" prima geklappt und wir dürfen heute dafür noch unseren jährlichen Obolus, genannt "Solidaritätszuschlag" entrichten. 

Dafür können wir Bayern uns glücklich schätzen: Im Diözesanteil des neues Gotteslobs wird auch unsere Bayernhymne drin sein: "Gott mit Dir, Du Land der Bayern".
Und weils sooooo schön ist:



Auch wenn im neuen Gotteslob der Text drinsteht, der in Bayern unter der Bezeichnung "Franz-Josef Strauß will Bundeskanzler werden" läuft, freuen wir uns jetzt einfach mal, dass er überhaupt drin steht.


Tweet zum Tage

Kleiner Witz am Rande

aus der Serie "...Senf dazu".


Der SpOn hat heute einen hochinteressanten Artikel, über Tipps und Tricks britischer Frauenverbände, wie sich kleine Mädchen wehren können, wenn sie den Verdacht haben, dass sie im Ausland zwangsverheiratet werden sollen. Schlimm genug, dass die britische Gesetzgebung hier offensichtlich nicht ausreicht oder nicht angewandt wird, weitaus herzlicher sind dann die Kommentare. So beschreibt der Forist Pecos sein geschichtliches Wissen und sein Wissen über das Christentum:

"So ein Unsinn. Jede zweite bayerische Volkskomödie handelt vom Bauern, der seine Tochter an den Nachbarn verscherbeln will, damit der Hof grösser wird. Und die bayerischen Volkskomödien triefen ja geradezu vor islamischen Religionssymbolen wie Marienstatuen, Herrgottswinkeln und Kruzifixen."

Da hammas scho wieder, der "Komödienstadl" ist schuld, dass die pakistanischstämmigen jungen Britinnen mit älteren Männern in der Heimat ihrer Eltern zwangsverheiratet werden. 
Hui, man lernt doch nie aus!

Die zerstörten Kirchen und Klöster in Ägypten und das Schweigen der deutschen Medien


Die Liste der vom islamistischen Mob zerstörten Kirchen und Klöster in Ägypten wird von Stunde zu Stunde länger. Unsere ÖR und anderen mainstream-Medien erlegen sich weiterhin weitgehendes Schweigen dazu auf,  haben die einzelnen Meldungen doch nicht das allzeit abrufbare und fernlenkbare Kollektivempörungspotential wie- sagen wir ein Steinwurf gegen eine Moschee- in deutschen Brennpunktstadtvierteln.
Ebenso wenig werden die Blockflöten der "Flöten gegen rechts" Kirchenfrauen ausgepackt oder Lichter-& Menschenketten gebildet, weder ARD noch ZDF senden einen Brennpunkt oder ein special.
Nein, die sich hier Verweigernden üben sich wohl klammheimlich aber ausdauernd schon einmal in Dhimmitude, einem Status den sie in Bälde erwarten- man muß vorbereitet sein, oder?
So bleibt es wieder an uns- darüber zu berichten.
Katholisches info hat die letzte Auflistung zerstörter kirchlicher Einrichtungen und Wohnhäuser von Christen in Ägypten vom dortigen katholischen Pressebüro erhalten und veröffentlicht. klicken

Hier nur mal die ersten 4 auf der Liste
1. Franziskanerkirche und Kloster – Suez (niedergebrannt)
2. Schule der Franziskaner – Suez (niedergebrannt)
3. Kirche und Kloster zum Guten Hirten – Suez (niedergebrannt)
4. Krankenhaus zum Guten Hirten – Suez (niedergebrannt)
.......

"Knips & Klick" oder die Heilige Messe als Sehenswürdigkeit?

Im Beruf erlebt man ja manchmal die seltsamsten Dinge. So hatte ich in den 90ern mit einem Kunden zu tun, der u.a. auch ein Kontakt-Büro in Tokio unterhielt. Einer der Mitarbeiter dieses Büros, ein sehr netter Japaner, war des öfteren auch einmal auf Deutschland-Besuch. So ergab es sich, dass der Geschäftsführer der Firma ihn mir einmal vorstellte und ich hatte an diesem Tag ein Aha-Erlebnis, wie Japaner die Welt sehen: Er beachtete mich erstmal nicht, rief "Moment please", rannte aus dem Zimmer, holte seine Kamera, fotografierte mich ein paarmal. Dann gab er mir die Hand und und überreichte mir seine Visitenkarte. Seitdem beobachte ich die Touristen, die durch unsere Stadt ziehen und die Stadt nur durch das Objektiv ihrer Kamera sehen. Z.B. Wenn sie mit "Klick-bereitem" Auslöser auf den Beginn des Glockenspiels auf dem Marienplatz warten oder durch unsere Kirchen laufen und alles fotografieren inkl. der dort betenden Menschen. Aber - und das muss man sagen, sie respektieren es, dass sie sich mit ihrer Fotografiererei zurückhalten müssen, wenn Heilige Messen stattfinden.

Es begann in Rom

Hat man über die letzten Jahre allerdings öfter mal im TV die Übertragung der Heiligen Messen mit dem Papst mitgefeiert, fiel es auf, wie viele offensichtlich die heilige Messe nur noch mit Hilfe einer Kamera, eines iPad oder Smartphone mitfeiern konnten. Während der Messfeier wurde kräftig fotografiert, man sah die Blitzlichter aufleuchten und wunderte sich. Andacht? Hingabe an den Herrn?

Sonntag, 18. August 2013

Sie haben es wieder getan

Wer? Die Europäische Zentralbank.
Was? Einen Münzentwurf abgelehnt, der ein christliches Motiv zeigt, in diesem Falle eine Abbildung Jesu Christi.
Und was noch? Sie haben uns vor der Erkenntnis bewahrt, daß das christliche Erbe Europas noch nicht überall von den Bütteln der Brüsseler Bürokratie im Dienste der Diktatur des Relativismus vernichtet werden konnte.

Aber der Reihe nach ...
am  22.November 2012 berichteten wir, daß die Europäische Zentralbank den von der Slowakei eingereichten Entwurf einer 2-Euro-Sonder-Münze mit dem Konterfei der beiden Hl. Missionare Kyrill und Methodios ( die zur Feier des 1150-Jahrestages ihrer Ankunft im damaligen Großmähren geprägt werden sollte) abgelehnt hatte. Die theophoben Politiker der EU sprachen ein Heiligenscheinverbot aus- später nach heftigen Protesten und der Weigerung der Slowakei diesem Verbot nachzukommen, gab man in Brüssel nach- die Münze durfte geprägt werden.
http://beiboot-petri.blogspot.de/2012/11/heiligenscheinverbot-in-brussel.html

Nun ist es wieder so weit.
Das Fürstentum Andorra, das sich bis vor kurzem noch der ehemaligen französischen und spanischen Währungen bedient hatte, folgte Monaco, dem Vatican und San Marino und darf seit 2013 vertragsgemäß eigene Euromünzen prägen und für den Zahlungsverkehr benutzen. Die allerdings mußten wieder der Europäischen Zentralbank zur Genehmigung vorgelegt werden und was mußten unsere christianophoben Zentralbänker in Brüssel geschockt erleben?
Die Andorraner wählten eine mittelalterliche Abbildung des Christus Pantokrator aus der romanischen Kirche Sant Martí de la Cortinada, die neben dem Glockenturm einer anderen Kirche abgebildet werden sollte.
                                                   
                                                       
Das war zuviel für unsere Brüsseler Bürokraten- sie sahen das Neutralitätsprinzip massiv gefährdet und ordneten an, das stilisierte Christusporträt müsse entfernt werden, der Turm dürfe bleiben. Wohl weil nach der Europäischen Verblödungsagenda nicht damit gerechnet wird, daß die durch ein Christusbild so Gefährdeten den Turm als Teil einer Kirche erkennen .
Leider muß man davon ausgehen, daß das kleine Andorra sich nicht wie die Slowakei gegen die Banausen der EZB durchsetzen können wird. Die Entwürfe wurden bereits geändert.

Quelle: http://www.abc.es/economia/20130815/abci-moneda-euro-andorra-veta-201308151343.html