Samstag, 20. Oktober 2012

Boykott

wenn die öffentlich-rechtlichen Medien es auch sonst mit der "Amtskirche" nicht so haben- wenn es gegen den Papst geht und die trotzige Verweigerung dessen, was aus Rom und vom Lehramt kommt- ist man ein Herz und eine Seele, dann sind wir alle Luther.
Heute konnte man das bei der ZDF-Übertragung der Hl. Messe anläßlich der großherzoglichen Hochzeit in Luxemburg erleben.
Bei der Konsekrierung sagte Erzbischof Jean Claude Hollerich in Anwesenheit des konzelebrierenden Nuntius klar und deutlich "für viele" - der Kommentator übersetzte das mit "für alle".
Wir dürfen gespannt sein, wann die DBK gedenkt-die richtige Übersetzung des pro multis auch bei uns einzuführen-oder ob überhaupt.

Kommentare:

  1. Der Kommentator wird das schlicht und einfach nach dem immer noch in Deutschland gültigen Ritus abgelesen haben. Darauf Medienschelte zu gründen scheint mir etwas weit hergeholt.

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  2. Trotzdem mahnt Rom seit ca. 8 (In Worten acht) Jahren die korrekte Übersetzung der Wandlungsworte an.
    Wer wie ich, etwas älter ist und erlebt hat, wie nach dem Konzil die Zeit der Ringbücher auf dem Altar bzw. die der Zettel im Messbuch, angebrochen war, der wundert sich schon, dass man in den Messbüchern nicht in der Lage ist, das "alle" auszustreichen und mit "viele" zu überschreiben.
    Insbesondere aufgrund der Tatsche, dass in vielen Kirchen in den Gesangbüchern alle "Brüder" mit "Geschwister" und alle "Söhne" mit "Kindern" u.ä. in mühevoller Kleinarbeit überklebt worden sind.

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  3. naja Medienschelte- das ist auch etwas zu hoch gegriffen-gell. Aber eigentlich trifft man immer mindestens einen Richtigen, wenn man bzgl der medialen Darstellung der Kirche zur Medienkritik ansetzt.
    Immerhin war das heute ja schon ein großer Fortschritt gegenüber einer ARD-Übetragung von einem kirchlichen Großereignis in Rom vor Jahren, in dem die Kommentatorin eisern bei ihrem "und mit deinen Geistern" blieb.

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  4. Ich hab' jüngst meinen Gemeindepfarrer gefragt, wie das denn so ist mit dem einen Wörtchen... Welche Schwierigkeiten es denn bereitet, das eine Wort zu überkleben... geschweige denn, mit der Aussprache desselben.... Wie das denn so ist mit der vom Papst geforderten Kathechese...

    Da kam dann was mit dem Neudruck der Meßbücher, das könnte dauern..
    Und: Nicht die geringste Anweisung seitens des Bischofs.

    Fazit: Die DBK will es rauszögern um fast jeden Preis. Irgendwie muß man Rom es doch zeigen...

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  5. Ja quer dem ist so.
    Wie gesagt rumstricken können se alle wie die Doofen, aber bei der Ersetzung von alle mit viele, da mutieren die größten Stricker am Hochgebet zu wahren Rubrikenreitern.
    Verkehrte Welt halt!

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