Samstag, 17. November 2012

Das närrische Dreigestirn

Vor einigen Tagen hat, wie wir alle wissen, die 5. Jahreszeit begonnen.In den Karnevalshochburgen geht alles seinen gewohnten Gang. Alaaf !
Alles? Nein- nicht alles und nicht überall. Das närrische Dreigestirn am Medienhimmel (Spiegel, SZ & Stern) Prinz Rudolph ,der x-te, die Jungfrau Heriberta und der Bauer Hännrieh  hat sich, anstatt die Jecke, Narren und Närrinnen mit mehr oder weniger lustigen Kalauern, Aufforderungen zu Gesangs- Tanz-& Kusseinlagen zu unterhalten,  in ein Trio Infernal verwandelt und gebärdet sich wie ein Lynchmob, dem man sein schon sicher geglaubtes Opfer entrissen, wie eine Meute Bluthunde, denen  man das Wild vor den Lefzen weggeschnappt hat- kurzum man schreit virtuell nach Blut.
Wie so mancher andere auch- ist auch dieser Kreuz(net)zug, in den unser Trio Infernal auf Geheiß zweier einzelner Herren  (Volker B. und David B.) wider das krawallige anonyme Internet-portal zog, gescheitert, nicht nur konnten sie es weder enttarnen noch lahmlegen- sie haben ihm sogar noch die Zugriffszahlen mehr als verdoppelt. Das schmerzt und kann sogar einem in Hetzkampagnen erfahrenen närrischen Dreigestirn den Frohsinn austreiben.
Schon vorher hatte sich ein gewisser Frust bei unseren 3 aufgebaut- hatte es doch in diesem Jahr noch gar keinen richtigen Kirchenskandal gegeben- Vatileaks , auf das man so große Hoffnungen gesetzt und bei dem man schon fast sicher gewesen war, dem verhaßten Kirchenstaat nun mit der moralischen Saubermannkeule  im Kampf um die Hoheit über die Menschen einen entscheidenden Schlag gegen die Glaubwürdigkeit versetzen zu können, entpuppte sich besonders in dieser Hinsicht als Rohrkrepierer. Und die Zeit läuft davon, das Jahr geht seinem Ende entgegen- und kein Skandal der Katholischen Kirche?.
Da kommt auch bei den trinkfestesten Faschingsgrößen Unmut, Unruhe & Hektik auf.
Was also tun? Ein Ersatzopfer muß her.



Das war in Pfarrer Jolie auch schnell gefunden. Ein einsames Pfäfflein. das wäre doch gelacht !
Da mußte man sich an keine Fairnessgebote halten, konnte man privaten e-mail.Verkehr öffentlich machen ( ist das nicht ein Delikt?), da konnte man nach Herzenslust manipulieren und lügen- das Pfäfflein hat so allein keine Chance gegen die geölte Vernichtungsmaschinerie . Unschuldig? Tut nichts- der Pfaffe wird (virtuell) verbrannt !
Und schon blitzt bei unserem alternden Karnevalsprinzen Rudolph wieder der alte Übermut auf- auch ohne den allergeringsten, auch nur mikroskopisch kleinen Beweis doch mal eine Karnevalsrakete zu zünden und schon mal herumzumunkeln, daß auch hohe Vatikan....jaja, keiner kann etwas für seine Zwangsneurosen, auch unser Prinz nicht.
Hinzu kommt, daß alle 3 Mitspieler des närrischen Dreigestirns -oder besser Trio Infernals- an einer gemeinsamen Krankheit leiden: der lebensgefährlichen chronisch-perniziösen Abonennten-&-Leserschwindsucht. Gerade erst hat man ein Mitglied seiner Karnevalsgesellschaft Rotgrün durch diese Krankheit verloren und betrauert- die bei ihnen so beliebte FR. RIP.
Da müssen so einzelne kleine Pfäfflein schon mal als Opfer herhalten und sich doch bitte klaglos (das ist auch juristisch gemeint) in ihre Rolle als Menschenopfer auf dem Altar des Goldenen Kalbes fügen.


Pfarrer Jolie raten wir, dem Beispiel anderer zu folgen und die Justiz zu bemühen- die Sprache der einstweiligen Verfügungen und Unterlassungserklärungen sind unserem Dreigestirn bestens vertraut.
Für das Dreigestirn aber kann man wohl nur noch eines tun: beten.

Auch beim Predigtgärtner kann man etwas zum tollen Treiben lesen .


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