Mittwoch, 13. November 2013

Eine gute Nachricht- die glückliche Heimkehr

Nicosia
Nach fast 40-jähriger Irrfahrt -zuletzt durch bürokratische und teilweise spitzfindige juristische Hürden in Deutschland verzögert- sind gestern 173 aus Kirchen und Klöstern bei der türkischen Invasion 1974 im Norden Zyperns geraubte sakrale Kunstwerke auf ihre Heimatinsel zurückgekehrt.
Erzbischof Chrysostomos II, Oberhaupt der autokephalen Griechisch-Orthodoxen Kirche Zyperns und Bischof von Paphos, nahm die Fresken, Mosaiken, Ikonen , liturgischen Gefäße und Schriften in einer feierlichen Zeremonie entgegen.
"Die Kirche Zyperns freut sich, daß nach 40 Jahren ein Großteil der geraubten Kirchengüter in ihren Besitz zurückkehrt".  Er dankte Papst emeritus Benedikt XVI für die Hilfe, die der bei der Repatriierung der religiösen Schätze geleistet hatte.
Die Kunstwerke, von denen viele schwer beschädigt sind ( die Mosaiken und Fresken als sie von den Wänden entfernt, die Ikonen, die teilweise zerschnitten wurden),  werden in der Werkstatt des Byzantinischen Museum in Nicosia restauriert und dann ausgestellt werden.
Erzbischof Chrysostmos II sagte, Ziel sei es, daß alle Kunstwerke eines Tages, nach einer politischen Lösung des Zypernproblems, in eine Kirche, ein Stätte der Verehrung und Anbetung Gottes im Norden zurückkehren können.
Auf Fragen von Reportern nach dem Wert der Gegenstände antwortete Museumsdirektor Ioannis Eliades, man könne ihren Wert nicht in Geld beziffern. Unter ihnen sind Fresken aus der Kirche der Hl.Solomoni , die die ältesten ihrer Art auf Zypern sind und in das 1. Jahrhundert AD datiert werden, ebenso ein cirka 1500 Jahre altes Mosaik, das einen glattrasierten Apostel Thomas zeigt . sowie eine Ikone de Hl.Jungfrau der Barmherzigkeit aus dem 14. Jh, die aus dem Kloster des Hl. Johannes Chrysostomos  stammt.

Quelle: Byzantine TX,   http://byztex.blogspot.de/2013/11/cypriot-church-receives-returned-looted.html

wir haben vor einigen Tagen berichtet: 
http://beiboot-petri.blogspot.de/2013/11/systematische-zerstorung-des.html

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