Montag, 20. Oktober 2014

Papst Paul VI, Papst Franziskus, Petrus & Simon.


Antonio Socci spricht auf seinem blog "Il Straniero"  Klartext, hier geht´s zum Original:  klicken

"WARUM PAUL VI, HEUTE SELIG GESPROCHEN, DAS GENAUE GEGENTEIL VON PAPST BERGOGLIO IST. DEM ES BEI DER SYNODE NICHT GELANG, DIE KASPER-LINIE DURCHZUSETZEN. RESULTAT DER OPERATION: EINE DURCH DIE SCHAFFUNG EINER IMMENSEN KONFUSION BEZÜGLICH DER LEHRE ZERRISSENE, UNGLAUBWÜRDIGE KIRCHE.

Es ist für Papst Bergoglio unangenehm, Papst Paul VI selig zu sprechen, weil er sein exaktes Gegenteil ist.
Der wurde vom gesamten katholisch-progressistischem Establishment (der Linken zugeneigt) verlassen, das in ihm zuerst ein Ziel sah.
In den 60-er Jahren explodierte die radikale und marxistische Revolution, die ihre Schäden zuerst durch den Kommunismus und dann durch den daraus resultierenden Nihilismus anrichtete (bei Augusto Del Noce nachzulesen).
Paul VI ist der große Prophet, der sich dieser angekündigten Katastrophe entgegenstellte und versuchte, eine Mauer gegen die radikale und marxistische Invasion zu errichten.
Bergoglio dagegen ist derjenige, der diese Mauer einreissen will.

DIE BEIDEN GEGENSÄTZE
Papa Montini wollte gegen den Konformismus des Einheitsdenkens angehen, nur um die Kirche und den wahren Glauben zu verteidigen. Er wurde vom gesamten intellektuellen, progressistisch-katholischen Establishment ( das der Linken zuneigte) verlassen, die in ihm ein Angriffsziel sahen.
Er akzeptierte die Isolation und ihre Feindseligkeit, um Christus treu zu bleiben, auch auf Kosten seiner persönlichen kulturellen Sensibilität (dadurch überwog -so wie es seine Pflicht war-in ihm Petrus über Simon)
Kardinal Ratzinger sagte bei seinem Tod: "Paul VI hat der Telekratie und der Demoskopie widerstanden, den beiden diktatorischen Mächten der Gegenwart. Er konnte das, weil er weder Erfolg noch Zustimmung als Maßstab nahm, wohl aber das Gewissen, das sich an der Wahrheit und am Glauben mißt."

Papst Bergoglio tut das genaue Gegenteil und nutzt das laikale Mediensystem, das ihm völlig ergeben ist, um die Kirche der Welt anzugleichen, "politisch korrekt" und um seine persönlichen Ideen durchzusetzen ( indem er Simon vor Petrus stellt).

Paul VI beabsichtige mit dem heroischen Prophetismus von "Humanae Vitae"  die Zerstörung des Menschlichen anzuklagen, der affektiven Beziehungen und der Werte des Lebens, die durchlöchert zu werden drohten (und das Bild der heutigen Schlächtereien beweist das 50 Jahre danach).


Dagegen denkt der "Bergoglioismus" , wie man bei der Synode sehen konnte, angesichts dieser nihilistischen Liquidierung des Menschlichen daran, die Augen zu verschließen.


Montini ist  der Papst (unseren ahnungslosen Medien beliebt es, ihn immer noch "umstritten" zu nennen)der als Erster den "anthropologischen Ernstfall" erkannte, der heute explodiert und hat diese "nicht verhandelbaren Werte" formuliert, die Bergoglio heute verkennt und verschrottet.


Tatsächlich verband Paul VI "Humanae Vitae" mit "Populorum Progressio", und zeigte so, daß die Verteidigung der menschlichen Würde von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod, sich auf das Naturrecht bezieht (dessen Hüter die Kirche ist) und das die Basis jeden wirklichen Fortschritts- ökonomisch, zivilisatorisch  und sozial- ist.




Dagegen verläßt die Bergoglio-Epoche die Kategorie des Naturrechtes, das immer ein Pfeiler des kirchlichen Lehramtes war ( und auf dem sich das internationale Recht gründet)


SELBSTZERSTÖRUNG

Paul VI verstand, daß es Lobbys und Ideologien gab, innerhalb und außerhalb der katholischen Welt, die das Konzil nutzen wollten, um die Kirche aus den Angeln zu heben. Und die die ersten zerstörerischen Schläge beim Konzil austeilten ( auch mit der berühmten "Nota explicativa Praevia").  Dann denunzierten diese katholisch-progressiven Kräfte auf immer dramatischere Weise jene, die auf die Selbstzerstörung der Kirche hinwiesen.
Papst Franziskus hingegen repräsentiert  Fahne und Symbol dieses Kathoprogressismus, der in den 60-er Jahren in die Kirche einzog-um es mit Paul VI zu sagen- in einer "Zeit von Wolken, Stürmen und Dunkelheit. (Es genügt an die Zehntausende Religiösen zu denken, die den Habit auszogen).
Papa Montini bezeichnete den Modernismus als Synthese aller Häresien und unterstrich, daß die Katholische Kirche als erste Mission die "rigorose Beibehaltung der authentischen Offenbarung hat, als unverletzlichen Schatz, und ein Bewußtsein dafür zu haben, daß ihre ernste, fundamentale Pflicht, als ihre erste Aufgabe ist, in unzweideutigen Worten  die Lehre und den Glauben zu verteidigen."
Papst Bergoglio dagegen, ist dahin gelangt, sich gegen den Gebrauch "einer völlig orthodoxen Sprache" zu stellen und bezeichnet jene, die Treue zur Katholischen Lehre fordern permanent  als Pharisäer.tatsächliche stellt er die Barmherzigkeit der Lehre gegenüber, so als ob Jesus Christus selbst nicht gleichzeitgi Barmherzigkeit und Wahrheit gewesen sei. In der Zeit Bergoglios ist das Wort "Barmherzigkeit" -wie man bei der Synode sehen konnte- dazu degradiert worden, der Diskussion der Anpassung an die mondänen Gebräuche und Ideologien zu dienen.
Papst Montini hingegen, erklärte daß die Kirche an das Depositum Fidei gekettet ist, das ist die Lehre der Wahrheit, ein große Aufgabe, die zu verletzen Verrat wäre.  Die Kirche erfindet ihre Lehre nicht. Sie ist Zeuge, Hüter, Interpret und Vermittler. Und was die Wahrheit betrifft, besonder die der christlichen Botschaft, darf sie sich konservativ und unbeugsam nennen. Und jenen, die ihr raten, ihren Glauben für den wandelbaren Geschmack der Mentalität der Zeit leichter und relativistischer zu machen antwortet sie mit den Aposteln : "Non possumus!"  Wir können nicht  (Apstl.4,20)
Quelle: A. Socci, Il Straniero
Fortsetzung folgt.....


Nick Donelly twitterte:

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