Montag, 16. Februar 2015

Große Ereignisse

werfen ihre Schatten voraus, so auch der Besuch von Papst Franziskus in den USA,  kurz vorher will er nämlich den Missionar und Franziskanerpater Junipero Serra heilig sprechen. Dieser hatte 1769  in San Diego die erste Missionsstation in Kalifornien gegründet. Der Heilige Johannes Paul II hatte den Missionar der indigenen Ureinwohner selig gesprochen.
Dieses päpstliche Ansinnen nun hat diese Ureinwohner -vulgo Indianer- der Vereinigten Staaten auf den Plan gerufen, die darob gar nicht amused sind.
Weil sie im Missionsziel des zukünftigen Heiligen -ihnen die Frohe Botschaft zu bringen- nichts Positives erkennen können und lieber weiterhin bei ihrer magisch-animistischen Urreligion bleiben wollen- erheben sie nicht nur schwere Vorwürfe gegen ihn (er habe ihr Volk und ihre Kultur ausrotten wollen und sei-auch wenn er persönlich keinen einzigen Indianer getötet habe,  doch für den Völkermord an ihnen verantwortlich) sondern auch gegen den Mann aus Rom. Nun rühren sie zunächst einmal die große  Medientrommel.
Der Papst, obwohl er doch so modern und fortschrittlich sei, habe seine Geschichts-Hausaufgaben nicht gemacht, beklagen sie.
Sie selbst wohl leider auch nicht, weil doch so manche historischen Ereignisse und Geschichtsdaten so gar nicht mit den von ihnen insinuierten Taten zur Deckung gebracht werden können, es geht ja erstmal auch nur um maximal mögliche Medienaufmerksamkeit, da stellt man sich schon mal die Pilatusfrage: "was ist Wahrheit?" .
Das Ausgraben der Kriegsbeile haben sie vorerst noch zurückgestellt, sie wollen wahrscheinlich erstmal die Reaktion des ganz weißen Mannes abwarten.

      

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