Donnerstag, 22. Oktober 2020

M. Tosatti: RVC spricht Klartext

Marco Tosatti hat bei Stilum Curiae einen Brief veröffentlicht, in dem Romanus Vulneratus Curia die jüngsten Äußerungen von PF zu "eingetragenen Lebensgemeinschaften für gleichgeschlechtliche Paare" -und das ohne Samthandschuhe- kommentiert. RVC sieht das Wort Schisma als Menetekel an der Wand. Hier geht´s zum Original:  klicken

"HS-PARTNERSCHAFTEN. BEREITET DER PAPST GEGEN DIE SCHRIFT EIN SCHISMA VOR?" 

Liebe Stilumcuriale, Romana Vulneratus Curia hat die vom regierenden Pontifex veröffentlichte Erklärung zu zivilen gleichgeschlchtlichen Verbindungen gelesen. Hier sein Kommentar. Gute Lektüre. 

§§§

Lieber Tosatti, als ich von der Nachricht hörte, daß Bergoglio erklärt habe, er neige zur Anerkennung 
eingetragener Partnerschaften zwischen Homosexuellen, habe ich mir gesagt, daß das eine "Scalfarata" (eine Interpretation nach Scalfari) sein könnte. Aber nein. (dazu zwei Links - hier und hier

Einige Zeitungen titeln "Wende des Papstes" - aber nein. 
Es ist keine "Wende", es ist eine Bestätigung. 

Sofort nach seiner Wahl im März 2013 hat ein berühmtes Mitglied der geliebten Lobby einem Prälaten anvertraut, daß er "mit Bergoglio stärker als zuvor sein werde". 

Dann die erste Audienz für das schwule Paar. 

Dann die Ernennung von Msgr. Ricca zum Prälaten des IOR- auf die Sandro Magister so gut den Fokus gelegt hat. 

Dann der Fall des erklärten Homosexuellen Pater Martin und seine fulminante Karriere. Dann der Fall der Vertuschung der Causa McCarrick und der Angriff auf Msgr. Viganò, den Jäger der Fakten sexueller Verfehlungen im Inneren der Kirche. Schließlich die sublime Erklärung, daß Sodom zerstört wurde, weil es Fremde abgewiesen hatte, nicht weil dort grenzenlos Handlungen gegen die Natur vorgenommen und die Ermahnungen des Himmels ignoriert wurden.

Und jetzt - wer immer ihm diese Erklärung aufgezwungen hat, muß sehr mächtig sein, angesichts der Verantwortung, die er sich so aufgebürdet hat. 

Mit dieser Entscheidung müßte Bergoglio de facto die 10 Gebote neu schreiben, mindestens eines wegnehmen und er müßte die Sünden wieder den Hl. Geist, die zum  Himmel nach Rache schreien, leugnen, er müßte das Ehe-Sakrament  (das schon in Amoris Laetitia zur Diskussion gestellt wird) ändern und mindestens zwei weitere damit verbundene Sakramente. 

Er müßte auch die Institution Familie radikal ändern, nachdem er erklärt hat "sie sind Kinder Gottes, die das Recht auf eine Familie haben." 

Insgesamt hat er die Voraussetzungen für ein Schisma geschaffen. 

Er ist mutig unser Bergoglio! Wer weiß, was die berühmten "Gehorsam zum Papst, was es auch koste und welchen Befehl er auch gibt"  jetzt sagen werden. 

Wer weiß, was die berühmten "Vorsichtigen" sagen werden, die immer schweigen und das Gute in jeder Äußerung von Bergoglio suchen. Ach und in seiner kleinen Rede, die Sie hören können, nutzt er die Gelegenheit, auch Trump zum Thema der Mauer in Mexiko, die die Familien trennt, anzugreifen. Hat er die schwulen mexikanischen Familien gemeint?"

RVC

Quelle: Stilum Curiae, M.Tosatti, RVC

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