bei liturgicalnotes heute über Fatima. Hier geht´s zum Original: klicken
"FATIMA"
Kommenden Samstag kommen "Die Gnaden unserer Lieben Frau von Fatima". Meiner Ansicht nach ist das diese Art Fest, an die die CDF dachte, als sie 2020 die Observanz der Feste des Novus Ordo in der Authentischen Form des Römischen Ritus erleichterte. Es paßt nicht ganz zu den neuen Regeln; aber ich würde nicht zögern, zu wetten, daß es im Novum Supplementum behandelt wird, das die CDF versprochen hat. (Gibt es da einige Verzögerungen??)
Der Hl. Robert Bellarmine gehört im Kalender am 13. Mai nicht zu den "privilegierten" Gedenktagen, die wir nicht übergehen dürfen, weil sie zu wichtig sind.
Wenn wir es tun, um am Samstag Unsere Liebe Frau von Fatima zu feiern, ordnet die CDF an, ein Commune zu benutzen. Die allgemeine Idee für solche Gelegenheiten ausgeschlossen ist, daß wir einfach die Novus-Ordo-Kollekte/Proprien benutzen: weise denke ich, daß weil es kulturelle und terminologische Unterschiede zwischen den beiden Formen des Ritus gibt. (Am häufigsten wird im NO die Notwendigkeit gefühlt, Gott fortwährend zu sagen, daß der Hl. X ein "Presbyter" ist, anstatt von ihm als "Confessor" zu sprechen.)
Aber- für diejenigen von uns, die einfach die Novus Ordo-Proprien in der Authentischen Form akzeptieren, ist hier die Novus-Ordo-Kollekte für Unsere Liebe Frau von Fatima: Deus, qui Genetricem Filii tui Matrem quoque nostram constituisti, concede nobis, ut, in paenitentia et oratione pro mundi salute perseverantes, in dies valeamus regnum Christi efficacius promovere.
Ich glaube nicht, daß daran viel falsch ist, obwohl ich -unter Druck- diese Beobachtung machen möchte:
Die traditionelle Euchologie des Römischen Ritus neigt klar dazu, zu vermeiden, daß wir Gott darum bitten, in erhabenen Absolutheiten hochrangige Ergebnisse zu erzielen; das heißt, in so großen Bereichen wie der Erlösung der Welt und der Förderung des Königreichs. Es ist klug, lieber bei der Bitte um Gnade zu bleiben, um die kleinen, alltäglichen Siege des christlichen Lebens zu erringen (was ein Kritiker, ein Zyniker oder ein Spinner denken könnte).
Bitte widersprechen Sie dem und liefern einige Gegen-Beispiele!
Und ich mag diese Kollekten des ersten Jahrtausends im der Communia Unserer Lieben Frau wirklich. Ich bin als Gentleman nicht zu fein, um sie zu gebrauchen!
Die NO-Lesung ist ein schönes Stück vom Hl. Ephraim. Ob Anhänger des Lateinischen Ritus Unserer Lieben Frau sich drehen würden, wie sie es in Syrien nicht getan haben? Sich vom westlichen Portugal aus ostwärts stürzend, berauben sie den Orient der Patristischen Literatur."
Quelle: liturgicalnotes, Fr. J. Hunwicke
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